Chronik 2015


Plusbrief Individuell zum Abschied

Am 31. Dezember 2014 endet die Geschichte des Landesverbandes der Philatelisten Brandenburgs e. V. Zur Erinnerung hat der Vorstand des Verbandes einen Plusbrief Individuell aufgelegt und im Dezember als Dank an Freunde und Förderer des Verbandes verschickt.

Auch auf diesem Wege möchte sich der Landesverband noch einmal bei all seinen Mitgliedern, Freunden und Förderern für die Mitarbeit in den letzten 25 Jahren und die erwiesene Unterstützung bedanken. Wir freuen uns auf die künftige gemeinsame Arbeit im Philatelisten-Verband Berlin-Brandenburg e. V.

Nach oben

Nachruf für Obermedizinalrat Dr. med. Kurt Kuse (1932 - 2015)

"Keiner wird gefragt, wann es ihm recht ist, Abschied zu nehmen…".

Diese Worte auf der Trauerfeier für Dr. Kurt Kuse haben auch uns Philatelisten des Westprignitzer Briefmarkensammler-Vereins e.V. stark beeindruckt. Wir trauern um unseren Vorsitzenden, der seit 1959 in der organisierten Philatelie aktiv tätig war. Als sehr engagierte Persönlichkeit verband er sein Fachgebiet der Medizin und sein langjähriges Ehrenamt beim Deutschen Roten Kreuz mit der Philatelie. Kulturell hoch interessiert ließ er uns an seiner heimatgeschichtlichen Begeisterung für die Prignitz in Vorträgen und bei Führungen an historischen Stätten teilhaben. Als Musikliebhaber erfreute er uns und unsere Gäste vom befreundeten Lüneburger Briefmarkensammler-Verein e.V. mit seinem Orgelspiel in der Wunderblutkirche von Bad Wilsnack.

Dr. Kuse setzte sich in den letzten Jahren leidenschaftlich für die Zukunft der organisierten Philatelie in unserer Region ein. Auch aus diesem Grunde übernahm er sogar im Alter von 80 Jahren den Vorsitz des Westprignitzer Briefmarkensammler-Vereins. Für ihn war es ein Bedürfnis, das Bildungsgut Briefmarke den Sammlerfreunden fachlich und unterhaltend zugleich nahe zu bringen. In seinem Sinne wollen wir die Freude an der Philatelie bewahren und das Erlebnis Briefmarken Kindern und Jugendlichen vermitteln.

Westprignitzer Briefmarkensammler-Vereins e.V.

Nach oben

Neuer Vereinsvorstand in Frankfurt (Oder)

Auf ihrer Jahreshauptversammlung 2015 standen die Mitglieder der Vereinigung Frankfurter Briefmarkensammler 1900 e. V. auch vor der Aufgabe, die Nachfolge für ihren im November 2014 verstorbenen langjährigen Vorsitzenden Klaus-Peter Wasmund zu regeln. Einstimmig in das Amt des Vorsitzenden wurde Bruno Rennè berufen. Als Stellvertreter wählten die Frankfurter Sammler Axel Ansorge. Sammlerfreund Lehradt wird sich in bewährter Weise um die Finanzen des Vereins kümmern.

Wir gratulieren dem neu gewählten Vorstand und wünschen ihm viel Erfolg bei der Fortführung der guten Traditionen, die die Arbeit des Vereins in den letzten Jahrzehnten bestimmt haben.

Nach oben

Spitzen-Philatelie in der Ausstellung "Greetings from Oman"

Am 5. März 2015 wurde die Sonderausstellung "Greetings from Oman" in Anwesenheit von mehreren hundert Gästen durch die Direktorin des Museums für Kommunikation Berlin, Frau Dr. Lieselotte Kugler, eröffnet. Die Präsentation widmet sich der Kultur, Natur und Gesellschaft des Sultanats Oman. Dabei sind die philatelistischen Exponate der zentrale Schwerpunkt.

Fotos: K. Schult und B. Tiedt

Unter den ausgewählten Exponaten finden sich z. B. Sammlungen zu "The Cancellations and Postal History of Muscat, 1835 - 1948" und zu "Philatelic Rarities from Oman / Muscat and former Dependencies". Neben vielerlei visueller Eindrücke aus dem Land an der Spitze der arabischen Halbinsel werden auch andere Exponate wie der typische omanische Krummdolch, der Khanjar, und andere morgenländische Kunstgegenstände präsentiert. Ein besonderer Blickfang sind das Modell einer "Dhau", eines omanischen Segelschiffes, sowie ein Briefkasten in Form des Khanjar.

Die Ausstellung ist noch bis zum 29. März 2015 zu den Öffnungszeiten des Museums für Kommunikation Berlin zu sehen. Ein Besuch ist äußerst empfehlenswert, zumal auch noch Führungen und Fachvorträge, u. a. zur Postgeschichte des Oman, angeboten werden.

Zu der Veranstaltung gab es einen Werbestempel des "Teams Erlebnis: Briefmarken" und Belege des Verbandes.

Nach oben

Sonderstempel zum Verbandstag am 9. Mai 2015

Nach dem zum Jahresbeginn erfolgten Beitritt der brandenburgischen Vereine zum Philatelisten-Verband Berlin-Brandenburg e. V. kommen nun am 9. Mai 2015 Delegierte aller Mitgliedsvereine zu einem ersten gemeinsamen Verbandstag zusammen. Wichtige Entscheidungen hinsichtlich der Arbeit des Verbandes und der weiteren Entwicklung der organisierten Philatelie in der Region sind zu treffen. Mit besonderer Spannung erwartet wird die Wahl eines neuen Vorstandes, dem die Aufgabe zufällt, den Prozess des Zusammenwachsens beider Landesverbände weiter voranzubringen.

Der besonderen Bedeutung dieses Verbandstages Rechnung tragend, haben wir einen Sonderstempel in Auftrag gegeben, der am Veranstaltungsort in Berlin erhältlich sein wird.

Außerdem wird der PhVBB eine Ganzsache zur Erinnerung an die Schlacht um Berlin, mit der vor 70 Jahren das Ende des II. Weltkrieg in Europa eingeleitet wurde, anbieten.

kds

Nach oben

Neuer Sonderstempel im Spreewald

Ein neues Motiv ziert in diesem Jahr den traditionellen Sonderstempel zur Eröffnung der Kahnzustellsaison im Spreewald. Der Stempel mit der zweisprachigen Ortsangabe LÜBBENAU/SPREEWALD LUBNJOW mit Stempeldatum 31.-3.2015 kann über die Sonderstempelstelle Weiden bezogen werden.

