Aktuelles


Werbeschau in Haldensleben

Der Verein der „Briefmarkenfreunde von Haldensleben und Umgebung e. V.“ zeigt bis zum 11.3.2019 aus seinem Fundus postgeschichtliche Exponate mit Regionalbezug, Ansichtskarten aus der Stadt und dem Landkreis sowie sehenswertes Material aus der Geschichte des Vereins. Die 20-Rahmen-Schau im Foyer des neuen Landratsamtes in der Bornschen Str. 2 kann während der Öffnungszeiten des Amtes besichtigt werden.

Hauptanlass für die Ausstellung war eigentlich ein Jubiläum, das bereits 2016 gefeiert werden sollte: „200 Jahre Landkreis“. Damals befand sich das Amtsgebäude aber noch im Rohbau. Nach seiner Eröffnung bot sich nun Gelegenheit, die geplante Ausstellung in die Tat umzusetzen und einer interessierten Öffentlichkeit zu präsentieren.

Zu den ersten Besuchern gehörte der Landrat Martin Stichnoth, der mit großen Erstaunen die Vielfalt der dargebotenen Zeitdokumente zur Kenntnis nahm.

Weitere Informationen zur Briefmarkenschau finden Sie auf auf der Homepage des Landkreises Börde.

Bei ihrer nächsten Briefmarken-Börse am 4. Mai 2019 in der Kulturfabrik wollen die Haldenslebener Sammlerfreunde übrigens ein weiteres Jubiläum in den Mittelpunkt stellen: 600 Jahre Ersterwähnung des Haldenslebener Roland. Über zahlreiche Besucher würde sich der Verein sehr freuen.

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AeroBerlin 2019 an neuem Standort

Nicht termingerecht abgeschlossene bauliche Maßnahmen im Rathaus Berlin-Schöneberg stellten im Dezember das Organisationskommitee der AeroBerlin 2019 vor die schwierige Aufgabe, innerhalb kürzester Zeit neue Räumlichkeiten für die Präsentation der Ausstellung zu finden oder die Veranstaltung mit einem stark reduzierten Angebot zu verwirklichen.

Jetzt konnte von den „Machern“ grünes Licht für die Rang 2-Ausstellung mit internationaler Beteiligung gegeben werden.

Die AeroBerlin 2019 wird vom 26.4. und 27.4.2019, jeweils 10.00 bis 17.00 Uhr, und am 28.4.2019 von 10.00 bis 15.00 Uhr im Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur, Friedrichstr. 176-179, 10117 Berlin-Mitte ihre Pforten öffenen. Der Eintritt ist frei!

Die Ausstellung, veranstaltet von der Forschungsgemeinschaft Berlin (FG Berlin),dem Aero-Philatelisten Club von Deutschland (APCD), dem Deutscher Aero-Philatelisten Club (DAPC), der Interessengemeinschaft Lufthansa Aerophilatelie (ILA) und der Arge Zeppelinpost unter Federführung des Internationalen Aerophilatelisten-Club "Otto Lilienthal" e. V. (IAPC) ist mehreren Anlässe gewidmet:

  • 100 Jahre amtliche erste Deutsche Luftpost
  • 70 Jahre Berliner Luftbrücke
  • 60 Jahre FG Berlin
  • 50 Jahre Mondlandung
  • 50 Jahre Concorde

Ungeachtet des Namens und der luftpostbezogenen Anlässe wird die AeroBerlin 2019 keine reine Luftpostausstellung werden. Im Wettbewerb präsentieren Sammlerinnen und Sammler ihre Exponate in neun Ausstellungsklassen von der Traditionellen Philatelie über die Postgeschichte, die Aero- und Astrophilatelie bis zur Open Philately. Hinzu kommen verschiedene Sonderschauen mit beeindruckenden philatelistischen und postgeschichtlichen Zeugnissen.

