Aktuelles


Im Zeichen der Luftbrücke

Das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg lädt alle Geschichtsinteressierten zu einem Zeitsprung in die Berliner Geschichte ein. Die Veranstaltung unter dem Titel „Im Zeichen der Luftbrücke“ findet am 2. September 2019 um 16.00 Uhr im Goldenen Saal des Rathauses Schöneberg, John-F.-Kennedy-Platz, 10825 Berlin statt.

Nach der Begrüßung durch die Bezirksbürgermeisterin und Gastgeberin Angelika Schöttler wird Hans-Ulrich Schulz (Vorsitzender FG Berlin) mit einem Vortrag interessante Einblicke in den Alltag der „Luftbrücken-Kinder“ geben und dabei der Frage nachgehen, was die Luftbrücke für das Leben der Berliner*innen bedeutete.

Im Anschluss an den ca. einstündigen Vortrag sind alle Gäste herzlich zu einem „Get-together“ eingeladen, bei dem viel Raum zum Erfahrungsaustausch zwischen Jung und Alt gegeben sein wird.

Um Anmeldung bei der Pressestelle Veranstaltungsmanagement, Frau Meyling, Tel. 030-90277-6390, E-Mail: veranstaltungen_bzbmin@ba-ts.berlin.de wird gebeten.

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Eröffnung des Bauhaus Museums Dessau

Der Entwurf des Kollektivs addenda architects (González Hinz Zabala) aus Barcelona für das Bauhaus Museum in Dessau gewann unter 831 Einreichungen den internationalen und offenen Architekturwettbewerb. Das Konzept sieht einen transparenten Korpus vor, der die schwebende Black Box als Ort für die Sammlung und das Erdgeschoss als Offene Bühne für aktuelle Positionen und Wechselausstellungen umfasst.

Die Eröffnung des Bauhaus Museums Dessau am 8. September 2019 ist der lokale Höhepunkt des Jubiläumsjahres „100 Jahre Bauhaus“. Erstmals wird die Sammlung der Stiftung Bauhaus Dessau umfassend zu sehen sein und zugleich wird das Museum als eigenständiger, zeitgenössischer Ort die Bauhausbauten in Dessau verbinden.

Auf den 1500 Quadratmetern im Obergeschoß des Gebäudes werden sowohl Entwürfe und Experimente als auch der Alltag in dieser richtungsweisenden Hochschule in Dessau gezeigt.

Aus Anlass der Museumseröffnung wird im Rathaus-Center Dessau in der Zeit vom 8.-10.9.2019 eine Sonderpostfiliale eingerichtet, die die neue Bauhausmarke und andere Briefmarken anbietet und auch einen passenden Sonderstempel führt.

Der Briefmarkenverein Dessau-Roßlau e. V. wird dort ebenfalls anwesend sein, eine thematische Ausstellung präsentieren und einen entsprechenden Schmuckumschlag und weitere Belege offerieren (frankiert: 2,50 Euro, Blankoumschlag 1,50 Euro).

Diese limitierten Belege sind nur vor Ort erhältlich.

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Philatelie für Jung und Alt im Buchdorf Mühlbeck-Friedersdorf

Die Bitterfelder Briefmarkenfreunde machen an dieser Stelle darauf aufmerksam, dass sie am Freitag, den 9. August 2019, ab 16 Uhr wieder vor Ort im Café „KaffeeSatz&ldqo; im Buchdorf Mühlbeck-Friedersdorf sind, um Mädchen und Jungen zu begrüßen, die Interesse daran haben, ihre Freizeit sinnvoll zu verbringen und das lehrreiche Hobby Briefmarkensammeln kennenzulernen.

Gleichzeitig bieten die Sammlerfreunde auch wieder den kostenlosen Service an, private Sammlungen - ganz gleich ob Briefmarken, Ansichtskarten oder Münzen - auf ihren Wert zu schätzen. Weitere Möglichkeiten, diesen Service zu nutzen, bestehen jeden 2. Freitag im Monat von 16 bis 17 Uhr im Buchdorf Mühlbeck-Friedersdorf im Café „KaffeeSatz&ldqo;.

Nähere Informationen gibt es von unserem Verantwortlichen für Jugendarbeit Ralf Nießner (Tel.: 03493/25717) oder von Toralf Menzel (034205-67820).

Wir freuen uns über euren/Ihren Besuch.

Die Bitterfelder Briefmarkenfreunde

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100 Jahre Briefmarken-Sammler-Verein Brandenburgia e. V.

Die Mitglieder des BSV „Brandenburg e.V.“ feiern auf den Tag genau am 11. August 2019 ihr 100-jähriges Jubiläum. Gemeinsam mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft, gesellschaftlichen Organisationen und privaten Gästen wird dieses Ereignis in Brandenburg an der Havel mit einer Festveranstaltung im Altstädtischen Rathaus würdig begangen.

In Grußworten würdigten Dr. Wolfgang Erlebach, Beigeordneter der Stadtverwaltung Brandenburg an der Havel, Frau Dr. Dietlind Tiemann, Mitglied des Bundestages, und der Vorsitzende des Philatelisten-Verbandes Nordost Dr. Klaus-Dieter Schult die Leistungen des Vereins in der Forschung sowie Dokumentierung von Post- bzw. Heimatgeschichte.

100 Jahre BSV „Brandenburgia e. V.“ sind nicht gleich 100 Jahre organisierte Philatelie in der Havelstadt, denn bereits 1883 schlossen sich Briefmarkenfreunde der Stadt in der „Sektion Brandenburg a. H.“ als Bestandteil des „Internationalen Philatelisten Vereins Dresden“ zusammen. In der Folgezeit entstanden noch mehrere Sammler-Vereine in der Stadt, aber nur der Verein „Brandenburgia“ hatte 100 Jahre Bestand.

Plusbrief Individuell mit Abbildung des Brandenburger Rathauses im Markenbild

Anlässlich dieses Jubiläums erscheinen eine Festschrift, ein Gedenkblatt sowie ein Sonderumschlag mit Sonderstempel. Die Motive beziehen sich auf historische Objekte, wie das Altstädtische Rathaus von Brandenburg an der Havel, dem Roland zu Brandenburg und einem Gotischen Ornament des Rathauses. Interessierte Sammlerinnen und Sammler wenden sich mit Anfragen bzw. Bestellungen bitte an Thomas Pescht, Mail: pescht@brandenburgia-online.de.

Gerhard Naumann, Vereinsvorsitzender

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Tag der offenen Tür der Bundesregierung

Bereits zum 21. Mal öffnen am 17. und 18. August 2019 das Bundeskanzleramt, die Bundesministerien und das Bundespresseamt in Berlin wieder ihre Türen. Ein umfangreiches Programm erwartet die Bürgerinnen und Bürger, die sicher - wie in den Jahren zuvor - von diesem besonderen Informationsangebot Gebrauch machen werden. Einen Flyer mit den Höhepunkten, den Adressen und einem Routenplan für den Bus im Regierungsviertel können Sie hier downloaden.

Ein besonderes "Schmankerl" für Philatelisten hält des Bundesministerium der Finanzen in der Wilhelmstraße 97, 10117 Berlin am Samstag, den 17. August bereit. Auf der großen Bühne im Garten des Ministeriums wird Staatssekretär Wolfgang Schmidt an diesem Tag um 12.00 Uhr das Sonderpostwertzeichen "100 Jahre Weimarer Reichsverfassung" präsentieren. Zudem besteht die Möglichkeit, beim mobilen "Postamt" der EB-Teams, das auch noch am Sonntag vor Ort sein wird, die vorgestellte Sondermarke - einschließlich Sonderbeleg und Sonderstempel - zu erwerben und Sammlerpost auf den Weg zu schicken.

Das Ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend wird den Besucherinnen und Besuchern unter der Überschrift BRIEFMARKENAKTIONSTAG ebenfalls ein besonderes philatelistisches Angebot unterbreiten - die neue Markenserie „Für die Jugend 2019“. In der Glinkastraße 24, 10117 Berlin, wo das Ministerium seinen Sitz hat, wird an beiden Tagen ein EB-Team anwesend sein und den abgebildeten Sonderbeleg und -stempel für alle Interessenten bereit halten.

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Die Fledermäuse sind unterwegs

Auch im Jahr 2019 können sich in ganz Deutschland Gruppen Junger Briefmarkenfreunde an der DPhJ-Aktion „Tag der Jungen Briefmarkenfreunde“ (TdJB) beteiligen, um u. a. während Stadtfesten oder im Rahmen von Ferienprogrammen für das Hobby Briefmarkensammeln und die ganzjährigen Aktivitäten vor Ort zu werben.

Die lokalen Veranstaltungen werden durch die Deutsche Philatelisten-Jugend nach Anmeldung unterstützt. Zusätzlich finden auch drei spezielle Zentralveranstaltungen mit einer eigenen Sonderpostfiliale statt, die einen Sonderstempel zum Thema der Jugendmarken „Fledermäuse“ führen:

  • 7.-8.09.2019 TdJB-Zentralveranstaltung in Salzwedel, Katharinenkirche (Motiv: Graues Langohr) mit einer Sonderausstellung „Gerhard Stauf – Entwerfer von Postwertzeichen“ in Zusammenarbeit mit der Arge DDR und Arge SBZ und freundlicher Unterstützung des Vereins zur Förderung der Philatelie und Postgeschichte e.V.g.

  • 4.10.2019: TdJB-Zentralveranstaltung in St. Ingbert, Ingobertusmesse (Motiv: Mopsfledermaus)

  • 13.10.2019: TdJB-Zentralveranstaltung in Bayerisch Eisenstein, Europäisches Fledermauszentrum in den NaturparkWelten (Motiv: Kleine Hufeisennase)

Nähere Informationen mit Vor- und Nachberichten zu den TdJB-Veranstaltungen sowie eine Übersicht der TdJB-Stempel von 2001 bis 2018 gibt es auf der Homepage der DPhJ in der Rubrik „TdJB“.

Seit 1990 ist der TdJB eng mit dem Ausgabetermin der Jugendmarken verknüpft. Im Jahr 2020 findet der Tag der Jungen Briefmarkenfreunde wieder im Zeitraum vom 01.04. bis 31.10.2020 statt. Das Thema wird dann voraussichtlich „Historische Feuerwehrfahrzeuge“ sein.

Deutsche Philatelisten-Jugend e. V.

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20 Jahre Glockenguss in Halberstadt

Vor 20 Jahren wurde auf dem Domplatz in Halberstadt eine Glocke für den gotischen Dom gegossen. Tausende Besucher wohnten diesem seltenen Ereignis bei und verfolgten aufmerksam, wie die Handwerker die flüssige Bronze in die Gussform, die sich tief in einer Grube auf dem Domplatz befand, gossen. Erst Wochen später, nachdem die Bronze abgekühlt war, konnte die Glocke, die den Namen „Domina“ erhielt, aus der Grube gehoben und hoch oben im Domturm aufgehängt werden, wo sie als größte Glocke das Geläut des Domes vervollständigte.