Nach oben

Der Club Philatelie Hohen Neuendorf feiert

Als Sektion Philatelie im Kulturbund zur demokratischen Erneuerung Deutschlands wurde der heutige Club Philatelie Hohen Neuendorf vor nunmehr 65 Jahren gegründet. 18 interessierte Sammler waren auf der ersten Zusammenkunft im Mai 1950 vertreten, in den Folgejahren - mit wachsenden Mitgliederzahlen - gehörte der Verein zu den aktiven Sammlergruppen im Bezirk Potsdam. Unter der Leitung von Gerald Hildebrandt, der im Jahre 1975 zum Vorsitzenden der Sammlergemeinschaft gewählt wurde, gelang 1990/91 die Fortsetzung der philatelistischen Arbeit als eingetragener Verein unter dem neuen Namen Club Philatelie Hohen Neuendorf.

Ihre Tauschveranstaltung am 12. April diesen Jahres nutzten die Hohen Neuendorfer Sammlerfreunde, um ihrem Vorsitzenden für seine nunmehr 40jährige ehrenamtliche Tätigkeit zu danken. Oliver Estelmann, Zweiter Vorsitzender des Clubs, überreichte einen großen Bilderrahmen, der neben einem Dankesschreiben der Vereinsmitglieder auch ein Schreiben das BDPh-Präsidenten Uwe Decker und eine Ehrenurkunde des Philatelisten-Verbandes Berlin-Brandenburg e. V. enthielt. Dr. Schult überbrachte Grüße des Verbandsvorstandes und gratulierte allen Sammlerfreunden zum Vereinsjubiläum.

Fotos: K. Schult, H. Goetjes

Nach oben

Finanzminister Dr. Schäuble stellte Sport-Briefmarken vor

Seit 1968 erscheinen die Marken zugunsten der Sporthilfe. Aus ihren Zuschlagserlösen sind dem Nachwuchs- und Spitzensport in Deutschland in dieser Zeit rund 130 Millionen Euro an Fördermitteln zugeflossen. Maßgeblichen Anteil daran haben, wie der Finanzminister Dr. Schäuble während der offiziellen Präsentation der diesjährigen Markenserie am 29. April 2015 in der Hessischen Landesvertretung in Berlin betonte, die Briefmarkensammler mit ihren Markenkäufen.

Die drei Sportmarken des Jahres 2015 sind dem Thema Behindertensport gewidmet. Die Entwürfe stammen von Prof. Henning Wagenbreth aus Berlin. Seine Cartoons „Rollstuhltennis“, „Leichtathletik“ und „Monoski“ zeigen auf anschauliche Weise die Kraft und Dynamik, die dem Sport behinderter Menschen innewohnen kann. Ein anschauliches Beispiel dafür lieferten während der Markenpräsentation die Rollstuhlfechter Steffen Nordmann und Henrik Seifart vom PSV Berlin.

Rote Alben überreichte Dr. Schäuble an den Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière, an den Vorsitzenden des Aufsichtsrates der Stiftung Deutsche Sporthilfe, Werner E. Klatten, und an den Präsidenten des Deutschen Behindertensport- Verbandes. Mit Weißen Alben wurden Sportlerinnen und Sportler mit Handicap geehrt, darunter die Monoski-Athletin Anna-Lena Forster und die Rollstuhl-Tennisspielerin Katharina Krüger. Mit einem Weißen Album wurde auch der Präsident des Bundes Deutscher Philatelisten, Uwe Decker, geehrt.

Die diesjährigen Sportmarken sind ab dem 7. Mai 2015 in den Verkaufsstellen der Deutsche Post AG erhältlich. (kds)

Fotos: Bernhard Tiedt, Klaus D. Schult

Nach oben

Heinrich-Köhler-Medaille für Peter Fischer

Peter Fischer, Ehrenmitglied des Philatelisten-Verbandes Berlin-Brandenburg e. V., wurde am 18. April 2015 in Nürnberg mit der Heinrich-Köhler-Medaille des Bundes Philatelistischer Prüfer (BPP) ausgezeichnet.
Mit der Ehrung (überreicht vom BPP-Präsidenten Christian Geigle und Dieter Michelson, Mitinhaber des Stiftungshauses Heinrich Köhler-Auktionen in Wiesbaden) wurde Peter Fischers langjähriges Engagement für die Entwicklung des Prüfwesens im Philatelistenverband des Kulturbundes der DDR gewürdigt. Als Präsident des Verbandes hatte er in den Jahren zwischen 1970 und 1990 zahlreiche Weiterentwicklungen im Prüfwesen mit auf den Weg gebracht und sich für eine systematische Ausbildung und Förderung des Prüfernachwuchses verdient gemacht. Als Berufsjournalist verfasste er zudem ein lesenswertes Buch über das philatelistische Prüfwesen in der Sowjetischen Besatzungszone und in der DDR. Das Buch wurde 2008 vom BPP veröffentlicht.

Nach oben

Erster gemeinsamer Verbandstag der Berliner und Brandenburger Philatelisten

Zu ihrem ersten gemeinsamen Verbandstag trafen am Sonnabend, den 9. Mai 2015, Vertreter Berliner und Brandenburger Philatelistenvereine im Depotgebäude des Museums für Kommunikation Berlin zusammen, um über die Ziele und Aufgaben künftiger Verbandsarbeit zu beraten und einen neuen Vorstand zu wählen. In seinem Bericht würdigte der bisherige Vorsitzende des Verbandes, Frank H. Walter, die aktive Mitwirkung der Vereine und zahlreicher Sammlerfreunde im Prozess des Zusammenschlusses beider bis Ende 2014 in der Region Berlin-Brandenburg tätiger Philatelisten-Verbände. Diesen Prozess fortzusetzen und daraus erwachsende Vorteile für alle Mitglieder erlebbar zu machen - so Dr. Klaus-Dieter Schult als neu gewählter Vorsitzender des Verbandes - werde ein wichtiges Anliegen des neuen Vorstandes sein. Er freue sich auf die Zusammenarbeit mit den Vorstandsmitgliedern Franz-Josef Pütz, Jürgen Waldow, Frank Hindenburg, Thomas Dräger und Thomas Vierling. Gemeinsam werde diese Mannschaft sich dem Ziel widmen, ein abwechslungsreiches philatelistisches Leben im Verbandsgebiet zu organisieren und mit vielen verschiedenen, großen und kleinen Aktivitäten der Öffentlichkeit zu zeigen, dass die Briefmarkensammler mit ihrem Hobby viel Interessantes zu bieten haben.

Einen emotionalen Höhepunkt erreichte der Verbandstag mit der Wahl von Frank H. Walter zum Ehrenvorsitzenden des Verbandes. Peter Süss wurde unter großem Applaus zum Ehrenmitglied ernannt. Wir gratulieren herzlich.