Im Begleitprogramm wird das EB-Team der deutschen Post mit den Sonderstempeln „100 Jahre deutsche Luftpost“, „70 Jahre Berliner Luftbrücke“, „60 Jahre FG Berlin“, mit Erinnerungsbelegen, Postkarten, Marken Individuell und Vignetten vor Ort sein. Des Weiteren sind Auktionatoren- und Händlerstände, Stände für Arbeits- und Forschungsgemeinschaften, Jahreshaupt- und Regionalversammlungen verschiedener Arbeits- und Forschungsgemeinschaften vorgesehen.

Am 27.4.2019 findet von 10.00 bis 12.30 Uhr der F.I.S.A. Weltkongress statt. Um 15.00 Uhr beginnt die Luftpostauktion der Firma Andreas Schlegel. Es folgt am 28.4.2019 von 10.30 bis 14.30 Uhr das Frühjahrsseminar des Philatelistenverbandes Berlin-Brandenburg e. V., zu dem alle Vereine noch einmal gesondert eingeladen werden.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der AeroBerlin 2019.

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Themenabend der DGPT Region Ost

Zu einem interessanten Themenabend lädt die DGPT Region Ost am Dienstag, 12. März 2019, 17:00 - ca. 19:30 Uhr in das Museum für Kommunikation Berlin, Raum 105 ein.

Unter dem Titel „Eine Vision wird Wirklichkeit - Zeppelin-Luftschiffe und ihre Post<“ berichtet Herr Erhard Rothbauer von der Erfindung des starren Luftschiffs durch einen wagemutigen Grafen mit dem Blick auf die postalische Seite und Begleitung dieser Entwicklung. Der Vortragende ist Mitglied der ARGE Lateinamerika und der ARGE Zeppelinpost und möchte mit seiner Präsentation einmal die Verbindung zwischen verschiedenen Bereichen der Philatelie zeigen.

Schon seit den ersten Fahrten der Luftschiffe war Post an Bord. Tausende Belege waren unterwegs. Es gab Bord- und Bordpoststempel, Sonderstempel und Begleitstempel, Startort und Ankunft wurden ebenso wie Weiterleitung oder Retouren dokumentiert. So existiert eine Fülle an philatelistischem und postgeschichtlichem Material, das seit Jahrzehnten Sammler in aller Welt in seinen Bann gezogen hat.

Der Eintritt ist frei. Ein barrierefreier Zugang vorhanden. Gäste sind herzlich willkommen!

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Ausstellung Phila-Numis „30 Jahre friedliche Revolution“ in Bautzen eröffnet

Eine besondere Ausstellung wurde am 17.01.2019 in der Volksbank Dresden-Bautzen e.G. feierlich eröffnet. Der Verein für Sächsische Postgeschichte und Philatelie e. V. veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Philatelistenverein Bautzen e. V. und dem Numismatischen Verein zu Bautzen e. V. eine geschichtsträchtige Sonderausstellung zur Erinnerung an die mutigen Bürger von 1989 und ihre Vorkämpfer. Über 150 Gäste verfolgten neben Vertretern der Öffentlichkeit die Eröffnung mit den Hymnen der DDR, BRD und Europa. Ein originales Textil-Banner von 1989 „überdachte“ die Festredner mit der patriotischen Losung „Hand in Hand und mit Verstand für ein einig deutsches Vaterland“ und verwies damit auch heute auf eine erstrebenswerte Generationenpflicht. Es weckte Erinnerungen an die Montagsdemonstrationen der „friedlichen Revolution 1989“ und sollte die jungen Menschen von heute anregen, sich auch mit der damaligen Geschichte zu beschäftigen, um ihren heutigen Wohlstand zu verstehen.