Leider war dem Guss kein Glück beschieden, denn schon nach wenigen Jahren sprang die Glocke und konnte nicht mehr geläutet werden. Der Wunsch, eine neue Glocke zu gießen, war schnell geboren. Doch so ein Glockenguss ist sehr teuer. So kam der Gedanke auf, durch eine philatelistische Aktion etwas zur Finanzierung mit beizutragen.

Seit Jahren findet auf dem Domplatz der traditionelle Töpfermarkt unter dem Namen „Ton am Dom“ statt. Passte es da nicht, für einen neuen Glockenton Geld zu sammeln. Eine Pluskarte individuell wurde aufgelegt, die durch einen passenden Sonderstempel ergänzt wurde. Der Verkauf erfolgte am 5. Juni 2019 bei der Veranstaltung „Ton am Dom“. Da alles sehr kurzfristig organisiert werden musste, konnte in den Fachzeitschriften dafür nicht mehr geworben werden. Und auch die unterstehende Information auf unserer Webseite kam so kurzfristig, dass wohl kaum ein Sammler, der nicht aus Halberstadt stammt, die Karten erwerben konnte. Für alle, die Interesse an diesem Beleg haben, aber bisher keine Möglichkeit zum Erwerb hatten, bietet die Halberstadt Information jetzt noch die restlichen Karten an.

Ihre Bestellungen richten Sie bitte an: Halberstadt Information, 38820 Halberstadt oder per E-Mail an: halberstadt-info@halberstadt.de

Dietrich Ecklebe

Sonderpostamt auf dem Halberstädter Holzmarkt

Erstmals wird es ein Sonderpostamt zum Event „Ton am Dom“ in Halberstadt geben. Dort kann man am 6. und 7. Juli eine Sonderpostkarte mit eingedruckter Marke Individuell und Sonderstempel, auf denen der Dom und die Glocke „Domina“ zu sehen sind, erwerben.

Bereits am Freitag, 5. Juli 2019, 11.00 Uhr, wird dieses Sonderpostamt einen Stand auf dem Holzmarkt vor dem Rathaus aufbauen. Dort wird Halberstadts Oberbürgermeister Andreas Henke den ersten Sonderstempel abschlagen und damit die besondere Aktion im Rahmen eines Pressetermins starten.

Uwe Kraus Vorsitzender der IMG Papier&Druck im BDPh

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FG Berlin lädt ein

Die Forschungsgemeinschaft Berlin lädt alle interessierten Philatelisten zur Besichtigung der neuen Dauerausstellung zur Geschichte des Luftwaffenstandortes Gatow ein.

Die Führung durch die Ausstellung „You can‘t miss Gatow“ des Militärhistorischen Museums Flugplatz Berlin-Gatow findet am Sonntag, den 22.9.2019, von 11.00 bis 13.00 Uhr statt. Sie steht unter der Leitung des Berliner Historikers Matthais Heisig, dem Kurator der Ausstellung.

Treffpunkt vor dem Towergebäude, Am Flugplatz Gatow 33, 14089 Berlin. Der Eintritt ist frei, eine vorherige Anmeldung nicht erforderlich. Kostenfreie Parkplätze stehen direkt vor dem Eingang zur Verfügung.

Ebenfalls möglich ist eine Anfahrt mit dem Bus X34 bis Haltestelle Leonardo-da-Vinci-Straße. Von dort ca. 10 Minuten Fußweg.

Hans-Ulrich Schulz

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Urlaubsgrüße von der Schneekoppe

Im Jahre 2022 kann die Poststelle auf der Schneekoppe auf eine 150-jährige Geschichte zurückblicken. Ein Ereignis, das eine philatelistische Würdigung unbedingt verdient. Ob es gar zur Ausgabe einer Sonderbriefmarke reichen wird? Ein entsprechender Antrag Bautzener Philatelisten liegt inzwischen beim BMF. Wie die Entscheidung des Programmbeirates ausfallen wird, bleibt abzuwarten. Für solch eine Marke spricht vor allem die große Bedeutung der Schneekoppe in der deutschen, polnischen und tschechischen Geschichte. Die mit 1603 Metern höchste Erhebung des Riesengebirges ist bereits Ende des 18. Jahrhundert ein beliebtes Reiseziel. Johann Wolfgang von Goethe, Caspar David Friedrich, der Preußenkönig Friedrich Wilhelm der Dritte, der spätere amerikanische Präsident John Quincy Adams und viele andere Berühmtheiten haben den Gipfel bestiegen, ihnen folgte ab der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts ein stetig wachsender Strom von Touristen.

1872 wurde in der Preußischen Baude eine erste Poststelle eingerichtet, ihr folgte 1899 eine Poststelle auf österreichischer Seite. Mit der Gründung der ČSR 1918 wurde die böhmische Poststelle weiterbetrieben. Im Jahr 1945 mit der Oder-Neiße-Grenze kam auch der preußische Teil des Riesengebirges an Polen. Kurzzeitig wurde in der „Preußischen Baude“ eine polnische Poststelle betrieben und auch die ĆSR-Post blieb auf der anderen Seite der über den Gipfel verlaufenden Grenze mit einem kleinen „Postkiosk“ präsent. 2007 wurde dann eine neue tschechische Poststelle eröffnet, die die Tradition einer Poststelle auf der Schneekoppe bis in die Gegenwart fortsetzt.

Von dort erreichte mich jetzt der abgebildete Urlaubsgruß, der schon einmal auf das zu erwartende Jubiläum im Jahre 2022 Bezug nimmt. Der Umschlag zeigt im Zudruck verschiedene Stempel der Post auf der Schneekoppe und natürlich auch den aktuellen Stempel „SNEŹKA“ sowie einen auf die Poststelle (POŚTOVNA SNEŹKA) verweisenden Nebenstempel. Dem wandernden Sammlerfreund aus Bautzen ein herzliches Dankeschön.

kds

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Ende nach 122 Jahren

Am 27. April 1897, früh um 7 Uhr, öffnete das neue Postamt in Forst/Lausitz seine Pforten. Fast 122 Jahre - sieht man einmal von der Zeit zwischen der Zerstörung des Gebäudes 1945 und dem Neuaufbau bis 1952 ab - diente es den Einwohnern der Stadt als erste Adresse für die Erledigung ihrer Postangelegenheiten. Am 19. Juni diesen Jahres nun wurde der Postbetrieb auf dem traditionellen Grundstück im Herzen des Forster Stadtzentrums endgültig eingestellt. Proteste aus der Bevölkerung, darunter die der Forster Briefmarkenfreunde, die wohl nicht ganz zu Unrecht eine Reduzierung des postalischen Leistungsangebotes erwarten, blieben ungehört. Nach Spremberg und Guben gibt es nun auch in Forst keine "Post" mehr.

Den letzten Öffnungstag nutzten die Forster Philatelisten noch für den Versand von Briefen und Karten mit „Letztagsstempel“.

Zeitgleich mit der Beendigung des Postbetriebes im Gebäude des ehemaligen Postamtes 1 öffnete am 19.06.2019 die Postfiliale im Reformhaus Heidenreich in der Berliner Straße 7. Auch diesem Wechsel haben die Forster Sammlerfreunde mit einer Sonderkarte begleitet und damit der Forster Postgeschichte ein weiteres Dokument hinzugefügt.

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DB Fahrzeuginstandhaltungswerk Dessau feiert 90 Jahre

In diesem Jahr feiert das DB Fahrzeuginstandhaltungswerk Dessau sein 90-jähriges Bestehen. Anlässlich des Jubiläums veranstaltet das Werk am 31. August 2019 einen Tag der offenen Tür und lädt alle Interessierten von 10.00 bis 16.00 Uhr in das Werk in der Peterholzstraße 15 in 06849 Dessau-Roßlau ein. Neben Lokmitfahrten, Werk- und Produktionsvorführungen erwarten die Besucher ein buntes Bühnen- und Kinderprogramm, Ausstellungen von historischen Eisenbahnuniformen und Modelleisenbahnen sowie verschiedene Eisenbahnsouvenirs. In Kooperation mit dem Dessau-Roßlauer Briefmarkenverein wird am 31. August ein Sonderpostamt mit Sonderstempel eingerichtet. Der Briefmarkenverein Dessau-Roßlau e. V. zeigt Sammlungen mit Briefmarken und Briefen zum Thema „Bahn“. Er bietet außerdem einen Schmuckumschlag (blanko je 2,00 € /komplett je 3,00 €) an, der mit 3 unterschiedlichen bahnbezogenen Individual-Briefmarken versehen werden kann. Die Sondermarken werden mit dem Wert der dann gültigen Portosstufe herausgegeben. Belege und Marken sind nur vor Ort erhältlich.

Das DB Museum Nürnberg plant eine Sonderzugfahrt von Nürnberg nach Dessau-Süd mit Halten unter anderem in Bamberg und Halle (Saale). Informationen zu der Sonderfahrt sind unter www.dbmuseum.de zu finden. Seit 1929 steht das DB Fahrzeuginstandhaltungswerk Dessau für die Kompetenz in der Instandhaltung von Elektrolokomotiven. Das Werk ist heute Teil des Werkeverbundes der DB Fahrzeuginstandhaltung im Konzern der Deutschen Bahn AG. Die Kernkompetenz des Werkes liegt im Bereich der Instandhaltung und Revision von Elektrolokomotiven. Mit über 1.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zählt das Werk zu den größten Arbeitgebern in der Region Dessau-Roßlau.

Briefmarkenverein Dessau-Roßlau

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Fontane in Schiffmühle

Das kleine Fachwerkhaus in Schiffmühle gehört zu den wenigen Orten, die uns noch heute ein weitgehend authentisches Bild der Zeit vermitteln können, in denen Theodor Fontane hier regelmäßig verkehrte. In Schiffmühle verbrachte der Vater des märkischen Dichters, Louis Henri Fontane, die letzten zwölf Jahre seines Lebens, regelmäßig besucht von seinem Sohn.

Eine am 17. Mai eröffnete Dauerausstellung - sie kann bis Ende Oktober 2019, Do/Fr 11.00 bis 16.00 Uhr, am Wochenende 11.00 bis 17.00 Uhr, besichtigt werden - stellt unter dem Titel „Besuch beim Vater. Louis Henri Fontane in Schiffmühle“ die Beziehung zwischen Vater und Sohn ins Zentrum und vermittelt viel Interessantes über Fontanes Beziehung zum Oderbruch.

Am 1. Juni fand in diesem Haus eine Fontane-Lesung statt. Begleitet wurde die Veranstaltung von einem Einsatz des EB-Teams Berlin, das mit einem Sonderstempel vor Ort war. Dem Heimatverein Neuhardenberg e. V. und seinem Vorsitzenden Dietmar Zimmermann gebührt Dank für diese besondere philatelistische Aktivität.

Beleg Schiffmühle

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Besuch bei den Skispringern in Bad Freienwalde

Der Olympia-und Sport-Philatelisten-Club Berlin geht wieder einmal auf Reisen. Diesmal sind wir zu Gast beim Wintersportverein 1923 Bad Freienwalde. Dort befindet sich seit 1923 das nördlichste Skisprungzentrum Deutschlands. Erst Mitte Mai gab es im Papengrund ein Internationales Sommerskispringen, bei dem die WSV-Verantwortlichen auch mit einer besonderen sportphilatelistischen Premiere aufwarteten - der 1. Deutschen Skiflug-Post! Mehr dazu kam man in einem Artikel auf dem Blog sportbriefmarken.wordpress.com lesen.