Text: kds; Fotos: Bernhard Tiedt, Klaus D. Schult

Nach oben

Der Philatelistenclub Berlin-Mitte feiert

Mit einem Symposium zur DDR-Philatelie begeht der Philatelistenclub Berlin-Mitte e. V. mit ArGe "DDR Spezial" sein 25jähriges Bestehen. Die Veranstaltung, die am 13. Juni 2015 im Stadthotel Oranienburg, André-Pican-Straße 23, 16515 Oranienburg, stattfinden wird, verspricht mit einer ganzen Reihe hochwertiger Vorträge zur DDR-Philatelie ein weiterer Höhepunkt in der Vereinsgeschichte zu werden. So werden Dr. Peter Tichatzky über "Die Fälschungen der "Kampfgruppe gegen Unmenschlichkeit" und Dr. Carsten Burkhardt zum Forschungsstand bei den Pieck-Dauermarken referieren, Eberhard Büttner wird sich mit Ganzsachenausschnitten der DDR und Klaus Hirschfeld mit den R-Zetteln der DDR befassen.

Ein Sonderstempel und ein Souvenirbeleg ergänzen das Veranstaltungsprogramm.

Die Veranstaltung beginnt um 10.00 Uhr. Gäste sind - wie uns Henry Biebaß, Vorsitzender des Philatelistenclubs, versicherte - herzlich willkommen.(kds)

Nach oben

Frühjahrsseminar des PhVBB in Glienicke

Seit 13 Jahren bereits kommen Sammlerinnen und Sammler aus Berlin und Brandenburg in jedem Frühjahr in Glienicke zusammen, um ihre philatelistischen Kenntnisse zu erweitern. Bislang im Wechsel von den Landesverbänden Berlin und Brandenburg organisiert, lag in diesem Jahr die Ausrichtung des "Symposium Philatelie" allein beim PhVBB als neuem, gemeinsamen Verband der in der Region tätigen Sammlervereine. Der Veranstalter setzte auf Bewährtes und führte die Reihe der Vorträge zu besonderen Sammelgebieten fort. Mittel- und Südamerika stand diesmal auf der Tagesordnung.

Rolf-Dieter Jaretzky eröffnete die Veranstaltung und vermittelte anhand seines kurz zuvor in London mit Groß-Gold ausgezeichneten Exponates spannende Einblicke in das Sammelgebiet Peru. Seine Fachkenntnis und die besondere Ästhetik der gezeigten klassischen Marken und Belege begeisterte die Anwesenden, die zugleich wertvolle Erfahrungen zur Exponatsgestaltung mit nach Hause nehmen konnten.

Peter Fischer zeigte sich, zur Überraschung nicht weniger Teilnehmer, als Sammler und profunder Kenner kubanischer Marken und Belege. Anhand zahlreicher Beispiele zeichnete er ein buntes Bild der Philateliegeschichte der Insel von den Anfängen bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts.

Peter Süss beschloss das abwechslungsreiche Seminar mit Ausführungen zur Philateliegeschichte Mexikos. Bezugnehmend auf seine Sammlung mexikanischer Kartenbriefe, die er kenntnisreich und mit viel Hintergrundwissen präsentierte, regte er zur Gestaltung von 1-Rahmen-Exponaten an.

Wie immer bot das Seminar Gelegenheit zu vielen Gesprächen am Rande, zum Austausch von Kenntnissen und Erfahrungen unter Gleichgesinnten.

Text und Fotos: kds, M. Liebreich

Nach oben

Werbeschau der Briefmarkenfreunde Bernau

Am 11.7.2015 werden die Briefmarkenfreunde Bernau anläßlich des 60. Geburtstages ihres Vereins ihre Alben öffnen und eine Briefmarkenschau veranstalten. Diese findet von 10.00 bis 17.00 Uhr in 16321 Bernau bei Berlin, Breitscheidstrasse 43a, dem Bernauer Kulturhof, im Club Treff 23 (Erdgeschoss) statt.

Besonderes Highlight der Schau: Die Mitstreiter der Brandenburger Mannschaft am German Team Challenge zeigen ihren derzeitigen Arbeitsstand - eine gute Gelegenheit zum Fachsimpeln für den letzten Feinschliff an diesen fünf neuen Ausstellungsobjekten vor Gotha, wenn der Wettbewerb offiziell in seiner ersten Runde eröffnet wird. Auch konkurrierende Mannschaften können da gern mal über die Schultern gucken!

Daneben gibt es ein weites Spektrum der Interessen unserer Sammlerfreunde zu bewundern: Zum einen ist der Bogen von thematischen Objekten zu Pflanzen oder der Feuerwehr bis zu einer klassischen Ländersammlung (Aland) gespannt. Zum anderen werden aber auch historisch spannende Themen über die Geschichte von Bernau (natürlich - wo wenn nicht hier!) und Zepernick bis ins alte Österreich aufgezeigt - und damit werden nicht nur Philatelisten, sondern auch anderweitig geschichtlich Interessierte angesprochen.

M. Fukarek

Nach oben

Neubesetzung der Fachstellen des PhVBB

Auf seiner ersten Zusammenkunft nach der Neuwahl hat der Vorstand des PhVBB am 6. Juni neben dem Geschäftsverteilungsplan auch über die Einrichtung und personelle Besetzung der Fachstellen des Verbandes beraten. Alle wichtigen Informationen finden Sie auf der Seite Fachstellen.

Als neuer Fachstellenleiter Ausstellungs- und Jurywesen wurde Peter Suess berufen. Nachdrücklich bedankte sich der Vorstand bei Hans-Werner Boddenberg, der die Fachstelle in den zurückliegenden Jahren betreute. Veränderungen hat es auch bei der Fachstelle Jugend gegeben. Thomas Vierling, als Beisitzer im Vorstand des Verbandes, wird sich künftig um die Jugendarbeit in den Landesringen Berlin und Brandenburg der DPhJ und in den Vereinen des PhVBB kümmern. Neu geschaffen wurde die Fachstelle Forschung und Literatur, für die mit Konrad Fischer aus Schwedt ein Leiter berufen werden konnte, der bereits im LV Brandenburg dieses Amt ausübte und somit über reiche Erfahrungen verfügt.

Bei den weiteren Fachstellen setzte der Vorstand auf bewährte Mitstreiter aus vergangenen Jahren. Unterstützend wird sich Peter Morgen künftig neben Heinz Reibholz um das Belegwesen des Verbandes kümmern. (kds)

Nach oben

750 Jahre Forst (Lausitz) - Die Post im Festumzug

Mit einem großen Umzug feierte die Rosenstadt Forst am 11. Juli 2015 den Jahrestag der Stadtgründung vor 750 Jahren. Mit von der Partie auch die Sammlerfreunde vom ortsansässigen Briefmarkenverein. An einem Informationsstand wurden - passend zum Sonderstempel des Tages - zwei Belege angeboten. Dazu gab es jede Menge Informationen über den Verein und das gemeinsam gepflegte Hobby Philatelie.