Drei Vereine arbeiteten gemeinsam für dieses Projekt und verwirklichten mit Exponaten der Philatelie und der Numismatik den Traum vieler Sammler von 1989: „Sammeln ohne Grenzen“. Die Ausstellung eignet sich vorzüglich zur Führung von und mit Bildungseinrichtungen. Anhand amtlicher Zeitzeugnisse (Briefmarken, Briefe und Münzen) werden der geschichtliche Ablauf in Ostdeutschland von 1945 bis 2002 dargestellt. Sammler aus ganz Deutschland zeigen einmalige Exponate u. a. mit Sächsischen Schwärzungen, Handstempeln, Losungsstempeln, Zensurpost, Motiven auf Briefmarken und die dazu zeitgerecht verwendeten Münzen. Weitere Höhepunkte sind die Schau der schönsten Arbeiten des bedeutenden Medailleurs Deutschlands, Herrn Peter Götz Güttler sowie die Medaillen des Bautzener Goldschmiedes Guido Erdmann Reiche von 1900.

Im 1. Teil der Ausstellung bis 08.02.2019 wird die Zeit vom Kriegsende bis zur Währungsreform 1948, die Teilung Deutschlands durch die Alliierten und der Weg bis zur Wiedervereinigung präsentiert. Auf Grund der Fülle der postgeschichtlichen Belege wird dann ab 11.02. der 2. Teil der Ausstellung mit Schwerpunkt ab 1988 bis 2002 eröffnet und ist bis zum 06.03.2019 zu den Banköffnungszeiten zu besichtigen. 6 Fachvorträge vermittelten Spezialwissen zu den jeweiligen Epochen.

Zur Ausstellungseröffnung wurde eine Sonderpostkarte und dazu bei PostModern eine Wunschbriefmarke zu 40 Cent mit einem Sonderstempel aufgelegt. Dieser Erinnerungsbeleg kann für 2,00 Euro + 1,00 Euro Versandkosten bei Volker Böhme, Dölzschener Str. 1 in 01159 Dresden bestellt werden. Die Lieferung erfolgt nach Zahlungseingang auf dem Vereinskonto des VSP: IBAN: DE34 8505 0300 3032 0005 63 bei der Ostsächsischen Sparkasse Dresden. Bitte Namen und Anschrift angeben.

Vielleicht weckt die Ausstellung das Interesse der Besucher an einer aktiven Vereinsmitgliedschaft.

Verein für Sächsische Postgeschichte und Philatelie e. V.
Philatelistenverein Bautzen e. V.
Numismatischer Verein zu Bautzen e. V.

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Block-Ausgaben zum Fall der Berliner Mauer

Zum 30. Jahrestag der Öffnung der innerdeutschen Grenzen im November 1989 hat die Republik Kongo bereits zum 1. Februar 2019 zwei markante Blockausgaben zum Fall der Mauer in Berlin angekündigt. Mal sehen, welche Postverwaltungen sich dem Reigen anschließen, um mit dem Jubiläum kleinere oder größere finanzielle Gewinne an Land zu ziehen.

Frank Walter (Berlin)

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100 Jahre Erste amtliche Luftpost in Deutschland

Vor 100 Jahren wurde die Erste amtliche Luftpost in Deutschland auf der Strecke Berlin (Johannisthal) - Weimar - Berlin (Johannisthal) aus Anlass der Tagung der deutschen Nationalversammlung in Weimar am 5. Februar eingerichtet. Es wurden an diesem Tage nur Zeitungen an Bord befördert, die „BZ am Mittag“ vom gleichen Tag. Der Pilot Otto Könneke und sein „Wegführer&ldquo" beförderten am 6. Februar 40 Briefe und 63 kg Zeitungen mit einem Doppeldecker LVG-C VI der Deutschen Luftreederei (DLR) und damit die 1. Amtliche Luftpost in Deutschland.

Aus diesem Anlass verwendet die Deutsche Post am 5. Februar 2019 einen Sonderstempel in Berlin.

Das Organisationskomitee der AeroBerlin 2019 veranstaltet Anfang April 2019 aus gleichem Anlass einen Sonderflug mit einem Kleinflugzeug vom Typ Rockwell Commander 114 auf der Strecke Finowfurt - Berlin - mit Landung in Weimar.