Mitglieder des OSPC und interessierte Sammlerfreunde treffen sich am Donnerstag, den 6. Juni um 18 Uhr in der Konzerthalle Bad Freienwalde in der Georgenkirchstr.1. Nach Besichtigung der Schanzen-Anlage findet dort um 19 Uhr ein Foyergespräch statt. (Bei Anreise mit dem Pkw von Berlin aus bitte die Umleitung kurz vor Bad Freienwalde beachten, da die direkte Zufahrt ins Stadtzentrum über die B 158 wegen Bauarbeiten derzeit gesperrt ist!)

OSPC-Mitglied und Olympia-Experte Volker Kluge wird in seinem Vortrag an Birger Ruud erinnern. Der norwegische Doppel-Olympiasieger von 1936 hatte im Vorfeld der Winterspiele in Garmisch-Partenkirchen während seines Berliner Studienaufenthaltes auf der Schanze in Bad Freienwalde trainiert. Mit 24 Metern hielt er damals sogar den Schanzenrekord. Darüber hinaus wird es auch eine „Pokal-Übergabe“ geben. Der „Birger-Ruud-Pokal“, der als Geschenk des Skimuseums im norwegischen Kongsberg zunächst nach Oberhof und dann nach Berlin ins Sportmuseum Marzahn/Hellersdorf gekommen ist, soll nun seine feste Heimstatt in Bad Freienwalde beim WSV bekommen.

Wir hoffen, zu dieser interessanten Veranstaltung viele Teilnehmer ganz herzlich begrüßen zu können.

Klaus-Jürgen Alde

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4. ZÖBRIA – Sportbriefmarkenausstellung mit vielen Gold-Auszeichnungen

Vom 11. bis 12. Mai 2019 konnte man im Kultursaal des Gutes Mößlitz auf Reisen gehen: durch Liechtenstein oder zu verschiedenen Olympiaden. Möglich machte dies die 4. Zöbria, eine Sportbriefmarkenausstellung, gemeinsam organisiert vom Philatelistenverein 1950 Zörbig e.V. und der Internationalen Motivgruppe Olympiaden und Sport e.V.

Seit der 3. Zörbiger Briefmarkenausstellung von 2010 hatte sich eine enge Verbindung zwischen beiden Vereinen gebildet, so dass man die Ausrichtung einer nationalen Briefmarkenausstellung mit Rang-3-Wettbewerb plante. Sie ist zwischenzeitlich die sechste Wettbewerbsausstellung in Zörbig seit 2000. Der Wettbewerb wurde von einer Fachjury bewertet. Die Juroren aus unterschiedlichen Gebieten stammten aus Berlin, Dresden, Zeitz und Thale und kamen für das Wochenende persönlich nach Zörbig. Die Jury konnte unter den 28 Exponaten schließlich 13-mal die höchste Bewertung in der Ausstellungsklasse vergeben: Gold!

Unter den Ausstellungsexponaten befanden sich Sammlungen zu Olympiaden und Sportarten, Sportabzeichen, einem Turnfest von 1914 in Weimar und viele weitere. In der klassischen Philatelie wurden Exponate zu Zeppelin-Luftschiffen und Inflationsbriefmarken gezeigt. Aus der Region erhielt die erstmals gezeigte Ansichtskartensammlung über die Geschichte von Carlsfeld bei Brehna vom Asyl zum Krankenhaus ebenso eine Goldmedaille.

Weitere Informationen zur Ausstellung und zu den Exponaten konnten einem Ausstellungskatalog entnommen werden. Er enthält neben Sportthemen Beiträge über das Bauhaus und die für Zörbig bedeutsame Orgelgeschichte.

Zur Erinnerung wurden, neben einem Schmuckumschlag, eine Ansichtskarte mit Sportmotiven aus Zörbig sowie eine Autogrammkarte des Handballtorwarts Wieland Schmidt angeboten. Alle konnten bei dem vor Ort befindlichen Sonderpostamt der Deutschen Post mit zwei für die Ausstellung in Auftrag gegebenen Sonderstempeln abgestempelt und versandt werden. Auf dem Stempel zur 4. ZÖBRIA sind Zörbiger und sportliche Elemente (z. B. Bälle) wiedergegeben, die das Wort „4. ZÖBRIA“ bilden. Anlässlich der sportphilatelistischen Ausrichtung der Ausstellung zeigt der zweite Sonderstempel mit Bezug auf die erfolgte Handballweltmeisterschaft 2019 einen Handballtorwart.

Der feierlichen Eröffnung wohnten der Bürgermeister der Stadt Zörbig und Schirmherr der 4. ZÖBRIA, Rolf Sonnenberger, sowie der Ortsbürgermeister der Ortschaft Zörbig, Jürgen Ebinger, bei. Grußworte kamen vom Vorsitzenden des Philatelisten-Verbandes Nordost e.V., Dr. Klaus-Dieter Schult aus Panketal, sowie den Vorsitzenden beider Vereine, die zugleich das Rahmenprogramm beider Tage vorstellten. Es war u. a. gespickt mit unterschiedlichen Vorträgen im Theatersaal und einer Autogrammstunde mit dem Handballtorwart Wieland Schmidt.

Im Rahmen eines Festabends im Gasthaus Priesdorf konnten am Samstagabend die Aussteller und geladene Gäste die Verkündigung der Bewertungen der Jury beiwohnen.

Viele Besucher aus Nah und Fern fanden ihren Weg in die Ausstellung. Den weitesten Weg hatte ein Exponat eines Ausstellers aus Italien, welches der Veranstaltung einen internationalen Anstrich verlieh. Die Wettbewerbsausstellung wurde ergänzt durch verschiedene Vorträge zur Philatelie, zum Datenschutz in Vereinen aber auch zu regionalen Themen, wie den Zusammenhängen zwischen den „Saftbahnen“ und der Zuckerindustrie ab der Mitte des 19. Jahrhunderts in der Region.

Als die Ausstellung am Sonntagnachmittag nach der Preisverleihung endete, verließen sie viele Aussteller und Besucher zufrieden und mit viel Lob - für die Ausstellung und für das hervorragende Ensemble auf Gut Mößlitz.

Benny Berger, Vorsitzender des Philatelistenvereins 1950 Zörbig e.V.

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Sonderausstellung über Heinrich I. in Quedlinburg

Zum Jahresbeginn berichteten wir unter der Überschrift „Quedlinburg in Feierstimmung“ über ein an geschichtlichen Höhepunkten reiches Jahr in Quedlinburg.

Mitte Mai wurde nun in der Welterbe-Stadt am Randes des Harzes die große Sonderausstellung „1100 Jahre Heinrich I.“ eröffnet. Bis zum 2. Februar 2020 erzählt die Schau im Schlossmuseum und in der Siftskirche in zwei Kapiteln die Geschichte Heinrich des Ersten in Quedlinburg.

Zur Ausstellungseröffnung war auch ein EB-Team der Deutschen Post vor Ort - mit Sonderstempel und einem Ganzsachenumschlag als Beleg.

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Großes Luftbrückenfest in Berlin

Mit einem großen „Fest der Luftbrücke“ haben die Berlinerinnen und Berliner zusammen mit zahlreichen Gästen aus Nah und Fern am 12. Mai den 70. Jahrestag der Beendigung der Luftbrücke begangen. Mit rund 50.000 Teilnehmer*innen rechnen die Veranstalter der Jubiläumsfeier. Es dürften einige tausend Besucher*innen mehr gewesen sein. Auf dem Flughafen Tempelhof, wo einst die Rosinenbomber in Abständen von wenigen Minuten landeten, begann um 12.00 Uhr ein spannendes und vielfältiges Programm, organisiert vom Berliner Senat und zahlreichen Partnern.

Dass die Philatelisten an diesem Tag nicht fehlen durften, versteht sich von selbst. Der Internationale Aero-Philatelisten-Club "Otto Lilienthal" e. V. (IAPC) präsentierte sich zusammen mit dem Philatelisten-Verband Nordost e. V. und dem EB-Team der Deutschen Post AG in Hangar 5. Zahlreiche Dokumente aus der Luftbrückensammlung von Hans-Ulrich Schulz, vorgestellt in einer sehenswerten Schau, wurden gezeigt und machten das Ereignis Luftbrücke auf ganz spezielle Art und Weise sichtbar. Das Interesse des Publikums war dementsprechend groß. Am Stand der Deutschen Post gab es einen zur Jubiläumsfeier aufgelegten Sonderstempel, der auch bei Nichtphilatelisten rege nachgefragt wurde. Er zeigte als Motiv ein Flugboot Short S.25 Sunderland, das während der Luftbrücke zum Einsatz kam.

SSt. Luftbrückenfest

Fotos: K. Schult

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„Wo ist Behle?“ - Sportmarken 2019 übergeben

Im traditionsreichen Haus des Rundfunks in Berlin fand am 8. Mai 2019 die Präsentation der Sonderpostwertzeichenserie "Für den Sport" statt. Der Ort war klug gewählt, verweisen doch die diesjährigen Marken auf Momente der Olympiageschichte, die nicht nur aufgrund besonderer sportlicher Leistungen, sondern auch wegen der mit ihnen verbundenen Berichterstattungen legendär geworden sind. So wird mit der 70 Cent Marke an Hans Günter Winkler erinnert, der trotz Muskelriss 1956 in Stockholm mit seinem Pferd Halla die Goldmedaille im Springreiten für die Mannschaft und im Einzel gewinnen konnte. Reporter Hans-Heinrich Isenbarts damaliger Kommentar: „Und Halla lacht, als wüsste sie, um was es geht.“ wurde - wie Winklers Ritt zu Gold - zu einem der großen Momente der Sportgeschichte.

Gleiches gilt für die verzweifelten Rufe von Reporter Bruno Moravetz nach dem Skilangläufer Jochen Behle, der im 15-Kilometer-Wettbewerb in Lake Placid 1980 von den amerikanischen Fernsehkameras nicht erfasst wurd, obwohl er die ersten fünf Kilometern des Rennens als Schnellster absolviert hatte. Am Ende wird Behle Zwölfter. Sein Rennen aber bleibt vielen Fernsehzuschauern in Erinnerung. Die von Moravetz mehrfach gestellte Frage „Wo ist Behle?“ bekommt der ehemalige Wintersportler und spätere Trainer bis in die Gegenwart immer wieder zu hören.

Legendär auch Jörg Wontorras Ruf „Flieg, Albatros, flieg“ , mit dem er Michael Groß im Schwimmwettkampf über 200 Meter Schmetterling 1984 in Los Angeles anfeuerte. Groß gewann die Silbermedaille.

Jochen Behle und Jörg Wontorra waren zur Markenpräsentation anwesend und ließen die Gäste in einer Talk-Runde mit Jens Hungermann noch einmal teilhaben an die beiden nun auf der 85- und 145-Cent Marke der Serie gewürdigten Sportmomente.