Zudem bot der Verein die Möglichkeit einer Sonderpostbeförderung, die von vielen Festbesuchern gern genutzt wurde. Prall gefüllt mit Briefen und Postkarten war der "Postrucksack", den der Vereinsvorsitzende, Sammlerfreund Grumbt, bei seiner Fahrt hoch auf dem gelben Wagen mit sich führte. Die Postkutsche mit den beiden Postillionen in stattlicher Uniform wird sicher vielen Zuschauern lange in Erinnerung bleiben.

Fotos: Forster Briefmarkenfreunde

Nach oben

Maccabi Games 2015 in Berlin

Vom 27. Juli bis 5. August werden im Berliner Olympiapark rund 2000 jüdische Sportlerinnen und Sportler bei den European Maccabi Games 2015 ihre Kräfte. 19 Sportarten – darunter Basketball, Badminton, Fechten, Schwimmen, Tennis, aber auch Schach und Bridge, stehen auf dem Programm und versprechen spannende Wettkämpfe. Mit der größten jüdischen Sportveranstaltung in Europa, die in diesem Jahr erstmals in Deutschland ausgerichtet wird, wollen nicht nur die Teilnehmer ein Zeichen für Toleranz und Offenheit, gegen Antisemitismus und Rassismus, setzen, auch viele Berlinerinnen und Berliner haben die Wettkampftermine bereits in ihrem Kalender vermerkt.

Der PhVBB wird zum Sportereignis eine PLUS-Karte mit Zudruck auflegen. Abgestempelt wird die Karte mit Sonderstempel der Deutschen Post, den wir hier abbilden.

Nach oben

OSPC bei Maccabi Games dabei

Mit einem Plusbrief Individuell ist der Olympia- und Sport-Philatelisten-Club Berlin bei den Maccabi Games 2015 dabei. Die für das Markenbild verwendete Ansicht der goldverzierten Kuppel der jüdischen Synagoge in der Oranienburger Straße stellt den Bezug her zu dem großen Sportereignis im Berliner Olympiapark, bei dem rund 2000 jüdische Sportlerinnen und Sportler bis zum 5. August ihre Kräfte messen werden.

Zugleich verweist der OSPC mit seiner Ganzsache darauf, dass die Sammlergemeinschaft in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen feiern kann. Darüber wird im Herbst ausführlicher zu berichten sein.

(kds - mit Dank für den Beleg)

Nach oben

3. Seelower Ziegenpost

Am 05. September 2015 feierte die Stadt Seelow das 20. Stadt- und Schützenfest und die Schützen aus Märkisch-Oderland hatten zum 15. Kreisschützentag in das Seelower Kulturhaus eingeladen.

Der Philatelistenklub Seelow e. V. richtete gemeinsam mit dem Team Erlebnis: Briefmarke zwei Sonderpostämter ein. Die Entwürfe für die Stempel und Zudrucke wurden von Schülern des Gymnasiums auf den Seelower Höhen gestaltet.

Den Sonderstempel anlässlich "20 Jahre Stadt- und Schützenfest" gab es auf dem Festplatz in Seelow. In alter Tradition wurde die Post wieder mit einer Ziege befördert. Es war die 3. Sonderpostbeförderung dieser Art, die der Philatelistenklub im Ort organisierte.

Das Sonderpostamt anlässlich des 15. Kreisschützentages Märkisch-Oderland befand sich im Kulturhaus in der Erich-Weinert-Straße in Seelow. Die Seelower Kanoniere beförderten die Post während des Schützenumzuges.

Informationen zum Belegangebot erhalten Sie über: Philatelistenklub Seelow e.V., Thomas Dräger, Frankfurter Straße 45, 15306 Seelow, Tel.: 033 46/88 735 oder per Mail

Fotos 1 bis 3: Mit freundlicher Genehmigung Johann Müller; Foto 4: Karin Priemuth

Nach oben

25 Jahre Wiedervereinigung in Berlin-Staaken - Die Vorbereitungsarbeiten laufen

Auch die Jugendgruppe Berlin-Spandau der Jungen Briefmarkenfreunde Berlin e. V. beteiligt sich am Samstag, dem 03. Oktober 2015 am großen Fest anlässlich des Jubiläums "25 Jahre Wiedervereinigung in Staaken". Die Veranstaltung findet auf dem ehemaligen Mauergrundstück der St. Franziskus-Kirche im Finkenkruger Weg 27-29, 13591 Berlin-Staaken, von 10 bis 16 Uhr statt.

Die Kirchengemeinden veranstalten einen Sternmarsch mit anschließendem ökumenischen Dankgottesdienst um 12 Uhr und einen kleinen Festakt, für den die Bürgermeister von Spandau, Falkensee und Dallgow bereits ihre Teilnahme zugesagt haben. Die Freiwillige Feuerwehr Staaken wird mit Grill und Gulaschkanone vor Ort sein.

Neben dem Rahmenprogramm der beteiligten Kirchengemeinden bieten wir ein vielfältiges Programm an, welches bei Groß und Klein bei unseren bisherigen Veranstaltungen für einen großen Ansturm sorgte. Aus einer riesigen Muschel mit mehr als 50.000 Briefmarken! können sich die kleinen Besucher Briefmarken aussuchen. Auch für die "großen" Besucher bietet unser Stand viel Wissenswertes rund um das Thema "Briefmarke". Eine Foto-Ausstellung über die Geschichte der St. Franziskus-Kirche und die Wiedervereinigung vor 25 Jahren ergänzt unser Angebot.

Auch das Erlebnisteam Briefmarke der Deutschen Post wird mit einer mobilen Postfiliale vor Ort sein. Neben einem umfangreichen Angebot an Briefmarken wird es auch eine Sondermarke "25 Jahre deutsche Einheit", einen Sonderstempel sowie zwei Sonderbriefumschläge mit den Kirchen in Staaken anlässlich des 25-jährigen Jubiläums geben.

Nähere Informationen zur Veranstaltung bei Manfred Baltuttis, Fahrlander Weg 65, 13591 Berlin-Staaken oder per E-Mail

Nach oben

Gelungener Start der German Team Challenge

Überaus erfolgreich sind die beiden aus dem Philatelistenverband Berlin-Brandenburg kommenden Mannschaften in den zum Philatelistentag in Gotha erstmals ausgetragenen Wettbewerb "German Team Challenge" gestartet. 14 Teams waren in der 1. Runde dabei. Sie fanden im Foyer der Verwaltungsfachschule Gotha einen hervorragenden Platz für die Präsentation ihrer insgesamt 70 Exponate. Die Jury unter Leitung von Thomas Höpfner, ihr gehörten weiterhin Ludwig Gambert, Prof. Damian Läge und Wolfgang Müller an, hatte somit viel zu tun, um innerhalb von zwei Tagen ein ausgewogenes Urteil zu fällen, das nicht nur die einzelnen Exponate, sondern auch die Teampräsentation als Ganzes berücksichtigte.

