Aktuelles


Logo für den Philatelisten-Verband Nordost e. V.

Die auf dem Verbandstag 2019 beschlossene Umbenennung unseres Verbandes in „Philatelisten-Verband Nordost e. V.“ machte es notwendig, sich vom bisherigen Logo, das mit Abbildungen des Brandenburger Tores und des Schlosses Sanssouci allein auf die Region Berlin-Brandenburg verwies, zu trennen und ein neues Zeichen zu finden.

Aus sieben, von verschiedenen Sammlerfreunden nach dem Verbandstag vorgelegten Entwürfen wählte der Vorstand auf seiner ersten Sitzung das nachfolgend abgebildete Logo als neues „Wahrzeichen“ des Verbandes aus. Mit dem Namensschriftzug, einem stilisierten Markenrand und dem nach Nordosten weisenden Pfeil unterstreicht das neue Logo auf einprägsame Art und Weise den Namen und den Tätigkeitsbereich des "Philatelisten-Verbandes Nordost e.V."

Ein herzlicher Dank geht an den Sammlerfreund Dieter Krause vom Verein „Nordberliner Briefmarkenfreunde“", der die Idee für dieses Logo hatte. Dank sagen wir auch für alle anderen Entwürfe, die uns erreichten.

Klaus D. Schult im Namen des Vorstandes

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4. ZÖBRIA in den Startblöcken

Am 11. und 12. Mai 2019 findet auf dem Gut Mößlitz (Stadt Zörbig) die nunmehr vierte Rang-3-Briefmarkenausstellung des Philatelistenvereins 1950 Zörbig e. V. statt. In Zusammenarbeit mit der IMOS hat man eine interessante Ausstellung vorbereitet, die vorrangig dem Thema Sport gewidmet sein wird.

Die feierliche Eröffnung ist für Samstag um 10.00 Uhr geplant. Bereits ab 9.30 Uhr besteht die Möglichkeit beim Sonderpostamt und verschiedenen Händlerständen nach neuen Schätzen für die eigene Sammlung zu sehen oder mit anderen Sammlerfreunden Marken und Belege zu tauschen.

Sowohl am Sonnabend als auch am Sonntag lädt die IMOS (Internationale Motivgruppen Olympiaden und Sport e. V.) zu Vorträgen in den Theatersaal ein. Dort findet am Sonnabend um 14.00 Uhr auch eine Autogrammstunde mit dem Handballtorwart Wieland Schmidt, und um 15.00 Uhr eine Gesprächsrunde mit dem Vorstand des Philatelisten-Verbandes Nordost e. V. zu aktuellen Fragen der Verbands- und Bundesphilatelie statt.

Die beiden Sonderstempel zur Ausstellung

Eine Tombola mit philatelistischen Rätselspiel haben die Veranstalter speziell für Kinder vorbereitet. Die fröhliche Raterunde beginnt am Sonntag um 11.00 Uhr im Jägerzimmer.

Zwei Sonderstempel und verschiedene Belege des Zörbiger Vereins und der IMOS sind bestens geeignet, um Freunden und Bekannten einen philatelistischen Gruß zu senden. Allen Sportmotiv-Sammlern werden sie als Bereicherung ihrer Sammlung willkommen sein. Die Belege können außerhalb der Veranstaltung bezogen werden bei: Benny Berger, Postfach 1121, 06781 Zörbig, Tel. 0176/23845023, Mail: berger_benny@web.de

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Ostern in Bautzen und in der Lausitz

Zu diesem Thema veranstaltet der Philatelistenverein Bautzen e.V. in Bautzen im Senfladen, Manufaktur & Museum, in der Zeit vom 09. April bis 05. Mai 2019 eine Briefmarkenschau.

Auf vielen Ausstellungsblättern in 20 Rahmen werden Briefmarken, Briefe und Postkarten aus vielen Ländern gezeigt, auf denen Osterhasen und Ostereier in vielfältigen Varianten dargestellt werden.

Ostergrüße versandte man vor 100 Jahren per Postkarte an Freunde und Bekannte. Diese Postkarten waren sehr schön mit Ostermotiven gestaltet und können bei der Ausstellung bestaunt werden. Auch sind Briefe von Kindern aus fernen Ländern zu sehen, die sie an die Osterhasenwerkstatt in KiEZ Querxenland Seifhennersdorf gesandt haben.