Alle drei Marken der Ausgabe „Für den Sport“ sind wieder mit einem Zuschlag versehen, der zur Förderung des Nachwuchs- und Spitzensports verwendet wird. Vorgestellt wurden die von Prof. Armin Lindauer gestalteten Postwertzeichen mit dem Plus von der Parlamentarischen Staatssekretärin beim Bundesminister der Finanzen Bettina Hagedorn. Verbunden war die Präsentation mit der Übergabe von roten und weißen Mappen an Persönlichkeiten aus Sport und Politik.

Ministerkarte, signiert von Jochen Behle und Jörg Wontorra

Fotos: B. Tiedt

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Neue Literatur für Privatpostsammler

Die von Detlef Enke, zum Teil in Zusammenarbeit mit anderen Philatelisten, vorgelegten Monographien zu den privaten Postdiensten in Brandenburg und Thüringen, stehen bei viele einschlägig interessierten Sammlern in den Bücherschränken und werden bei der Vervollständigung der eigenen Sammlung gern zur Hand genommen.

Unlängst hat der rührige Autor seinen zahlreichen Publikationen einen weiteren Band hinzugefügt. In der Reihe „Briefdienste in Ostbrandenburg“ erschien als Band 13 der Briefmarkenkatolog (2019) CITY BRIEF BOTE Schwedt und ODERLANDBRIEF GbR Wriezen.

Katalog CBB

Auf 48 reich bebilderten Seiten stellt der Autor alle bei dem Briefdienstleister an der Oder erschienenen Briefmarken vor. Zudem sind zahlreiche privat veranlasste Belege mit Sonder- oder Nebenstempeln erfasst und weitere Facetten des Sammelgebietes (Weihnachtskarten, Einschreibvariantionen, Infopost) dokumentiert. In einem zweiten Teil des Katalogs sind Briefmarken, Sonderstempel, Ganzsachen und Sonderstempel der Oderlandbrief GbR aus Wriezen katalogisiert.

Bereits 2018 erschien vom gleichen Autor ein in Zusammenarbeit mit Jens-Uwe Hellner erstellter Katalog der Privatpost, der sich mit den Markenausgaben verschiedener privater Postdienste in der Region Nord-Ost beschäftigt. Enthalten sind u. a. der D.S.-Kurierdienst Rostock, die Nordbrief-Unternehmen in Kiel, Rendsburg, Rostock, Schwerin, der Nordkurier Neubrandenburg, Olymp-Post Rostock, der Wismarer Brief- und Kurierdienst und eine Reihe weiterer Unternehmen.

Katalog Nord-Ost

Interessenten wenden sich direkt an den Autor: Detlef Enke, Meineckestr. 16, 99092 Erfurt, E-Mail: enke[at]arcor.de

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Internationales VPEX-Symposium

Am 14. Juni 2019 veranstaltet der „Verband Philatelistischer Experten - VPEX - Die Verbandsprüfer“ in Kooperation mit der Briefmarken-Gratishilfe ein Symposium zum Thema „Einsatz der Spektroskopie zur Zuordnung und Abgrenzung von Farben sowie zur Feststellung von Manipulationen und Fälschungen bei Briefmarken“.

Die Veranstaltung findet von 10:00 Uhr bis ca. 15:00 Uhr im Auktionshaus Hadersbeck, Wolfener Str. 32-34 Haus L, 12681 Berlin statt. Es gelten folgende Teilnahmebedingungen: Bestätigte Anmeldung und Entrichtung eines Unkostenbeitrags von 35 Euro (im Beitrag sind ein Mittagsimbiss und Getränke enthalten).

Folgende Vorträge sind geplant:

  • Claudius Kroschel (Kelberg): Einführung in die Spektroskopie im Lichte der Farbenbestimmung von Briefmarken
  • Andre René Hogrefe (Kiel): Absorptionstomographie - Die Lösung des philatelistischen Farbenproblems mit Scanner, Computer und Graphikprogrammen
  • Dr. Carsten Burkhardt (Cottbus): Vorstellung von praktischen Anwendungen zur Zuordnung und Abgrenzung von Farben sowie Feststellungen von Manipulationen und Fälschungen bei Briefmarken
  • Claudius Kroschel / Dr. Carsten Burkhardt: (Weitere) Anwendungsbeispiele

Interessenten wenden sich an Torsten Grunwald, Verbandsprüfer des VPEX, Tel.: 030 / 9379222 oder grundwald-pol@web.de"

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Umzug geplant

Dem auf dem Verbandstag 2019 beschlossenen neuen Namen unseres Philatelisten-Verbandes Nordost e. V. wollen wir in Zukunft auch mit einer neuen Webadresse Ausdruck geben und haben zu diesem Zweck die Domain www.phila-nordost.de reservieren lassen.

Bevor wir mit unserem Informationsangebot zu dieser neuen Adresse umziehen, sind noch einige Arbeiten zu erledigen. Nach gegenwärtigem Stand wird unsere neue Webseite Mitte des Jahres dann in vollem Umfang zur Verfügung stehen.

Bereits zum gegenwärtigen Zeitpunkt haben wir allerdings einige neue E-Mail-Adressen eingerichtet. So erreichen Sie die Fachstelle Mitgliederbewegung künftig unter der Mail-Adresse berger[at]phila-nordost.de und die Fachstelle Ausstellungs- und Jurywesen unter feustel[at]phila-nordost.de. Weitere Änderungen finden Sie dann auf den Seiten mit den Kontaktdaten des Vorstandes bzw. der Fachstellenleiter.

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In Memoriam: Bernd Kluge

23.03.1942 - 21.03.2019

Zwei Tage vor seinem 77. Geburstag ist der Babelsberger Bernd Kluge in einem Berliner Krankenhaus verstorben. Mit ihm verliert nicht nur die Potsdamer Philatelie einen ihrer aktivsten Mitstreiter.

Bernd Kluge wurde im Jahre 2002 Mitglied im „Philatelistenverein Babelsberg e. V.“ Bereits zwei Jahre später wurde er in den Vorstand gewählt und übernahm das Amt des Schriftführers. Er war u. a. verantwortlich für das Mitteilungsblatt des Vereins, das mit seinen Beiträgen, viele stammten später aus der Feder von Sammlerfreund Kluge selbst, ein hohes Niveau hatte und mehrfach prämiert wurde. Beständig animierte er die Mitglieder zum Schreiben, er stellte Artikel zu einem Heft zusammen und kümmerte sich auch um den Druck und die Verteilung der Hefte.

Bernd Kluge 2013

Bernd Kluge referiert zum Tag der Briefmarke 2013

Bernd Kluge war regelmäßiger Gast auf den Veranstaltungen des Landesverbandes der Philatelisten Brandenburgs e. V. und dadurch vielen Sammlerfreunden in der Region bekannt. 2013 hielt er auf dem Verbandstag in Potsdam den Hauptvortrag zum 175. Jubiläum der Eisenbahn Berlin-Potsdam.

Die Geschichte seines Vereins und der organisierten Philatelie in Potsdam lag ihm stets am Herzen. Zusammen mit Joachim Holz veröffentlichte er im Jahre 2016 die "Geschichte der Philatelie Potsdams". Das Buch fand vielfältige Beachtung.

Natürlich war Bernd Kluge auch als Sammler überaus aktiv. Neben dem Sammeln von Marken des deutschsprachigen Raumes gehörte sein besonderes Interesse dem Sammelgebiet Italien. Er war ein großer Freund Italiens, er erlernte sogar die italienische Sprache und widmete sich dem italienischen Barock.

Nach Auflösung des Babelsberger Vereins Ende 2016 war es Sammlerfreund Kluge, der die Verbindung zum Philatelisten-Verband Berlin-Brandenburg aufnahm und die Werbetrommel für den Sammler-Service-Club rührte. Er gewann ca. 15 Mitglieder und sorgte dafür, dass sich diese Gruppe bis heute regelmäßig zweimal im Monat zum Tausch zusammenfindet.

Dietrich Gernhardt, Ehrenvorsitzender und Vorsitzender des Philatelistenvereins Babelsberg e. V. (1990-2010)

Foto: K. Schult

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Luftpost mit der PIN zugestellt

Ein schöner Beleg fand sich dieser Tage in meinem Briefkasten und erinnerte daran, dass die AeroBerlin 2019 unmittelbar vor der Tür steht. Erinnernd an 100 Jahre deutscher Luftpostverkehr hatte das Organisationskommitee bereits im Vorfeld der Ausstellung einen Sonderflug nach Weimar organisiert. An Bord der Rockwell Commander 114B, die am 31. März von Eberswalde-Finow über Berlin nach Weimar und zurück flog, befand sich jede Menge an Luftpostbelegen.

Darunter - zu meiner Überraschung und Freude - auch Privatpostbelege der pin-mail. Und einer davon an meine Adresse. Dem Absender des Briefes noch einmal ein herzliches Dankeschön.

K. Schult

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Logo für den Philatelisten-Verband Nordost e. V.

Die auf dem Verbandstag 2019 beschlossene Umbenennung unseres Verbandes in „Philatelisten-Verband Nordost e. V.“ machte es notwendig, sich vom bisherigen Logo, das mit Abbildungen des Brandenburger Tores und des Schlosses Sanssouci allein auf die Region Berlin-Brandenburg verwies, zu trennen und ein neues Zeichen zu finden.

Aus sieben, von verschiedenen Sammlerfreunden nach dem Verbandstag vorgelegten Entwürfen wählte der Vorstand auf seiner ersten Sitzung das nachfolgend abgebildete Logo als neues „Wahrzeichen“ des Verbandes aus. Mit dem Namensschriftzug, einem stilisierten Markenrand und dem nach Nordosten weisenden Pfeil unterstreicht das neue Logo auf einprägsame Art und Weise den Namen und den Tätigkeitsbereich des "Philatelisten-Verbandes Nordost e.V."

Ein herzlicher Dank geht an den Sammlerfreund Dieter Krause vom Verein „Nordberliner Briefmarkenfreunde“", der die Idee für dieses Logo hatte. Dank sagen wir auch für alle anderen Entwürfe, die uns erreichten.

Klaus D. Schult im Namen des Vorstandes

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4. ZÖBRIA in den Startblöcken

Am 11. und 12. Mai 2019 findet auf dem Gut Mößlitz (Stadt Zörbig) die nunmehr vierte Rang-3-Briefmarkenausstellung des Philatelistenvereins 1950 Zörbig e. V. statt. In Zusammenarbeit mit der IMOS hat man eine interessante Ausstellung vorbereitet, die vorrangig dem Thema Sport gewidmet sein wird.

Die feierliche Eröffnung ist für Samstag um 10.00 Uhr geplant. Bereits ab 9.30 Uhr besteht die Möglichkeit beim Sonderpostamt und verschiedenen Händlerständen nach neuen Schätzen für die eigene Sammlung zu sehen oder mit anderen Sammlerfreunden Marken und Belege zu tauschen.

Sowohl am Sonnabend als auch am Sonntag lädt die IMOS (Internationale Motivgruppen Olympiaden und Sport e. V.) zu Vorträgen in den Theatersaal ein. Dort findet am Sonnabend um 14.00 Uhr auch eine Autogrammstunde mit dem Handballtorwart Wieland Schmidt, und um 15.00 Uhr eine Gesprächsrunde mit dem Vorstand des Philatelisten-Verbandes Nordost e. V. zu aktuellen Fragen der Verbands- und Bundesphilatelie statt.