354 Punkte konnte die im Vorjahr noch vom Brandenburger Verband aufgestellte Mannschaft "Märkische Sandmänner" mit Sammlerfreunden aus Bernau, Angermünde und Neuhardenberg am Ende des Wettbewerbs auf ihrem Konto verbuchen. Sie erreichte damit einen soliden 5. Platz, nur wenige Punkte hinter den Mannschaften aus Haldensleben und Heidenheim, die mit 356 Punkten den 4. bzw. 358 Punkten den 3. Platz errangen. Da sollte in den kommenden zwei Runden noch etwas zu machen sein.

Den 2. Platz belegte die Manschaft "RATISBONA" der Philatelisten-Vereinigung Regensburg mit 394 Punkten.

Klarer Sieger wurde mit 416 Punkten die Mannschaft des Berliner Philatelisten-Club von 1888. Was die Sammlerfreunde Boddenberg, Ebner, Jaretzky, Süss und Untermann in Gotha präsentierten, war Philatelie vom Feinsten. In den Jahren gewachsene Erfahrungen bei der Exponatsgestaltung und exzellente Sammlungen bildeten die Grundlage für den Erfolg. Mit Stolz konnten Vertreter der Mannschaft zum Festabend in Gotha den Wanderpokal des Wettbewerbs entgegennehmen. Ob er auch nach der 2. Runde noch in ihren Händen verbleiben wird? Warten wir es ab. Die Chancen stehen sehr gut, dass der Pokal am Ende der Team Challenge in Berlin-Brandenburg bleibt.

Text und Foto: K. Schult

Nach oben

Mit Gold geehrt

Die Goldene Ehrennadel des Bundes Deutscher Philatelisten e. V. ist eine Auszeichnung, die nur selten verliehen wird. Mit ihr werden besondere, zumeist über viele Jahre erbrachte Leistungen um den Bund Deutscher Philatelisten und die organisierte Philatelie gewürdigt.

Zum 114. Philatelistentag in Gotha wurde diese besondere Ehre nun Frank H.Walter zuteil. Zusammen mit Günter Theile und Dr. Eckhard Bergmann, den ehemaligen Verbandsvorsitzenden von Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen, konnte der Ehrenvorsitzende unseres Verbandes die Verdienstnadel in Gold aus den Händen von BDPh-Präsident Uwe Decker und Vizepräsident Alfred Schmidt entgegennehmen.

Herzlichen Glückwunsch, lieber Frank, zur hohen Auszeichnung. Danke für die von Dir in vielen Jahren an der Spitze unseres Verbandes erbrachten Leistungen. Danke auch dafür, dass Du als Ehrenvorsitzender die Verbandsarbeit in Berlin und Brandenburg weiterhin aktiv begleitest.

Text und Foto: K. Schult

Nach oben

750 Jahre Schwedt - Stadtfest am 26./27. September mit Briefmarkenausstellung

Am 26. und 27. September 2015 findet in Schwedt (Oder) eine Briefmarkenschau anläßlich der 750. Stadtjubiläums von Schwedt statt. Die Ausstellung wird im Foyer der Uckermärkischen Bühnen Schwedt (ubs) zu sehen sein. Ein Besuch in der Oderstadt ist besonders am Sonntag zu empfehlen, da an diesem Tag auch der Festumzug zum Jubiläum stattfindet, begleitet von einem großen Volksfest.

Zur Ausstellung wird der örtliche Briefmarken-Sammlerverein zwei Belege mit Motiven aus der Stadt- und Postgeschichte Schwedts herausgeben. Neben dem Sonderstempel gibt es auch eine Marke Individuell mit einer Stadtansicht.

Nach oben

25 Jahre Land Brandenburg - Bürgerfest in Potsdam

Das Land Brandenburg wird 25. Das muss gefeiert werden. Und nicht hinter verschlossenen Türen mit ausgewählten Gästen, sondern mit einem großen Fest, zu dem die Landesregierung und der Landtag Brandenburg am 26. September alle Bürgerinnen und Bürger des Landes und viele, viele Gäste aus nah und fern nach Potsdam einladen. Rund um das Stadtschloss zwischen Neuem Lustgarten und Altem Markt wird es eine zünftige Geburtstagsfeier für alle geben.

Mit dabei: Die Deutsche Post mit einem Team Erlebnis:Briefmarken und der PhVBB in Zusammenarbeit mit dem Philatelistenverein Babelsberg. Ein Sonderstempel, der an diesem Tag am Stand des EB-Teams abgeschlagen wird, zeigt das Logo des Bürgerfestes. Passend dazu ein vom Philatelisten-Verband Berlin-Brandenburg aufgelegter Sonderumschlag, der sich hervorragend zum Versand besonderer Festtagsgrüße eignet.

Vor Ort sind wir aber auch, um interessierten Besucherinnen und Besuchern von unserem Hobby und der Arbeit unserer Vereine in der Region Berlin-Brandenburg zu berichten. Kommen Sie doch auch mal bei uns vorbei.

Nach oben

25 Jahre Olympia- und Sport-Philatelisten-Club Berlin

Mit einer abwechslungsreichen Feierstunde im Berliner Museum für Kommunikation beging der Olympia- und Sport-Philatelisten-Club Berlin am 19. September 2015 den 25. Jahrestag seiner Gründung. Thomas Lippert, Präsident des Clubs, freute sich, zahlreiche Mitglieder und Gäste aus dem In- und Ausland, darunter auch ehemalige Leistungssportlerinnen und -sportler, zur Jubiläumsveranstaltung begrüßen zu können.

Dr. Schult überbrachte die Grüße des Philatelisten-Verbandes Berlin-Brandenburg e. V. und würdigte besonders die vom OSPC in den zurückliegenden Jahren erbrachten Leistungen. Mit Ausstellungen, zahlreichen Publikationen und vielen Veranstaltungen rund um den Sport habe sich der Club überaus aktiv in das philatelistische Leben der Region eingebracht.