Besonders werden sicher alte Ansichtskarten die Besucher interessieren, die unter dem Motto „Bautzen im Wandel der Zeit“ zur Anzeige gelangen.

Zur Ausstellungseröffnung werden dazu eine Sonderpluskarte und ein motivgleicher Sonderbrief Individuell bei der Deutschen Post mit einer Wunschbriefmarke zu 45 Ct bzw. 70 Ct aufgelegt. Diese können auch mit dem zweisprachigen Tagesstempel der Poststelle Bautzen 1 versehen werden.

Diese Erinnerungsbelege können, die Pluskarte für 2,00 Euro und der Brief für 2,50 Euro + 1,00 Euro Versandkosten, bei H.-Helmut Rothbarth, Salzenforster Str. 11 in 02625 Bautzen, Tel: 03591/302568, g.rothbarth@gmx.de bestellt werden. Die Lieferung erfolgt nach Zahlungseingang auf dem Vereinskonto des Philatelistenverein Bautzen e.V.: IBAN DE16 8555 0000 1002 0348 64 bei der Kreissparkasse Bautzen. Bitte Namen und Anschrift angeben.

Bernd Seiler, Philatelistenverein Bautzen e.V.

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Attraktives Belegprogramm zur AeroBerlin 2019

Ein umfangreiches und überaus ansprechendes Angebot an Sonderstempeln, Postkarten und Belegen erwartet die Besucher der Rang 2-Ausstellung AeroBerlin 2019, die vom 26.-28. April im Russischen Haus der Wissenschaften und Kultur in der Friedrichstraße 176-179 in Berlin-Mitte stattfinden wird.

Über das Komplettangebot und Bezugsmöglichkeiten für diejenigen Sammlerinnen und Sammler, die selbst nicht vor Ort sein können, informiert eine Angebotsliste, die wir hier als PDF-Dokument zum Download bereitstellen.

Einer der Höhepunkte im Ausstellungsprogramm der AeroBerlin 2019 wird sicher das „Kosmonautentreffen“ am Freitag sein. Auch zu diesem Programmpunkt wird es ein Belegprogramm geben, ausgerichtet auf die speziellen Interessen der Astrophilatelisten. Genauere Hinweise dazu finden Sie in den entsprechenden Newslettern auf der Homepage der AeroBerlin 2019.

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Alle Jahre wieder...

... tauscht die Postzustellerin in Lehde im April das Auto mit dem Spreewaldkahn, um die rund 65 Haushalte des Spreewalddorfes mit Post zu versorgen. Der jährliche Start in die Kahnsaison war auch in diesem Jahr von einem großen Medieninteresse begleitet. Zeitungen, Rundfunk und Fernsehen berichteten. Und auch 2019 ließ es sich die Deutsche Post nicht nehmen, diese außergewöhnliche Form der Postzustellung mit einem Sonderstempel zu würdigen.

Alle Jahre wieder..., das gilt auch für die Briefmarkensammlergemeinschaft Cottbus, die den Saisonstart im Spreewald wieder mit einem Sonderbeleg und einer Kahnpostbeförderung begleitete. Hatte man in den zurückliegenden Jahren für den Belegzudruck auf künstlerische Darstellungen zurückgegriffen, so fand in diesem Jahr eine historische Spreewaldansicht aus der Zeit um 1910 Verwendung.

Sollten Sie an einem Erwerb des Beleges interessiert sein, dann wenden Sie sich bitte an: Reinhard Kolax, Hainstrasse 22 in 03042 Cottbus, Tel: 0355 821959

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Sondermarke zum Bauhausjubiläum erschienen

Bereits lange vor der Eröffnung der Sonderpostfiliale herrschte am 4. April 2019 im Foyer des Bauhauses Dessaum ein dichtes Gedränge. Viele heimatgeschichtlich Interessierte aus der Stadt, zahllose Freunde des Bauhauses und selbstverständlich auch Briefmarkenbegeisterte aus Nah und Fern waren gekommen, um am Stand des EB-Teams die an diesem Tag neu erschienene Sondermarke aus Anlass "100 Jahre Bauhaus" zu erwerben.

Der rührige Briefmarkenverein Dessau-Roßlau e. V. hatte passend zur Markenausgabe einen Sonderumschlag aufgelegt, der zusammen mit dem Sonderstempel des Tages auf großes Interesses stieß. Nicht wenige Belegkäuferinnen und -käufer nutzten zudem die Gelegenheit, sich ihren Sonderumschlag von Entwerfer des Sonderpostwertzeichens, Professor Fritz Haase aus Bremen, signieren zu lassen.