Die beiden Sonderstempel zur Ausstellung

Eine Tombola mit philatelistischen Rätselspiel haben die Veranstalter speziell für Kinder vorbereitet. Die fröhliche Raterunde beginnt am Sonntag um 11.00 Uhr im Jägerzimmer.

Zwei Sonderstempel und verschiedene Belege des Zörbiger Vereins und der IMOS sind bestens geeignet, um Freunden und Bekannten einen philatelistischen Gruß zu senden. Allen Sportmotiv-Sammlern werden sie als Bereicherung ihrer Sammlung willkommen sein. Die Belege können außerhalb der Veranstaltung bezogen werden bei: Benny Berger, Postfach 1121, 06781 Zörbig, Tel. 0176/23845023, Mail: berger_benny@web.de

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Ostern in Bautzen und in der Lausitz

Zu diesem Thema veranstaltet der Philatelistenverein Bautzen e.V. in Bautzen im Senfladen, Manufaktur & Museum, in der Zeit vom 09. April bis 05. Mai 2019 eine Briefmarkenschau.

Auf vielen Ausstellungsblättern in 20 Rahmen werden Briefmarken, Briefe und Postkarten aus vielen Ländern gezeigt, auf denen Osterhasen und Ostereier in vielfältigen Varianten dargestellt werden.

Ostergrüße versandte man vor 100 Jahren per Postkarte an Freunde und Bekannte. Diese Postkarten waren sehr schön mit Ostermotiven gestaltet und können bei der Ausstellung bestaunt werden. Auch sind Briefe von Kindern aus fernen Ländern zu sehen, die sie an die Osterhasenwerkstatt in KiEZ Querxenland Seifhennersdorf gesandt haben.

Besonders werden sicher alte Ansichtskarten die Besucher interessieren, die unter dem Motto „Bautzen im Wandel der Zeit“ zur Anzeige gelangen.

Zur Ausstellungseröffnung werden dazu eine Sonderpluskarte und ein motivgleicher Sonderbrief Individuell bei der Deutschen Post mit einer Wunschbriefmarke zu 45 Ct bzw. 70 Ct aufgelegt. Diese können auch mit dem zweisprachigen Tagesstempel der Poststelle Bautzen 1 versehen werden.

Diese Erinnerungsbelege können, die Pluskarte für 2,00 Euro und der Brief für 2,50 Euro + 1,00 Euro Versandkosten, bei H.-Helmut Rothbarth, Salzenforster Str. 11 in 02625 Bautzen, Tel: 03591/302568, g.rothbarth@gmx.de bestellt werden. Die Lieferung erfolgt nach Zahlungseingang auf dem Vereinskonto des Philatelistenverein Bautzen e.V.: IBAN DE16 8555 0000 1002 0348 64 bei der Kreissparkasse Bautzen. Bitte Namen und Anschrift angeben.

Bernd Seiler, Philatelistenverein Bautzen e.V.

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Attraktives Belegprogramm zur AeroBerlin 2019

Ein umfangreiches und überaus ansprechendes Angebot an Sonderstempeln, Postkarten und Belegen erwartet die Besucher der Rang 2-Ausstellung AeroBerlin 2019, die vom 26.-28. April im Russischen Haus der Wissenschaften und Kultur in der Friedrichstraße 176-179 in Berlin-Mitte stattfinden wird.

Über das Komplettangebot und Bezugsmöglichkeiten für diejenigen Sammlerinnen und Sammler, die selbst nicht vor Ort sein können, informiert eine Angebotsliste, die wir hier als PDF-Dokument zum Download bereitstellen.

Einer der Höhepunkte im Ausstellungsprogramm der AeroBerlin 2019 wird sicher das „Kosmonautentreffen“ am Freitag sein. Auch zu diesem Programmpunkt wird es ein Belegprogramm geben, ausgerichtet auf die speziellen Interessen der Astrophilatelisten. Genauere Hinweise dazu finden Sie in den entsprechenden Newslettern auf der Homepage der AeroBerlin 2019.

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Alle Jahre wieder...

... tauscht die Postzustellerin in Lehde im April das Auto mit dem Spreewaldkahn, um die rund 65 Haushalte des Spreewalddorfes mit Post zu versorgen. Der jährliche Start in die Kahnsaison war auch in diesem Jahr von einem großen Medieninteresse begleitet. Zeitungen, Rundfunk und Fernsehen berichteten. Und auch 2019 ließ es sich die Deutsche Post nicht nehmen, diese außergewöhnliche Form der Postzustellung mit einem Sonderstempel zu würdigen.

Alle Jahre wieder..., das gilt auch für die Briefmarkensammlergemeinschaft Cottbus, die den Saisonstart im Spreewald wieder mit einem Sonderbeleg und einer Kahnpostbeförderung begleitete. Hatte man in den zurückliegenden Jahren für den Belegzudruck auf künstlerische Darstellungen zurückgegriffen, so fand in diesem Jahr eine historische Spreewaldansicht aus der Zeit um 1910 Verwendung.

Sollten Sie an einem Erwerb des Beleges interessiert sein, dann wenden Sie sich bitte an: Reinhard Kolax, Hainstrasse 22 in 03042 Cottbus, Tel: 0355 821959

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Sondermarke zum Bauhausjubiläum erschienen

Bereits lange vor der Eröffnung der Sonderpostfiliale herrschte am 4. April 2019 im Foyer des Bauhauses Dessaum ein dichtes Gedränge. Viele heimatgeschichtlich Interessierte aus der Stadt, zahllose Freunde des Bauhauses und selbstverständlich auch Briefmarkenbegeisterte aus Nah und Fern waren gekommen, um am Stand des EB-Teams die an diesem Tag neu erschienene Sondermarke aus Anlass "100 Jahre Bauhaus" zu erwerben.

Der rührige Briefmarkenverein Dessau-Roßlau e. V. hatte passend zur Markenausgabe einen Sonderumschlag aufgelegt, der zusammen mit dem Sonderstempel des Tages auf großes Interesses stieß. Nicht wenige Belegkäuferinnen und -käufer nutzten zudem die Gelegenheit, sich ihren Sonderumschlag von Entwerfer des Sonderpostwertzeichens, Professor Fritz Haase aus Bremen, signieren zu lassen.

Eine kleine Werbeschau des Vereins, die anhand philatelistischen Materials interessante Einblicke in die Geschichte des Bauhauses vermittelte, ergänzte die Veranstaltung.

Anzumerken bleibt, dass die vom Verein angestrebte und den Verantwortlichen des Bauhauses vorgeschlagene feierliche Präsentation des Sonderpostwertzeichens leider nicht zustande kam. Angesichts des großen öffentlichen Interesses an der Markenausgabe, wie es sich an diesem Tag in der Sonderpostfiliale manifestierte, bleibt letztlich nur das Bedauern über eine vergebene Chance, für das Weltkulturerbe zu werben.

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Sonderpostamt anlässlich 100 Jahre Simonsche Anlagen in Seelow

Der Philatelistenklub Seelow richtet am 19. Mai 2019 gemeinsam mit dem Team: Erlebnis Briefmarken und dem Heimatverein Seelow auf dem Geländes des Schweizerhauses in Seelow ein Sonderpostamt ein. Das Sonderpostamt ist eingebunden in die Feierlichkeiten anlässlich 100 Jahre Simonsche Anlagen in Seelow.

Der Berliner Bankier Hugo Simon kaufte 1919 das Areal des heutigen Schweizerhauses und baute auf dem Gelände ein landwirtschaftliches Mustergut auf. 1933 wurde das Schweizerhaus beschlagnahmt und nach 1945 gehörten Teile des Areals zum VEG Gartenbau Seelow. Im Jahr 2010 wurde das Gelände durch die Stadt Seelow gekauft und der Heimatverein begann, das Gelände aus seinem Dornröschenschlaf zu wecken.

Die Entwürfe für den Sonderstempel der Post, den Gummistempel sowie für den Zudruck stammen von Vera Steinke, Schülerin am Gymnasium auf den Seelower Höhen. Im Sonderstempel ist u. a. das historische Trafohaus dargestellt.

Die geplante Eselpost steht in Bezug zur Bronzestatue des „Esels von Seelow“, geschaffen von der Bildhauerin Renée Sintenis (1888-1965), und soll an das Wirken von namhaften Künstlern der Weimarer Republik erinnern. Viele von ihnen waren regelmäßig auf dem Mustergut des Berliner Bankiers in Seelow zu Gast.

Wenn Sie mehr über das Gelände des Schweizerhauses und seine Geschichte erfahren wollen, besuchen sie doch die Internetseite des Heimatvereins unter www.heimatverein-seelow.de

Stempelwünsche richten Sie bitte an: Thomas Dräger, Frankfurter Str. 45, 15306 Seelow,
Tel.: 03346-88735 oder per Mail an draeger-philatelie@gmx.de. Geben Sie bei schriftlichen Nachfragen bitte Ihre Telefonnummer an.

Thomas Dräger, Philatelistenklub Seelow

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Exkursion zum Bundesministerium der Finanzen

Die DGPT Region Ost lädt Freunde und Mitglieder zur Teilnahme an der ersten Exkursion 2019 ein.

Dienstag, 16. April 2019, 12:30 Uhr
Exkursion zum Bundesministerium der Finanzen
Geschichte , Architektur und Aufgaben des BMF und besonders die Entwicklung und Herausgabe von Postwertzeichen
Hinweis: Gruppenobergrenze: 25 Personen.

Anmeldung für jeden Teilnehmer mit Name, Vorname, Geburtsdatum, Wohnanschrift bis 3. April 2019 an hajo.boehme[at]t-online.de

Wie immer gilt, dass Mitglieder der DGPT bevorzugt auf die Teilnehmerliste gesetzt werden. Kurz vor dem Termin erhalten Sie eine Bestätigung der Aufnahme auf die Teilnehmerliste.

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Haldenslebener Roland feiert Geburtstag

Und zwar den 600. Da kann man nur gratulieren. Auch die Briefmarkenfreunde aus Haldensleben und Umgebung möchten das Jubiläum in gebührendem Maße würdigen. Aus diesem Grund werden sie den Roland und seine Geschichte in diesem Jahr in ihre Veranstaltungen integrieren, wo immer dies möglich ist.

Der Haldenslebener Roland im Sonderstempel zum Verbandstag des LV Sachsen-Anhalt im Jahre 2016

Bereits der Großtauschtag, der am 4. Mai in der Kulturfabrik stattfindet, soll ganz im Zeichen „600 Jahre Roland“ stehen. So wird Haldenslebener Museumsleiterin Judith Vater in einem Kurzvortrag über die Historie des Roland informieren. Und es werden entsprechende Exponate ausgestellt. Auch Vertreter aus anderen Rolandstädten - Stendal, Brandenburg, Magdeburg, Halberstadt und Calbe - sollen an dem Tag in der Kulturfabrik begrüßt werden.