Einen Festvortrag der besonderen Art präsentierte Klaus-Jürgen Alde, der in publikumswirksamer Art und Weise, so wie man es von einem ehemaligen Sportreporter erwarten kann, über seine "philatelistischen Erinnerungen" als "olympische Postadresse" berichtete, über die mannigfaltigen Probleme, die einem auf der Jagd nach dem normalen, mehr noch nach dem besonderen Sportbeleg begegnen können. Für alle Zuhörer spürbar: Philatelie und Sport können überaus spannend sein und liefern Erlebnisse, die ein Leben lang bleiben.

Diesen Eindruck vermittelte auch die Gesprächsrunde mit den Medaillengewinnern bei Olympischen Spielen Doris Brachmann (Maletzki), Gunhild Hoffmeister, Christoph Höhne und Reinhard Gust. Manch interessantes Anekdötchen und der eine oder andere Blick hinter die Kulissen sportlicher Wettkämpfe wird den Zuhörern ganz sicher in Erinnerung bleiben.

Die Festveranstaltung bot natürlich auch Gelegenheit, Dank zu sagen und verdienstvolle Philatelisten zu ehren. Unter dem Beifall aller Anwesenden konnte Thomas Lippert aus den Händen von Dr. Schult die Silberne Ehrennadel des BDPh entgegennehmen. Zu den Ausgezeichneten gehörten auch Peter Fischer und Frank Walter, denen der OSPC für eine stets gute Zusammenarbeit und Unterstützung der Clubarbeit Dank sagte.

Text und Fotos: kds

Nach oben

Werbeschau der Hohenschönhausener Philatelisten 1985 e. V.

Bis zum 5. November präsentiert der Verein der Hohenschönhausener Philatelisten 1985 e. V. unter den Thema „30 Jahre Neu-Hohenschönhausen – 30 Jahre Hohenschönhausener Philatelisten 1985 e. V.“ eine einzigartige Postchronik, die unter der Leitung von Horst Oertel über viele Jahrzehnte lang akribisch zusammengestellt wurde. Anzuschauen ist diese Ausstellung auf der 1. Ebene der Anna-Seghers-Bibliothek am Prerower Platz 2 in 13053 Berlin.

In sechs Ausstellungsrahmen und zwei Vitrinen werden die Postchronik des Berliner Stadtteils Hohenschönhausen sowie die Arbeit des Vereins der Öffentlichkeit vorgestellt.

Der Verein bedankt sich bei den Verantwortlichen der Bibliothek für die Möglichkeit der Ausstellungspräsentation und die aktive Mitwirkung in der Vorbereitungsphase. Ein Dankeschön geht an den PhVBB für die Bereitstellung der Rahmen und besonders an Herrn Tiedt für die Hilfe beim Aufbau.

Text und Fotos: Hohenschönhausener Philatelisten 1985 e. V.

Nach oben


Post aus Korea: "25 Jahre Deutsche Einheit"

Pünktlich zum Jahrestag der Deutschen Einheit am 3. Oktober lag auch die jährliche Grusskarte von Prof. Dr. Schin aus Seoul/Korea in der Post. Ein von ihm veranlasster Zudruck auf der Ganzsache zeigt das Brandenburger Tor im Bild und die Marke "Deutsche Einheit" von 1990.

Rückseitig stellt er den Stacheldraht an der inner-koreanischen Grenze dem Bild der Menschen vor und auf der Mauer am Brandenburger Tor gegenüber, begleitet von der in koreanischer und deutscher Sprache gestellten Frage "In wieviel Jahren? Wiedervereinigung des geteilten Korea".

Sein Gruss nach Berlin schliesst mit dem Satz: "Koreanische Wiedervereinigung in Frieden wünschend - Mit herzl. Grüßen C. Shin!

Wir grüssen zurück nach Korea.

Frank H. Walter

Nach oben


Erlebnisreicher Tag der Briefmarke 2015

Vor 85 Jahren, im Mai 1930 wurde vor den Toren Bernaus die Bundesschule des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes (ADGB) feierlich eröffnet. Heute, nach einer wechselvollen Geschichte, gehört das von den Bauhaus-Architekten Hannes Meyer und Hanns Wittwer entworfene Gebäudeensemble, das in den Jahren nach 2003 mit großem Aufwand denkmalgerecht saniert und rekonstruiert wurde, neben dem Bauhausgebäude in Dessau zu den eindrucksvollsten Zeugnissen modernen Bauens in Deutschland. Die diesjährige Festveranstaltung zum Tag der Briefmarke, organisiert vom Vorstand des PhVBB in Zusammenarbeit mit dem Verein Rund fünfzig Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Berlin und Brandenburg nutzen das Angebot und erlebten einen abwechslungsreichen Tag.

Eingeleitet wurde die Veranstaltung durch einen Film zur Geschichte der Bundesschule, präsentiert von Friedemann Seeger, dem Vorsitzenden des Vereins "baudenkmal bundesschule bernau", der auch gern die zahlreichen Fragen der überaus interessierten Gäste beantwortete. Nach einer Mittagspause, die zugleich Gelegenheit zu zahlreichen Gesprächen bot, sprach der Vorsitzende des PhVBB, Dr. Schult, zu einigen philatelistischen Höhepunkten des Herbstes 2015. Danach bot sich allen Anwesenden die Möglichkeit der Teilnahme an Führungen durch das Baudenkmal, das sich an diesem sonnigen Herbsttag von seiner schönsten Seite zeigte.

Angeregt von den vielfältigen Informationen, die Frau Müller von der Tourist-Information an ihrem Stand für die Veanstaltungsteilnehmer bereitstellte, wird so mancher Gast wohl auch noch einen Bummel durch die Bernauer Innenstadt unternommen haben.

Auf lebhaftes Interesse stieß auch der Sonderbeleg des Tages, eine Postkarte Individuell, und der auf das Jubiläum des Bauensembles verweisende Sonderstempel. Interessenten können den Beleg noch über unsere Fachstelle Belegwesen beziehen.

Text: kds; Fotos: Schmollinger, Dräger, Schult

Nach oben


Großtausch im Gymnasium auf den Seelower Höhen

Der Philatelistenklub Seelow e. V. hat am 08.11.2015 gemeinsam mit der Philatelistenjugend seinen traditionellen Herbstgroßtausch durchgeführt. Trotz schönstem Herbstwetter hatten sich Sammlerfreunde aus Berlin, Eisenhüttenstadt und Potsdam zum Tauschen eingefunden und jeder Sammlerfreund konnte am Ende der Veranstaltung die eine oder andere Neuanschaffung sein Eigen nennen.

Die Jungen Briefmarkenfreunde unter Anleitung von Peter Schmidt konnten auf dem schon obligatorischen Wühltisch ihre Sammlung erweitern und nutzten auch die Möglichkeit des Kontaktes mit den "alten Hasen".

Mein Dank gilt u. a. dem Potsdamer Philatelistischem Büro und unserem Sammlerfreund Peter Süss für die Briefmarkenspenden an die Jugend.