Eine kleine Werbeschau des Vereins, die anhand philatelistischen Materials interessante Einblicke in die Geschichte des Bauhauses vermittelte, ergänzte die Veranstaltung.

Anzumerken bleibt, dass die vom Verein angestrebte und den Verantwortlichen des Bauhauses vorgeschlagene feierliche Präsentation des Sonderpostwertzeichens leider nicht zustande kam. Angesichts des großen öffentlichen Interesses an der Markenausgabe, wie es sich an diesem Tag in der Sonderpostfiliale manifestierte, bleibt letztlich nur das Bedauern über eine vergebene Chance, für das Weltkulturerbe zu werben.

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Sonderpostamt anlässlich 100 Jahre Simonsche Anlagen in Seelow

Der Philatelistenklub Seelow richtet am 19. Mai 2019 gemeinsam mit dem Team: Erlebnis Briefmarken und dem Heimatverein Seelow auf dem Geländes des Schweizerhauses in Seelow ein Sonderpostamt ein. Das Sonderpostamt ist eingebunden in die Feierlichkeiten anlässlich 100 Jahre Simonsche Anlagen in Seelow.

Der Berliner Bankier Hugo Simon kaufte 1919 das Areal des heutigen Schweizerhauses und baute auf dem Gelände ein landwirtschaftliches Mustergut auf. 1933 wurde das Schweizerhaus beschlagnahmt und nach 1945 gehörten Teile des Areals zum VEG Gartenbau Seelow. Im Jahr 2010 wurde das Gelände durch die Stadt Seelow gekauft und der Heimatverein begann, das Gelände aus seinem Dornröschenschlaf zu wecken.

Die Entwürfe für den Sonderstempel der Post, den Gummistempel sowie für den Zudruck stammen von Vera Steinke, Schülerin am Gymnasium auf den Seelower Höhen. Im Sonderstempel ist u. a. das historische Trafohaus dargestellt.

Die geplante Eselpost steht in Bezug zur Bronzestatue des „Esels von Seelow“, geschaffen von der Bildhauerin Renée Sintenis (1888-1965), und soll an das Wirken von namhaften Künstlern der Weimarer Republik erinnern. Viele von ihnen waren regelmäßig auf dem Mustergut des Berliner Bankiers in Seelow zu Gast.

Wenn Sie mehr über das Gelände des Schweizerhauses und seine Geschichte erfahren wollen, besuchen sie doch die Internetseite des Heimatvereins unter www.heimatverein-seelow.de

Stempelwünsche richten Sie bitte an: Thomas Dräger, Frankfurter Str. 45, 15306 Seelow,
Tel.: 03346-88735 oder per Mail an draeger-philatelie@gmx.de. Geben Sie bei schriftlichen Nachfragen bitte Ihre Telefonnummer an.

Thomas Dräger, Philatelistenklub Seelow

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Exkursion zum Bundesministerium der Finanzen

Die DGPT Region Ost lädt Freunde und Mitglieder zur Teilnahme an der ersten Exkursion 2019 ein.

Dienstag, 16. April 2019, 12:30 Uhr
Exkursion zum Bundesministerium der Finanzen
Geschichte , Architektur und Aufgaben des BMF und besonders die Entwicklung und Herausgabe von Postwertzeichen
Hinweis: Gruppenobergrenze: 25 Personen.

Anmeldung für jeden Teilnehmer mit Name, Vorname, Geburtsdatum, Wohnanschrift bis 3. April 2019 an hajo.boehme[at]t-online.de

Wie immer gilt, dass Mitglieder der DGPT bevorzugt auf die Teilnehmerliste gesetzt werden. Kurz vor dem Termin erhalten Sie eine Bestätigung der Aufnahme auf die Teilnehmerliste.

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Haldenslebener Roland feiert Geburtstag

Und zwar den 600. Da kann man nur gratulieren. Auch die Briefmarkenfreunde aus Haldensleben und Umgebung möchten das Jubiläum in gebührendem Maße würdigen. Aus diesem Grund werden sie den Roland und seine Geschichte in diesem Jahr in ihre Veranstaltungen integrieren, wo immer dies möglich ist.