Als besonderes philatelistisches Angebot haben die Briefmarkenfreunde gemeinsam mit der biber-Post extra zum Jubiläum eine Sondermarke aufgelegt. Geplant ist zudem ein Sonderstempel und ein Sonderumschlag. Der Erstverkauf der Marken und Belege wird aber bereits 13. April, dem Tag der offenen Tür zum 20-jährigen Bestehen der Kulturfabrik, erfolgen.

Der Umschlag zum Preis von 2,50 Euro kann bei Herrn Reiner Albrecht, Werderstr. 33, 39340 Haldensleben oder direkt über das Vereinskonto IBAN: DE98 2709 2555 3064 2418 00 (BIC: GENODEF1WEV) unter Angabe von Namen und Anschrift bestellt werden.

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Verbandstag 2019 mit weitreichenden Beschlüssen

Am 16. März kamen die seit gut einem Jahr im Philatelisten-Verband Berlin-Brandenburg e. V. vereinten Sammlergemeinschaften aus Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt erstmals zu einem gemeinsamen Verbandstag zusammen. Und das Interesse an dieser Veranstaltung war riesig. Über einhundert Delegierte und zahlreiche Gäste konnte der Vorsitzende des Verbandes, Dr. Klaus D. Schult, an diesem Tag im Ratssaal der Stadt Königs Wusterhausen begrüßen, darunter als Ehrengast den Kämmerer der Stadt Königs Wusterhausen, Herrn Axel Böhm, der in seinem Grußwort über Geschichte, Gegenwart und zukünftige Entwicklungen des Ortes informierte. Ein ebenso herzliches Willkommen galt dem Präsidenten des BDPh e. V., Herrn Alfred Schmidt, weiterhin Herrn Wißmann von der Landesvereinigung der Briefmarkenhändler MOD, Herrn Prelle vom Team: Erlebnis Briefmarken und Herrn Schrottmeyer von der Firma „oldthing“.

Mit großem Interesse folgten die Anwesenden sodann dem Bericht des Vorsitzenden, der eine weitgehend positive Bilanz aus zwei Jahren Verbandsarbeit ziehen konnte. Schnell habe man die Startprobleme nach dem Zusammenschluss der drei Verbände Berlin-Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt bewältigt und im gemeinsamen Miteinander wichtige Voraussetzungen für ein weiterhin produktives Miteinander von Vereinen und Philatelistenverband gelegt. Ziel des Verbandstages müsse es jetzt sein, so Dr. Schult, diese positiven Entwicklungen durch entsprechende Festlegungen und Beschlüsse zu untermauern und auf gesicherter Basis fortzuschreiben.

Besondere Bedeutung war hier auch der Wahl eines neuen Vorstandes beizumessen. Mit großer Mehrheit wurde der bisherige Vorsitzende Dr. Schult für eine weitere Amtszeit von zwei Jahren gewählt. Ihm zur Seite stehen fortan Helge Schinkel (Stendal) als neuer stellvertretender Vorsitzender und Dietmar Zimmermann (Neuhardenberg) als Schatzmeister. Jürgen Waldow, der dieses Amt über viele Jahre inne hatte und es jetzt schweren Herzens aus gesundheitlichen Gründen aus der Hand geben musste, wurde mit der Ernennung zum Ehrenmitglied des Verbandes gedankt. In ihren Ämtern durch erneute Wahl bestätigt wurden der Geschäftsführer Frank Hindenburg und Thomas Dräger als Beisitzer. Frank Blechschmidt und Harald Menzel werden als weitere Beisitzer künftig dafür sorgen, dass in der Verbandsarbeit die sächsischen Erfahrungen nicht verloren gehen.

Neben der Neuwahl des Vorstandes gehörte die Beschlussfassung über den neuen Verbandsnamen zu den Höhepunkten des Tages. Drei Vorschläge aus einem im vergangenen Jahre durchgeführten Ideenwettbewerb standen nun zur Abstimmung. Mehrheitlich entschied sich der Verbandstag mit 46 Stimmen schließlich für den neuen Verbandsnamen "Philatelisten-Verband Nordost e. V." 36 Stimmen entfielen auf den Namen "Philatelisten-Verband „Heinrich von Stephan“ e. V.

Lang vorbereitet war die letztlich zu treffende Entscheidung über eine Neufassung der Verbandssatzung. Mit deren Annahme wurde zum einen der Änderung des Verbandsnamens die notwendige Rechtsgrundlage gegeben, zum anderen die Voraussetzung für eine sachgerechte Arbeit der Vereinsorgane im vergrößerten Verbandsgebiet zwischen Ostsee und Erzgebirge geschaffen. Neu in der Satzung geregelt ist die Einrichtung von Regionalvertretungen als zusätzlicher Strukturebene zwischen den Ortsvereinen und dem Verband. Mit dieser Aufgabe wird sich der Vorstand nun in den nächsten Wochen intensiv befassen. Zu den recht bald zu realisierenden Aufgaben gehört auch die Schaffung eines neuen, dem Verbandsnamen entsprechenden Logos. (kds)

Fotos: B. Tiedt

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Einladung zum Frühjahrsseminar des Philatelisten-Verbandes Nordost e. V.

Mit seinem Frühjahrsseminar bietet der PhVBB allen interessierten Sammlerinnen und Sammlern seit langem eine interessante und niveauvolle Möglichkeit philatelistischer Weiterbildung. Daran soll auch in diesem Jahr festgehalten werden.

Was das Seminar 2019 von vorhergehenden unterscheiden wird, ist seine Einbindung in das Rahmenprogramm der Briefmarkenausstellung AeroBerlin 2019, die vom 26.-28. April im Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur in der Friedrichstraße 177-179 in 10117 Berlin-Mitte stattfinden wird. Aus der Kombination von Seminar und Ausstellung erwächst allen Teilnehmern die Möglichkeit, zwei herausragende philatelistische Veranstaltungen ohne zusätzlichen Aufwand an Zeit und Geld besuchen zu können. Und dem Seminarveranstalter bietet sich die Chance, drei Vorträge zum Thema Luftpost anbieten zu können, vorgetragen von profunden Kennern dieses Sammelgebietes.

Es sind dies:

  1. Herr Berndt Wöhlbrandt: SCADTA 1919 - 2019: Ein Rohdiamant der Luftpost-Philatelie
  2. Herr Thomas Müller: 50 Jahre Boeing 747
  3. Herr Horst Teichmann: Luftfahrt und Luftpost in Ostdeutschland 1945 - 1955

Das Seminar findet am 28. April 2019 im Glinka-Saal des Russischen Hauses statt. Beginn ist um 10.30 Uhr.

Folgender Ablauf ist vorgesehen:

  • 10.30 bis ca. 12.00 Uhr Begrüßung, Vortrag Herr Wöhlbrand
  • 12.00 bis 12.30 Uhr Pause (Besuch der Ausstellung, Händler- und Infostände etc.)
  • 12.30 bis 13.30 Uhr Vortrag Herr Müller
  • 13.30 bis 14.30 Uhr Vortrag Herr Teichmann

Das Russische Haus der Wissenschaft und Kultur öffnet um 10.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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Verbandstag 2019 in Königs Wusterhausen

Am 16. März 2019 kommen die seit gut einem Jahr im Philatelisten-Verband Berlin-Brandenburg e. V. vereinten Sammlergemeinschaften aus Mecklenburg-Vorpommern, Berlin-Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt in Königs Wusterhausen zu ihrem ersten gemeinsamen Verbandstag zusammen. Auf die Teilnehmer wartet ein umfangreiches Programm, das neben der Berichterstattung über die in den zurückliegenden zwei Jahren erbrachten Arbeitsergebnisse vor allem eine Reihe von Beschlussfassungen vorsieht, von denen die weitere Entwicklung des Verbandes maßgeblich geprägt sein wird. Neben der Wahl eines neuen Vorstandes gehören dazu die Entscheidung über den künftigen Verbandsnamen und die Abstimmung über notwendige Satzungsänderungen als Grundlage einer sachgerechten Arbeit aller Verbandsorgane.

Dank der freundlichen Unterstützung der Stadt Königs Wusterhausen und ihres Bürgermeisters Herrn Swen Ennullat steht den Delegierten und Gästen der große Saal der Stadtverwaltung im neuen Rathaus als Tagungsort zur Verfügung. Von ihm hat man einen wunderbaren Blick auf das im 14. Jahrhundert als Wasserburg errichtete und in späterer Zeit von Friedrich Wilhelm I., dem Soldatenkönig, als Jagdschloss und Sommersitz genutzte Schloss Königs Wusterhausen. Heute beherbergt das Gebäude ein Museum und gehört zu den gern besuchten Sehenswürdigkeiten preußischer Geschichte im Berliner Umland.

Der vom Verband herausgegebene Ganzsachenumschlag zeigt im Zudruck das Schloss, ergänzt vom Wappen der Stadt Königs Wusterhausen, das mit einer Abbildung der nördlichen Erdhalbkugel und drei Sendetürmen auf den in der Nähe der Stadt gelegenen "Funkerberg" als "Wiege des deutschen Rundfunks" verweist. Ein zweiter, als Blankobeleg angebotener Umschlag zeigt im Zudruck das Verbandsgebiet mit seinen zwischen Ostsee und Erzgebirge beheimateten Ortsvereinen.

Beide Belege können über die Fachstelle Belegwesen des Verbandes (Peter Hohnecker, Baikalstr. 21/16/17, 10319 Berlin; E-Mail: kochloeffel-peter@t-online.de) bezogen werden.

Passend dazu gibt es einen anlassbezogenen Sonderstempel, der als Motiv das neue Rathaus der Stadt Königs Wusterhausen zeigt. Dieser Stempel wird am Veranstaltungstag auch beim EB-Team der Deutschen Post vor Ort erhältlich sein.

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Neues für den Duden

Man "gendert" heute gerne, Geschlechtsneutralität ist angesagt.

Die geschlechtsneutrale Schreibweise hat derzeit noch nicht überall Platz gegriffen. Der Versuch, vermeindliche Diskriminierung durch (Bürger*innen) oder ähnliche Konstruktionen (Sehr geehrte Zuhörer und Zuhörerinnen) zu ersetzen, ist gut gemeint, aber nicht immer beflügelt es den Lesefluss, vor allem macht es die Sprache umständlicher. Der gelungene Versuch, die "Studententinnen und Studenten" gemeinsam anzusprechen, ist inzwischen am ehesten den Universitäten gelungen, wenn sie statt von den Studenten (d. h. der männlichen Form, die die weibliche mit einschließen soll) inzwischen von den Studierenden schreiben und die Institutionen (Studentenwerk o. ä.) ebenfalls neutralisieren.

Zu Wahlen im kommunalen, landes- oder bundesweiten Bereich suchte man seit jeher ehrenamtliche "Wahlhelfer", die gegen eine geringe Aufwandsentschädigung ihren Beitrag zur demokratischen Verfassung leisten, ohne dass damit nur männliche Helfer gemeint sind. In diesem Jahr finden die Europawahlen und in mehreren Bundesländern zusätzlich Landtags- und Kommunalwahlen statt. Wie immer werden Helfer und Helferinnen dringend gesucht, die in den Wahllokalen den Wahlvorgang im geordneten Fluss halten und am Ende die Stimmen auszählen usw.