Bereits heute möchte ich auf den Termin der Seelower Briefmarkenbörse hinweisen. Sie findet am 20. März 2016 von 09:00 bis 14:00 Uhr in der Cafeteria des Gymnasiums auf den Seelower Höhen statt.

Thomas Dräger
Philatelistenklub Seelow
Vorsitzender

Nach oben


Fredersdorfer Philatelisten auf der Hobbyschau in Altlandsberg

Auch dieses Jahr fand in Altlandsberg bei Berlin wieder die Hobbyschau in der Erlengrundhalle statt. Da hat es sich unser Verein nicht nehmen lassen und war wieder mit einem Stand an beiden Tagen des ersten Novemberwochenendes 2015 dabei. Trotz Sonnenschein und frühlingshafter Temperaturen kamen doch viele Besucher. So konnten wieder viele Gespräche mit alten Bekannten und auch Unbekannten geführt werden. Aufgewertet wurde die Veranstaltung auch noch durch den Besuch unseres Verbandsvorsitzenden Dr. Schult. Neu war dieses Jahr der Wunsch gleich zweier Besucher, ihre seit Jahren liegen gebliebene Sammlung nun zu vervollständigen. Das lässt auf "Nachwuchs" hoffen.

Auf reges Interesse stieß die Präsentation unseres Vorsitzenden Dietmar Graf (links im Bild) zur Postgeschichte von Fredersdorf-VogelsdorfDie beiden Vorsitzenden im Gespräch (auch dieses Bild ist nicht gestellt!)

Text und Fotos: Uwe Schwenzer

Nach oben


Wir trauern um

Frank-Jürgen Sommerfeld
gestorben am 27.10.2015 im 74. Lebensjahr

Frank-Jürgen Sommerfeld war Richter am Amtsgericht in Berlin. Als Philatelist führte er als langjähriger Vorsitzender ab 1973 den Club Berliner Philatelisten 1931 e.V., einen klassischen Ortsverein in Tempelhof mit Tausch und Plausch, vor allem aber mit einem regelmäßigen Vortragsangebot. 1985 wurde er zum Vorsitzenden des Verbandes Berliner Philatelisten-Vereine e. V. gewählt, ein Amt, das er bis 1995 innehatte. Daneben wurde er 1991 Besitzer im Bundesvorstand des Bundes Deutscher Philatelisten e. V., zuständig für das Ressort "Sammlerschutz", bis er zur Wiederwahl 1997 nicht mehr antrat. Mit der Verdienstnadel des BDPh in Vermeil wurde er im Jahre 1989 ausgezeichnet.

In seiner zehnjährigen Amtszeit als Verbandsvorsitzender fielen bedeutende Berliner Ausstellungen, von denen die "Bephila '93", die bilaterale Deutsch-Russische Ausstellung im Rang 1, die "Berolina '95" und ein Salon zum 200. Jahrestag des Brandenburger Tores 1991 in besonderer Erinnerung blieben. Höhepunkt war die Durchführung des Bundes- und Philatelistentages 1988 in Berlin, den er mit seinen Vorstandskollegen gemeinsam mit dem BDPh sorgfältig geplant und vorbereitet hatte.

Mit der Wende 1989/1990 kam eine besondere Bewährungsprobe auf Frank-Jürgen Sommerfeld zu, die er engagiert und erfolgreich anging: Er unterstützte jene Philatelisten, die aus dem aufgelösten Philatelisten-Verband der DDR kamen und sich neu organisieren wollten bei Vereinsgründungen und half ihnen bei der Erarbeitung neuer Satzungen. Es gelang ihm, diese neuen Vereine sehr bald in den gemeinsamen Verband Berliner Philatelisten-Vereine zu integrieren und ihre partnerschaftliche Mitarbeit im neu gewählten Vorstand zu gewährleisten. In dieser Zeit wurden bereits sehr früh erste zaghafte Formen der Zusammenarbeit mit dem Landesverband der Philatelisten Brandenburgs e. V. entwickelt. Nach seinem Rückzug aus dem Verbandsvorstand und dem Bundesvorstand war Frank-Jürgen Sommerfeld nicht mehr aktiv in der organisierten Philatelie tätig.

Wir trauern mit seiner Frau Gisela und seinen Angehörigen. Wir werden sein Andenken bewahren.

Philatelisten-Verband Berlin-Brandenburg e. V.
Der Vorstand

Foto: Wilhelm van Loo

Nach oben


Rohrpostbeförderung für einen guten Zweck

Zum Jubiläum "Betriebsbeginn bei der Berliner Rohrpost vor 150 Jahren" war auf der Berliner Briefmarkenmesse am 17./18. Oktober 2015 ein vom Philatelisten-Verband Berlin-Brandenburg e. V. veranlasster Sonderstempel im Einsatz. Passend dazu wurde ein Sonderumschlag angeboten, der bei den Messebesuchern auf reges Interesse stieß. Die Faszination, die sich allerorten noch heute mit dem Kommunikationsmittel Rohrpost verbindet, hat den PhVBB motiviert, nach einer Möglichkeit für eine entsprechende Sonderpostbeförderung zu suchen. Zwar hat die Rohrpost in West-Berlin bereits 1963, in Ost-Berlin dann 1976 ihren Dienst eingestellt, aber noch immer gibt es in der Stadt ein beachtliche Anzahl von Rohrpostanlagen, die in Institutionen und Betrieben zur Optimierung interner Transportabläufe genutzt werden. Zu den Betreibern einer solchen Anlage gehört die Berliner Charité. Dort stand man dem Ansinnen des PhVBB nach einer Sonderpostbeförderung von Beginn an aufgeschlossen gegenüber. So entwickelte sich aus dem ursprünglichen Plan schnell die Idee, die Sonderpostbeförderung zugleich für einen guten Zweck zu nutzen und mit ihrer Hilfe die Kinderkliniken der Charité zu unterstützen.

Für die Sonderpostbeförderung bietet der PhVBB einen Sonderumschlag zum Preis von 2,50 Euro an. Darin enthalten ist ein Spendenbetrag von 50 Cent für die Kinderkliniken der Charité. Ein zusätzlicher Spendenbetrag für jeden verkauften Beleg ergibt sich aus der Verwendung einer Marke der PIN Mail AG, die seit 2014 unter dem Motto "Mehr Gesundheit für unsere Kinder" mit einem Zuschlag von 1 Cent pro Marke verkauft wird. Dieser Cent wird von der PIN Mail AG dann verdoppelt, sodass den Kliniken für jede verkaufte Spendenmarke 2 Cent gutgeschrieben werden.