Der Haldenslebener Roland im Sonderstempel zum Verbandstag des LV Sachsen-Anhalt im Jahre 2016

Bereits der Großtauschtag, der am 4. Mai in der Kulturfabrik stattfindet, soll ganz im Zeichen „600 Jahre Roland“ stehen. So wird Haldenslebener Museumsleiterin Judith Vater in einem Kurzvortrag über die Historie des Roland informieren. Und es werden entsprechende Exponate ausgestellt. Auch Vertreter aus anderen Rolandstädten - Stendal, Brandenburg, Magdeburg, Halberstadt und Calbe - sollen an dem Tag in der Kulturfabrik begrüßt werden.

Als besonderes philatelistisches Angebot haben die Briefmarkenfreunde gemeinsam mit der biber-Post extra zum Jubiläum eine Sondermarke aufgelegt. Geplant ist zudem ein Sonderstempel und ein Sonderumschlag. Der Erstverkauf der Marken und Belege wird aber bereits 13. April, dem Tag der offenen Tür zum 20-jährigen Bestehen der Kulturfabrik, erfolgen.

Der Umschlag zum Preis von 2,50 Euro kann bei Herrn Reiner Albrecht, Werderstr. 33, 39340 Haldensleben oder direkt über das Vereinskonto IBAN: DE98 2709 2555 3064 2418 00 (BIC: GENODEF1WEV) unter Angabe von Namen und Anschrift bestellt werden.

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Verbandstag 2019 mit weitreichenden Beschlüssen

Am 16. März kamen die seit gut einem Jahr im Philatelisten-Verband Berlin-Brandenburg e. V. vereinten Sammlergemeinschaften aus Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt erstmals zu einem gemeinsamen Verbandstag zusammen. Und das Interesse an dieser Veranstaltung war riesig. Über einhundert Delegierte und zahlreiche Gäste konnte der Vorsitzende des Verbandes, Dr. Klaus D. Schult, an diesem Tag im Ratssaal der Stadt Königs Wusterhausen begrüßen, darunter als Ehrengast den Kämmerer der Stadt Königs Wusterhausen, Herrn Axel Böhm, der in seinem Grußwort über Geschichte, Gegenwart und zukünftige Entwicklungen des Ortes informierte. Ein ebenso herzliches Willkommen galt dem Präsidenten des BDPh e. V., Herrn Alfred Schmidt, weiterhin Herrn Wißmann von der Landesvereinigung der Briefmarkenhändler MOD, Herrn Prelle vom Team: Erlebnis Briefmarken und Herrn Schrottmeyer von der Firma „oldthing“.

Mit großem Interesse folgten die Anwesenden sodann dem Bericht des Vorsitzenden, der eine weitgehend positive Bilanz aus zwei Jahren Verbandsarbeit ziehen konnte. Schnell habe man die Startprobleme nach dem Zusammenschluss der drei Verbände Berlin-Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt bewältigt und im gemeinsamen Miteinander wichtige Voraussetzungen für ein weiterhin produktives Miteinander von Vereinen und Philatelistenverband gelegt. Ziel des Verbandstages müsse es jetzt sein, so Dr. Schult, diese positiven Entwicklungen durch entsprechende Festlegungen und Beschlüsse zu untermauern und auf gesicherter Basis fortzuschreiben.

Besondere Bedeutung war hier auch der Wahl eines neuen Vorstandes beizumessen. Mit großer Mehrheit wurde der bisherige Vorsitzende Dr. Schult für eine weitere Amtszeit von zwei Jahren gewählt. Ihm zur Seite stehen fortan Helge Schinkel (Stendal) als neuer stellvertretender Vorsitzender und Dietmar Zimmermann (Neuhardenberg) als Schatzmeister. Jürgen Waldow, der dieses Amt über viele Jahre inne hatte und es jetzt schweren Herzens aus gesundheitlichen Gründen aus der Hand geben musste, wurde mit der Ernennung zum Ehrenmitglied des Verbandes gedankt. In ihren Ämtern durch erneute Wahl bestätigt wurden der Geschäftsführer Frank Hindenburg und Thomas Dräger als Beisitzer. Frank Blechschmidt und Harald Menzel werden als weitere Beisitzer künftig dafür sorgen, dass in der Verbandsarbeit die sächsischen Erfahrungen nicht verloren gehen.