Die Berliner Landesbehörde hat sich nun auch zur geschlechtsneutralen Ansprache an die Bürgerinnen und Bürger entschieden. Auf den Postsendungen, die in Berlin mehrheitlich über den privaten Postdienstleister PINmail in die Haushalte gelangen, lässt sie derzeit ihren Werbeaufruf mit der durchaus noch ungewohnten Ansprache: "Europawahl 2019 / Wahlhelfende gesucht ." an die Bürger senden. Viel Erfolg darf man wünschen.

Frank Walter (AIJP)

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Präsentation einer neuen Bauhausmarke in Dessau-Roßlau

Das Staatliche Bauhaus wurde 1919 von Walter Gropius in Weimar als Kunstschule gegründet. Nach Art und Konzeption war es damals etwas völlig Neues, da das Bauhaus eine Zusammenführung von Kunst und Handwerk beinhaltete. Das Bauhaus bestand von 1919 bis 1933. Während seiner Zeit von 1925-1931 in der Industriestadt Dessau gelangte es als „Hochschule für Gestaltung“ zu seiner vollen Blüte. In keiner Stadt hat das Bauhaus so nachhaltig gewirkt, wie in Dessau und nirgends sonst ist es heute noch so präsent.

Das historische Bauhaus hat in diesem Jahr sein 100-jähriges Jubiläum und stellt heute insgesamt die einflussreichste Bildungsstätte im Bereich der Architektur, der Kunst und des Designs im 20. Jahrhundert dar. Es war eine lebendige Ideenschule und ein Experimentierfeld auf den Gebieten der freien und angewandten Kunst, der Gestaltung, der Architektur und der Pädagogik.

Am 04. April. 2019 findet im Bauhausgebäude die feierliche Präsentation einer zu diesem Anlass durch die Deutsche Post herausgegebenen Briefmarke statt, die dieses Jubiläum auch postalisch würdigt. In dem Zusammenhang wird eine Sonderpostfiliale vor Ort eingerichtet, die die Marke und andere Briefmarken anbietet und auch einen passenden Sonderstempel führt. Der Briefmarkenverein Dessau-Roßlau e.V. wird aus diesem Anlass ebenfalls anwesend sein und einen Schmuckumschlag offerieren (komplett: 2,50 Euro / Blankoumschlag 1,80 Euro).

Eine Bestellung der Belege ist über unseren Sammlerfreund, Herrn Peter Knoll, zeitnah unter der E-Mail-Adresse giselaundpeter@web.de bzw. postalisch in 06844 Dessau-Roßlau, Hallmeyerstr. 4 möglich.

Das konkrete Markenmotiv kann zeitnah auf der Webseite des Bundesministeriums der Finanzen eingesehen werden.

Briefmarkenverein Dessau-Roßlau e.V.

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Werbeschau in Haldensleben

Der Verein der „Briefmarkenfreunde von Haldensleben und Umgebung e. V.“ zeigt bis zum 11.3.2019 aus seinem Fundus postgeschichtliche Exponate mit Regionalbezug, Ansichtskarten aus der Stadt und dem Landkreis sowie sehenswertes Material aus der Geschichte des Vereins. Die 20-Rahmen-Schau im Foyer des neuen Landratsamtes in der Bornschen Str. 2 kann während der Öffnungszeiten des Amtes besichtigt werden.

Hauptanlass für die Ausstellung war eigentlich ein Jubiläum, das bereits 2016 gefeiert werden sollte: „200 Jahre Landkreis“. Damals befand sich das Amtsgebäude aber noch im Rohbau. Nach seiner Eröffnung bot sich nun Gelegenheit, die geplante Ausstellung in die Tat umzusetzen und einer interessierten Öffentlichkeit zu präsentieren.

Zu den ersten Besuchern gehörte der Landrat Martin Stichnoth, der mit großen Erstaunen die Vielfalt der dargebotenen Zeitdokumente zur Kenntnis nahm.

Weitere Informationen zur Briefmarkenschau finden Sie auf auf der Homepage des Landkreises Börde.

Bei ihrer nächsten Briefmarken-Börse am 4. Mai 2019 in der Kulturfabrik wollen die Haldenslebener Sammlerfreunde übrigens ein weiteres Jubiläum in den Mittelpunkt stellen: 600 Jahre Ersterwähnung des Haldenslebener Roland. Über zahlreiche Besucher würde sich der Verein sehr freuen.

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AeroBerlin 2019 an neuem Standort

Nicht termingerecht abgeschlossene bauliche Maßnahmen im Rathaus Berlin-Schöneberg stellten im Dezember das Organisationskommitee der AeroBerlin 2019 vor die schwierige Aufgabe, innerhalb kürzester Zeit neue Räumlichkeiten für die Präsentation der Ausstellung zu finden oder die Veranstaltung mit einem stark reduzierten Angebot zu verwirklichen.

Jetzt konnte von den „Machern“ grünes Licht für die Rang 2-Ausstellung mit internationaler Beteiligung gegeben werden.

Die AeroBerlin 2019 wird vom 26.4. und 27.4.2019, jeweils 10.00 bis 17.00 Uhr, und am 28.4.2019 von 10.00 bis 15.00 Uhr im Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur, Friedrichstr. 176-179, 10117 Berlin-Mitte ihre Pforten öffenen. Der Eintritt ist frei!

Die Ausstellung, veranstaltet von der Forschungsgemeinschaft Berlin (FG Berlin),dem Aero-Philatelisten Club von Deutschland (APCD), dem Deutscher Aero-Philatelisten Club (DAPC), der Interessengemeinschaft Lufthansa Aerophilatelie (ILA) und der Arge Zeppelinpost unter Federführung des Internationalen Aerophilatelisten-Club "Otto Lilienthal" e. V. (IAPC) ist mehreren Anlässe gewidmet:

  • 100 Jahre amtliche erste Deutsche Luftpost
  • 70 Jahre Berliner Luftbrücke
  • 60 Jahre FG Berlin
  • 50 Jahre Mondlandung
  • 50 Jahre Concorde

Ungeachtet des Namens und der luftpostbezogenen Anlässe wird die AeroBerlin 2019 keine reine Luftpostausstellung werden. Im Wettbewerb präsentieren Sammlerinnen und Sammler ihre Exponate in neun Ausstellungsklassen von der Traditionellen Philatelie über die Postgeschichte, die Aero- und Astrophilatelie bis zur Open Philately. Hinzu kommen verschiedene Sonderschauen mit beeindruckenden philatelistischen und postgeschichtlichen Zeugnissen.

Im Begleitprogramm wird das EB-Team der deutschen Post mit den Sonderstempeln „100 Jahre deutsche Luftpost“, „70 Jahre Berliner Luftbrücke“, „60 Jahre FG Berlin“, mit Erinnerungsbelegen, Postkarten, Marken Individuell und Vignetten vor Ort sein. Des Weiteren sind Auktionatoren- und Händlerstände, Stände für Arbeits- und Forschungsgemeinschaften, Jahreshaupt- und Regionalversammlungen verschiedener Arbeits- und Forschungsgemeinschaften vorgesehen.

Am 27.4.2019 findet von 10.00 bis 12.30 Uhr der F.I.S.A. Weltkongress statt. Um 15.00 Uhr beginnt die Luftpostauktion der Firma Andreas Schlegel. Es folgt am 28.4.2019 von 10.30 bis 14.30 Uhr das Frühjahrsseminar des Philatelistenverbandes Berlin-Brandenburg e. V., zu dem alle Vereine noch einmal gesondert eingeladen werden.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der AeroBerlin 2019.

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Themenabend der DGPT Region Ost

Zu einem interessanten Themenabend lädt die DGPT Region Ost am Dienstag, 12. März 2019, 17:00 - ca. 19:30 Uhr in das Museum für Kommunikation Berlin, Raum 105 ein.

Unter dem Titel „Eine Vision wird Wirklichkeit - Zeppelin-Luftschiffe und ihre Post<“ berichtet Herr Erhard Rothbauer von der Erfindung des starren Luftschiffs durch einen wagemutigen Grafen mit dem Blick auf die postalische Seite und Begleitung dieser Entwicklung. Der Vortragende ist Mitglied der ARGE Lateinamerika und der ARGE Zeppelinpost und möchte mit seiner Präsentation einmal die Verbindung zwischen verschiedenen Bereichen der Philatelie zeigen.

Schon seit den ersten Fahrten der Luftschiffe war Post an Bord. Tausende Belege waren unterwegs. Es gab Bord- und Bordpoststempel, Sonderstempel und Begleitstempel, Startort und Ankunft wurden ebenso wie Weiterleitung oder Retouren dokumentiert. So existiert eine Fülle an philatelistischem und postgeschichtlichem Material, das seit Jahrzehnten Sammler in aller Welt in seinen Bann gezogen hat.

Der Eintritt ist frei. Ein barrierefreier Zugang vorhanden. Gäste sind herzlich willkommen!

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Ausstellung Phila-Numis „30 Jahre friedliche Revolution“ in Bautzen eröffnet

Eine besondere Ausstellung wurde am 17.01.2019 in der Volksbank Dresden-Bautzen e.G. feierlich eröffnet. Der Verein für Sächsische Postgeschichte und Philatelie e. V. veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Philatelistenverein Bautzen e. V. und dem Numismatischen Verein zu Bautzen e. V. eine geschichtsträchtige Sonderausstellung zur Erinnerung an die mutigen Bürger von 1989 und ihre Vorkämpfer. Über 150 Gäste verfolgten neben Vertretern der Öffentlichkeit die Eröffnung mit den Hymnen der DDR, BRD und Europa. Ein originales Textil-Banner von 1989 „überdachte“ die Festredner mit der patriotischen Losung „Hand in Hand und mit Verstand für ein einig deutsches Vaterland“ und verwies damit auch heute auf eine erstrebenswerte Generationenpflicht. Es weckte Erinnerungen an die Montagsdemonstrationen der „friedlichen Revolution 1989“ und sollte die jungen Menschen von heute anregen, sich auch mit der damaligen Geschichte zu beschäftigen, um ihren heutigen Wohlstand zu verstehen.

Drei Vereine arbeiteten gemeinsam für dieses Projekt und verwirklichten mit Exponaten der Philatelie und der Numismatik den Traum vieler Sammler von 1989: „Sammeln ohne Grenzen“. Die Ausstellung eignet sich vorzüglich zur Führung von und mit Bildungseinrichtungen. Anhand amtlicher Zeitzeugnisse (Briefmarken, Briefe und Münzen) werden der geschichtliche Ablauf in Ostdeutschland von 1945 bis 2002 dargestellt. Sammler aus ganz Deutschland zeigen einmalige Exponate u. a. mit Sächsischen Schwärzungen, Handstempeln, Losungsstempeln, Zensurpost, Motiven auf Briefmarken und die dazu zeitgerecht verwendeten Münzen. Weitere Höhepunkte sind die Schau der schönsten Arbeiten des bedeutenden Medailleurs Deutschlands, Herrn Peter Götz Güttler sowie die Medaillen des Bautzener Goldschmiedes Guido Erdmann Reiche von 1900.