Alle Belege erhalten nach der Sonderpostbeförderung einen roten Hinweisstempel. Die Marken werden mit einem Tagesstempel der PIN Mail AG entwertet; geprüft wird zurzeit noch der Einsatz eines Sonderstempels. Der Versand erfolgt dann über den Kommunikationsdienstleister, der laut eigener Aussage in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern eine Zustellung an rund 75 % der deutschen Haushalte abdeckt.

Alternativ bietet der PhVBB die Möglichkeit der Auflieferung eigener Briefbelege im Format C6 an. Dies unter der Maßgabe, dass zum Frankieren die Zuschlagsmarke zum "Tag der Briefmarke 2015" verwendet wird. Die Entwertung erfolgt mit dem Stempel "Museum für Kommunikation 10117 Berlin" der Deutschen Post AG. Auch für diese Briefe ist eine Spende von 50 Cent pro Beleg zugunsten der Kinderkliniken der Charité zu entrichten.

Weitere Informationen zum Belegverkauf und zur Auflieferung (bis 28. November 2015) erhalten Sie über die Verbandsstelle Belege des PhVBB e. V., Herrn Peter Morgen, Am Dorfanger 11, 12529 Schönefeld, Tel.: 0 30-32 89 12 93, E-Mail: pm@morgana-edition.de

kds

Nach oben


Präsentation der Weihnachtsmarken 2015

Es war für viele der geladenen Gäste ein ungewöhnlicher Ort, an dem am 24. November 2015 die feierliche Übergabe des Sonderpostwertzeichens "Stille Nacht" durch den Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen, Dr. Michael Meister, stattfand. Letztlich aber waren sich alle einig, dass man in diesen Tagen, in denen tausende Menschen - durch Krieg, Hunger und Not gezwungen - ihre Heimat verlassen, um in der Fremde einen Ort des Friedens zu finden, keinen besseren Veranstaltungsraum hätte wählen können, als die zur Notunterkunft für Flüchtlinge ausgebauten zwei Traglufthallen am Poststadion in Berlin-Moabit.

Bereits seit gut einem Jahr bietet die Berliner Stadtmission hier auf 2.500 m² bis zu 300 Flüchtlingen ein erstes Zuhause. Diese Aufgabe, so Pfarrer Joachim Lenz, Direktor der Berliner Stadtmission, wäre ohne das Engagement zahlreicher Helfer, viele davon ehrenamtlich tätig, nicht zu bewältigen gewesen. Notwendig seien aber auch ausreichende finanzielle Mittel, und die über den Verkauf der Weihnachtsmarken erzielten Mittel, die unmittelbar in die soziale Arbeit der Wohlfahrtspflege fließen würden, stellten eine willkommene Bereicherung dar. Der von Dr. Rolf Rosenbrock, Präsident der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege zum Ende der Veranstaltung geäußerte Wunsch, Festtagsgrüße mit den Weihnachtsmarken zu frankieren und somit Gutes zu tun, blieb an diesem Tag ganz sicher nicht ungehört. Sein Wunsch wird auch bei vielen Philatelisten, von Rosenbrock als "unsere treuesten Kunden" gewürdigt, wieder auf offene Ohren und Herzen treffen.

Das Sonderpostwertzeichen "Stille Nacht" mit dem Zuschlag von 30 Cent zur Unterstützung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e. V. zeigt die verschneite Sankt Nikolaikirche in Oberndorf bei Salzburg, in welcher die Kirchengemeinde gemeinsam das Lied "Stille Nacht" singt. Im Dezember 1818 wurde es in dieser Kirche uraufgeführt und hat seither - übersetzt in über 300 Sprachen und Dialekte - die ganze Welt erobert.

Text und Fotos: K. Schult

Nach oben


Ab ging die Post

Mit bis zu 12 m/s sausten in den Nachmittagsstunden des 10. Dezember mehrere Büchsen, gut gefüllt mit den von zahlreichen Sammlern für eine Sonderpostbeförderung zugunsten der Kinderkliniken aufgelieferten Belegen, durch die Rohrpostanlage der Charité. Bei derartigen Geschwindigkeiten dauern der Posttransport zwischen den einzelnen Rohrpoststationen, von denen es rund 125 Sende- und ca. 150 Empfangsstationen im gesamten Klinikkomplex gibt, zumeist nur wenige Minuten. Versehen mit einem RFID-Chip, der an der Sendestation manuell adressiert wird, erreichen die Transportbüchsen sicher ihr Ziel. Rund 2000 von ihnen treten jeden Tag die Fahrt durch das weitgefächerte Rohrsystem an und bringen Laborproben, Medikamente, Patientenakten und auch ganz normale Post schnell zum jeweiligen Empfänger.

Eine Beförderung von Sammlerpost aber hat es in der Rohrpostanlage der Charité wohl noch nie gegeben. So sind wir überaus dankbar, dass wir in Erinnerung an den 150. Jahrestag der Inbetriebnahme der Berliner Rohrpost unsere Sonderpostbeförderung in der Charité realisieren und zahlreichen interessierten Sammlern mit besonderen Belegen eine Freude machen konnten. Ein zugunsten der Kinderkliniken der Charité erhobener Spendenbeitrag von 50 Cent für jeden aufgelieferten Brief wurde da gern gezahlt.

Unser besonderer Dank gilt Herrn Streese (CFM Facility Management GmbH), der unserem Anliegen einer Sonderpostbeförderung von Beginn an aufgeschlossen gegenüberstand und dafür Sorge trug, dass wir die Aktion am gestrigen Donnerstag zu einem erfolgreichen Abschluss bringen konnten. Ebenfalls Dank zu sagen ist dem Bereich Unternehmenskommunikation der Charité.

Über die PIN-AG, deren Spendenmarken wir für unsere Rohrpostbelege verwendet haben, bzw. über die Deutsche Post AG werden in der kommenden Woche alle Briefe, versehen mit einem roten Bestätigungsstempel für die Rohrpostbeförderung, ihren Empfängern zugestellt. (kds)

Fotos: P. Morgen, K. Schult

Nach oben


Webauftritt der Briefmarkenfreunde Rußland/UdSSR

Mit einer eigenen, klar und übersichtlich gestalteten Homepage ist der Verein der Briefmarkenfreunde Rußland/UdSSR Berlin e. V. jetzt im World Wide Web vertreten. Unter der Adresse www.russland-philatelie-berlin.de finden Freunde der Sammelgebiete Rußland, UdSSR und Russische Föderation alle wichtigen Informationen zum Verein und seinen Aktivitäten. Und vielleicht läßt sich der eine oder andere surfende Briefmarkenfreund ja auch anregen, den unmittelbaren Kontakt zum Verein zu suchen.

Wir wünschen dem Verein viel Erfolg mit seiner Homepage. (kds)

Nach oben