Die für den Sonderflug eingesandten Belege erhalten den abgebildeten Sonderstempel in Berlin und in Weimar einen Ankunftstempel. Die erfolgte Bordpostbeförderung wird durch einen Bestätigungsstempel dokumentiert. Zugelassen sind Postkarten und Briefe ohne Einlage im Normalformat ohne Zusatzleistungen. Das Porto beträgt für Briefe 70 Cent, für Postkarten 45 Cent.

Vorgeschriebene Anschriften (zu 1. Rücksendung):
Eigener Name
Flugplatz Weimar
99441 Weimar-Umpferstedt

Sammler können ihre Belege bis zum 02. März 2019 einsenden an Reiner Stimm, Ravensbergstr. 34 in 14558 Nuthetal OT. Bergholz.

Es gibt zwei Arten der Rücksendung:
1. Ein frankierter Rückumschlag nach erfolgter Bordpostbeförderung
2. Rücksendung durch die Deutsche Post AG auf dem normalen Postweg, hier muss Ihre Anschrift auf den Belegen angebracht sein.
(Hier bitte beachten, dass jegliche Verantwortung für Verlust, Beschädigung usw. unsererseits ausgeschlossen ist. Ihre Anschrift muss auf dem Brief stehen.)

Mit einzusenden ist eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 0,80 ? pro Beleg.

Durch das Oragnisationskommitee wird eine Marke Individuell zu 70 Cent herausgegeben. Die Marke erscheint in Zehnerbogen. Sammler, die diese Marke kaufen wollen, schicken bitte 2,00 Euro/Stück + Porto 1,00 Euro. an R. Stimm. Wir frankieren Ihre Briefe auch mit dieser individuellen Briefmarke, Sie brauchen dann nur die Marke (2,00 Euro pro Beleg) zu bezahlen.

Mitläufer können unter den bekannten Bedingungen bis zum 25. März eingesendet werden. Bitte denken Sie an den frankierten Rückumschlag.

Zudem wird durch das Organisationskommitee der AeroBerlin 2019 ein Sonderumschlag aufgelegt. Diesen können Sie bei Eberhard Schuppan, Kaulbachstr. 25, 12247 Berlin, Tel: 030/76902194, E-Mail: eschuppan@gmx.de erwerben. Der Umschlag kostet 1,00 Euro plus Porto, er wird mit Rechnung versandt. Über die gleiche Adresse ist auch eine Bestellung der Briefmarke Individuell möglich.

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Vom Himmel hoch...

so titelte eine Berliner Tageszeitung passend zum Weihnachtsfest die Spitzennachricht von der gelungenen Rückkehr von Alexander Gerst auf die Erde. „Astro-Alex“ war vielen Menschen in Deutschland mit diesem Namen über seinen täglichen Chat als elfter deutscher Raumfahrer vertraut geworden. Ernsthaft und verständlich hatte der erste deutsche Kommandant der ISS aus dem Kosmos über die wissenschaftliche Arbeit und auch über die Alltagsprobleme an Bord der Internationalen Raumstation berichtet und auch von seiner im Weltall gewachsenen Sorge über den verletzlichen Heimatplaneten Erde. Herzlich willkommen zu Hause.

Wir zeigen den Startbeleg vom Kosmodrom Baikonur/Kasachstan am 6. Juni 2018.

Im August 2018 konnte Sigmund Jähn auf seinen Raumflug vor 40 Jahren mit Sojus 31 zur Station Saljut 6 als erster Deutscher im All zurückblicken. Mit einem Sonderstempel ehrte Baikonur dieses besondere Ereignis. Den Beleg für den heutigen Ehrenbürger Berlins bilden wir ebenfalls ab.

Wir leiten mit der Erinnerung an diese erfolgreichen Missionen über in das neue Jahr, in dem wir mit der AeroBerlin 2019 philatelistisch mehrerer Luft- und Raumfahrt-Jubiläen gedenken. Vielleicht besucht uns Dr. Sigmund Jähn zur Eröffnung unserer Ausstellung?