Im 1. Teil der Ausstellung bis 08.02.2019 wird die Zeit vom Kriegsende bis zur Währungsreform 1948, die Teilung Deutschlands durch die Alliierten und der Weg bis zur Wiedervereinigung präsentiert. Auf Grund der Fülle der postgeschichtlichen Belege wird dann ab 11.02. der 2. Teil der Ausstellung mit Schwerpunkt ab 1988 bis 2002 eröffnet und ist bis zum 06.03.2019 zu den Banköffnungszeiten zu besichtigen. 6 Fachvorträge vermittelten Spezialwissen zu den jeweiligen Epochen.

Zur Ausstellungseröffnung wurde eine Sonderpostkarte und dazu bei PostModern eine Wunschbriefmarke zu 40 Cent mit einem Sonderstempel aufgelegt. Dieser Erinnerungsbeleg kann für 2,00 Euro + 1,00 Euro Versandkosten bei Volker Böhme, Dölzschener Str. 1 in 01159 Dresden bestellt werden. Die Lieferung erfolgt nach Zahlungseingang auf dem Vereinskonto des VSP: IBAN: DE34 8505 0300 3032 0005 63 bei der Ostsächsischen Sparkasse Dresden. Bitte Namen und Anschrift angeben.

Vielleicht weckt die Ausstellung das Interesse der Besucher an einer aktiven Vereinsmitgliedschaft.

Verein für Sächsische Postgeschichte und Philatelie e. V.
Philatelistenverein Bautzen e. V.
Numismatischer Verein zu Bautzen e. V.

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Block-Ausgaben zum Fall der Berliner Mauer

Zum 30. Jahrestag der Öffnung der innerdeutschen Grenzen im November 1989 hat die Republik Kongo bereits zum 1. Februar 2019 zwei markante Blockausgaben zum Fall der Mauer in Berlin angekündigt. Mal sehen, welche Postverwaltungen sich dem Reigen anschließen, um mit dem Jubiläum kleinere oder größere finanzielle Gewinne an Land zu ziehen.

Frank Walter (Berlin)

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100 Jahre Erste amtliche Luftpost in Deutschland

Vor 100 Jahren wurde die Erste amtliche Luftpost in Deutschland auf der Strecke Berlin (Johannisthal) - Weimar - Berlin (Johannisthal) aus Anlass der Tagung der deutschen Nationalversammlung in Weimar am 5. Februar eingerichtet. Es wurden an diesem Tage nur Zeitungen an Bord befördert, die „BZ am Mittag“ vom gleichen Tag. Der Pilot Otto Könneke und sein „Wegführer&ldquo" beförderten am 6. Februar 40 Briefe und 63 kg Zeitungen mit einem Doppeldecker LVG-C VI der Deutschen Luftreederei (DLR) und damit die 1. Amtliche Luftpost in Deutschland.

Aus diesem Anlass verwendet die Deutsche Post am 5. Februar 2019 einen Sonderstempel in Berlin.

Das Organisationskomitee der AeroBerlin 2019 veranstaltet Anfang April 2019 aus gleichem Anlass einen Sonderflug mit einem Kleinflugzeug vom Typ Rockwell Commander 114 auf der Strecke Finowfurt - Berlin - mit Landung in Weimar.

Die für den Sonderflug eingesandten Belege erhalten den abgebildeten Sonderstempel in Berlin und in Weimar einen Ankunftstempel. Die erfolgte Bordpostbeförderung wird durch einen Bestätigungsstempel dokumentiert. Zugelassen sind Postkarten und Briefe ohne Einlage im Normalformat ohne Zusatzleistungen. Das Porto beträgt für Briefe 70 Cent, für Postkarten 45 Cent.

Vorgeschriebene Anschriften (zu 1. Rücksendung):
Eigener Name
Flugplatz Weimar
99441 Weimar-Umpferstedt

Sammler können ihre Belege bis zum 02. März 2019 einsenden an Reiner Stimm, Ravensbergstr. 34 in 14558 Nuthetal OT. Bergholz.

Es gibt zwei Arten der Rücksendung:
1. Ein frankierter Rückumschlag nach erfolgter Bordpostbeförderung
2. Rücksendung durch die Deutsche Post AG auf dem normalen Postweg, hier muss Ihre Anschrift auf den Belegen angebracht sein.
(Hier bitte beachten, dass jegliche Verantwortung für Verlust, Beschädigung usw. unsererseits ausgeschlossen ist. Ihre Anschrift muss auf dem Brief stehen.)

Mit einzusenden ist eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 0,80 ? pro Beleg.

Durch das Oragnisationskommitee wird eine Marke Individuell zu 70 Cent herausgegeben. Die Marke erscheint in Zehnerbogen. Sammler, die diese Marke kaufen wollen, schicken bitte 2,00 Euro/Stück + Porto 1,00 Euro. an R. Stimm. Wir frankieren Ihre Briefe auch mit dieser individuellen Briefmarke, Sie brauchen dann nur die Marke (2,00 Euro pro Beleg) zu bezahlen.

Mitläufer können unter den bekannten Bedingungen bis zum 25. März eingesendet werden. Bitte denken Sie an den frankierten Rückumschlag.

Zudem wird durch das Organisationskommitee der AeroBerlin 2019 ein Sonderumschlag aufgelegt. Diesen können Sie bei Eberhard Schuppan, Kaulbachstr. 25, 12247 Berlin, Tel: 030/76902194, E-Mail: eschuppan@gmx.de erwerben. Der Umschlag kostet 1,00 Euro plus Porto, er wird mit Rechnung versandt. Über die gleiche Adresse ist auch eine Bestellung der Briefmarke Individuell möglich.

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Vom Himmel hoch...

so titelte eine Berliner Tageszeitung passend zum Weihnachtsfest die Spitzennachricht von der gelungenen Rückkehr von Alexander Gerst auf die Erde. „Astro-Alex“ war vielen Menschen in Deutschland mit diesem Namen über seinen täglichen Chat als elfter deutscher Raumfahrer vertraut geworden. Ernsthaft und verständlich hatte der erste deutsche Kommandant der ISS aus dem Kosmos über die wissenschaftliche Arbeit und auch über die Alltagsprobleme an Bord der Internationalen Raumstation berichtet und auch von seiner im Weltall gewachsenen Sorge über den verletzlichen Heimatplaneten Erde. Herzlich willkommen zu Hause.

Wir zeigen den Startbeleg vom Kosmodrom Baikonur/Kasachstan am 6. Juni 2018.

Im August 2018 konnte Sigmund Jähn auf seinen Raumflug vor 40 Jahren mit Sojus 31 zur Station Saljut 6 als erster Deutscher im All zurückblicken. Mit einem Sonderstempel ehrte Baikonur dieses besondere Ereignis. Den Beleg für den heutigen Ehrenbürger Berlins bilden wir ebenfalls ab.

Wir leiten mit der Erinnerung an diese erfolgreichen Missionen über in das neue Jahr, in dem wir mit der AeroBerlin 2019 philatelistisch mehrerer Luft- und Raumfahrt-Jubiläen gedenken. Vielleicht besucht uns Dr. Sigmund Jähn zur Eröffnung unserer Ausstellung?

Frank Walter

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Nikolaus mit Bodenhaftung

Am 2. Dezember kurz nach 11.00 Uhr sollte er abheben - der Nikolaus. Und mit ihm die vielen, vielen philatelistischen Briefsendungen der 58. Weihnachtsballonpost aus Christkindl. Doch 2018 blieben Nikolaus und Sonderpost am Boden. Der grüne Bordstempel auf den Belegen verrät den Grund: Dichter Nebel verhinderte die Ballonfahrt.

Die Empfänger der Christkindl-Briefe werden sich trotzdem - oder gerade wegen des nicht erfolgten Starts - über ihre schöne Weihnachtspost gefreut haben. Und mit ihnen die Kinder des Pestalozzi-Kinderdorfes, war doch die Ballonpostbeförderung aus Christkindl auch in diesem Jahr wieder mit einer Spende zugunsten der Kinderdörfer versehen.

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Quedlinburg in Feierstimmung

Das Jahr 2019 wird für Quedlinburg viele Jubiläen bringen, die entsprechend gewürdigt werden. Bei allen Ereignissen wird auch die Deutsche Post vertreten sein und entsprechende Sonderstempel auflegen.

Sonderstempel zur 1000-Jahr-Feier der Stadt im Jahre 1922

Vier wichtige Ereignisse stehen im Mittelpunkt des Jahres 2019:

  • 1100. Jahrestag der Krönung Heinrich I. zum deutschen König
  • 1100 Jahre Deutsches Reich
  • Sachsen-Anhalt-Tag
  • 25 Jahre Weltkulturerbe

Es beginnt bereits am 7. Januar mit der Eröffnung des Festjahres. Am 19. Mai wird die offizielle Festveranstaltung zum 1100. Jahrestag der Krönung Heinrich I. stattfinden. Mit dem Sachsenherzog Heinrich kam erstmals ein Herrscher aus dem späteren Deutschland auf den Thron. Natürlich können wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht von Deutschland und einem deutschen Volk sprechen. Der Bildungsprozess dazu dauerte wesentlich länger. Dennoch wird das Jahr 919 allgemein als die Gründung des Deutschen Reiches angesehen. Heinrich I. und seine Gemahlin Mathilde wurden in der Krypta der Stiftskirche zu Quedlinburg beigesetzt, wo sich bis heute die Gräber befinden.

Im Mai wird die Deutsche Post AG zu diesem Anlass eine Gedenkganzsache herausgeben, mit das Jubiläum der Krönung und die Ernennung von Quedlinburg zum Weltkulturerbe der UNESCO am 12. Dezember 1994 gewürdigt werden.

Zum Weltkulturerbe wurde Quedlinburg wegen seiner historischen und kunstgeschichtlichen Bedeutung erklärt. Für die deutschen Könige und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation war die Pfalz in Quedlinburg eine der wichtigsten Aufenthaltsorte. Auf keiner anderen Pfalz haben sich die Herrscher bis 1200 so häufig aufgehalten wie in Quedlinburg. Regelmäßig feierten sie hier das Osterfest. Auf dem Schlossberg hat sich ein einmaliges Ensemble romanischer Bauten erhalten, die im kaiserlichen Auftrage errichtet wurden und zu den Meisterwerken der Epoche gehören.

Quedlinburg ist aber auch die Stadt des deutschen Fachwerks. Da die Stadt nie durch Kriege zerstört wurde, haben sich rund 1600 Fachwerkbauten aus allen Zeiten erhalten. Das älteste Fachwerkhaus stammt bereits von 1350. Quedlinburg ist Deutschlands größtes Flächenkulturdenkmal. Hier blieb ein vollständiges mittelalterliches Stadtbild erhalten.

Es wird also 2019 in Quedlinburg viel zu feiern geben. Alle Sammlerinnen und Sammler, die sich mit den Themen Weltkulturerbe, deutsche Geschichte, Baukunst, Literatur oder Sport beschäftigen, sollten sich um die dann erscheinenden Belege bemühen.

D. Ecklebe

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