Frank Walter

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Nikolaus mit Bodenhaftung

Am 2. Dezember kurz nach 11.00 Uhr sollte er abheben - der Nikolaus. Und mit ihm die vielen, vielen philatelistischen Briefsendungen der 58. Weihnachtsballonpost aus Christkindl. Doch 2018 blieben Nikolaus und Sonderpost am Boden. Der grüne Bordstempel auf den Belegen verrät den Grund: Dichter Nebel verhinderte die Ballonfahrt.

Die Empfänger der Christkindl-Briefe werden sich trotzdem - oder gerade wegen des nicht erfolgten Starts - über ihre schöne Weihnachtspost gefreut haben. Und mit ihnen die Kinder des Pestalozzi-Kinderdorfes, war doch die Ballonpostbeförderung aus Christkindl auch in diesem Jahr wieder mit einer Spende zugunsten der Kinderdörfer versehen.

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Quedlinburg in Feierstimmung

Das Jahr 2019 wird für Quedlinburg viele Jubiläen bringen, die entsprechend gewürdigt werden. Bei allen Ereignissen wird auch die Deutsche Post vertreten sein und entsprechende Sonderstempel auflegen.

Sonderstempel zur 1000-Jahr-Feier der Stadt im Jahre 1922

Vier wichtige Ereignisse stehen im Mittelpunkt des Jahres 2019:

  • 1100. Jahrestag der Krönung Heinrich I. zum deutschen König
  • 1100 Jahre Deutsches Reich
  • Sachsen-Anhalt-Tag
  • 25 Jahre Weltkulturerbe

Es beginnt bereits am 7. Januar mit der Eröffnung des Festjahres. Am 19. Mai wird die offizielle Festveranstaltung zum 1100. Jahrestag der Krönung Heinrich I. stattfinden. Mit dem Sachsenherzog Heinrich kam erstmals ein Herrscher aus dem späteren Deutschland auf den Thron. Natürlich können wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht von Deutschland und einem deutschen Volk sprechen. Der Bildungsprozess dazu dauerte wesentlich länger. Dennoch wird das Jahr 919 allgemein als die Gründung des Deutschen Reiches angesehen. Heinrich I. und seine Gemahlin Mathilde wurden in der Krypta der Stiftskirche zu Quedlinburg beigesetzt, wo sich bis heute die Gräber befinden.

Im Mai wird die Deutsche Post AG zu diesem Anlass eine Gedenkganzsache herausgeben, mit das Jubiläum der Krönung und die Ernennung von Quedlinburg zum Weltkulturerbe der UNESCO am 12. Dezember 1994 gewürdigt werden.

Zum Weltkulturerbe wurde Quedlinburg wegen seiner historischen und kunstgeschichtlichen Bedeutung erklärt. Für die deutschen Könige und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation war die Pfalz in Quedlinburg eine der wichtigsten Aufenthaltsorte. Auf keiner anderen Pfalz haben sich die Herrscher bis 1200 so häufig aufgehalten wie in Quedlinburg. Regelmäßig feierten sie hier das Osterfest. Auf dem Schlossberg hat sich ein einmaliges Ensemble romanischer Bauten erhalten, die im kaiserlichen Auftrage errichtet wurden und zu den Meisterwerken der Epoche gehören.

Quedlinburg ist aber auch die Stadt des deutschen Fachwerks. Da die Stadt nie durch Kriege zerstört wurde, haben sich rund 1600 Fachwerkbauten aus allen Zeiten erhalten. Das älteste Fachwerkhaus stammt bereits von 1350. Quedlinburg ist Deutschlands größtes Flächenkulturdenkmal. Hier blieb ein vollständiges mittelalterliches Stadtbild erhalten.

Es wird also 2019 in Quedlinburg viel zu feiern geben. Alle Sammlerinnen und Sammler, die sich mit den Themen Weltkulturerbe, deutsche Geschichte, Baukunst, Literatur oder Sport beschäftigen, sollten sich um die dann erscheinenden Belege bemühen.

D. Ecklebe

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