Neben der Neuwahl des Vorstandes gehörte die Beschlussfassung über den neuen Verbandsnamen zu den Höhepunkten des Tages. Drei Vorschläge aus einem im vergangenen Jahre durchgeführten Ideenwettbewerb standen nun zur Abstimmung. Mehrheitlich entschied sich der Verbandstag mit 46 Stimmen schließlich für den neuen Verbandsnamen "Philatelisten-Verband Nordost e. V." 36 Stimmen entfielen auf den Namen "Philatelisten-Verband „Heinrich von Stephan“ e. V.

Lang vorbereitet war die letztlich zu treffende Entscheidung über eine Neufassung der Verbandssatzung. Mit deren Annahme wurde zum einen der Änderung des Verbandsnamens die notwendige Rechtsgrundlage gegeben, zum anderen die Voraussetzung für eine sachgerechte Arbeit der Vereinsorgane im vergrößerten Verbandsgebiet zwischen Ostsee und Erzgebirge geschaffen. Neu in der Satzung geregelt ist die Einrichtung von Regionalvertretungen als zusätzlicher Strukturebene zwischen den Ortsvereinen und dem Verband. Mit dieser Aufgabe wird sich der Vorstand nun in den nächsten Wochen intensiv befassen. Zu den recht bald zu realisierenden Aufgaben gehört auch die Schaffung eines neuen, dem Verbandsnamen entsprechenden Logos. (kds)

Fotos: B. Tiedt

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Einladung zum Frühjahrsseminar des Philatelisten-Verbandes Nordost e. V.

Mit seinem Frühjahrsseminar bietet der PhVBB allen interessierten Sammlerinnen und Sammlern seit langem eine interessante und niveauvolle Möglichkeit philatelistischer Weiterbildung. Daran soll auch in diesem Jahr festgehalten werden.

Was das Seminar 2019 von vorhergehenden unterscheiden wird, ist seine Einbindung in das Rahmenprogramm der Briefmarkenausstellung AeroBerlin 2019, die vom 26.-28. April im Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur in der Friedrichstraße 177-179 in 10117 Berlin-Mitte stattfinden wird. Aus der Kombination von Seminar und Ausstellung erwächst allen Teilnehmern die Möglichkeit, zwei herausragende philatelistische Veranstaltungen ohne zusätzlichen Aufwand an Zeit und Geld besuchen zu können. Und dem Seminarveranstalter bietet sich die Chance, drei Vorträge zum Thema Luftpost anbieten zu können, vorgetragen von profunden Kennern dieses Sammelgebietes.

Es sind dies:

  1. Herr Berndt Wöhlbrandt: SCADTA 1919 - 2019: Ein Rohdiamant der Luftpost-Philatelie
  2. Herr Thomas Müller: 50 Jahre Boeing 747
  3. Herr Horst Teichmann: Luftfahrt und Luftpost in Ostdeutschland 1945 - 1955

Das Seminar findet am 28. April 2019 im Glinka-Saal des Russischen Hauses statt. Beginn ist um 10.30 Uhr.

Folgender Ablauf ist vorgesehen:

  • 10.30 bis ca. 12.00 Uhr Begrüßung, Vortrag Herr Wöhlbrand
  • 12.00 bis 12.30 Uhr Pause (Besuch der Ausstellung, Händler- und Infostände etc.)
  • 12.30 bis 13.30 Uhr Vortrag Herr Müller
  • 13.30 bis 14.30 Uhr Vortrag Herr Teichmann

Das Russische Haus der Wissenschaft und Kultur öffnet um 10.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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Verbandstag 2019 in Königs Wusterhausen

Am 16. März 2019 kommen die seit gut einem Jahr im Philatelisten-Verband Berlin-Brandenburg e. V. vereinten Sammlergemeinschaften aus Mecklenburg-Vorpommern, Berlin-Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt in Königs Wusterhausen zu ihrem ersten gemeinsamen Verbandstag zusammen. Auf die Teilnehmer wartet ein umfangreiches Programm, das neben der Berichterstattung über die in den zurückliegenden zwei Jahren erbrachten Arbeitsergebnisse vor allem eine Reihe von Beschlussfassungen vorsieht, von denen die weitere Entwicklung des Verbandes maßgeblich geprägt sein wird. Neben der Wahl eines neuen Vorstandes gehören dazu die Entscheidung über den künftigen Verbandsnamen und die Abstimmung über notwendige Satzungsänderungen als Grundlage einer sachgerechten Arbeit aller Verbandsorgane.

Dank der freundlichen Unterstützung der Stadt Königs Wusterhausen und ihres Bürgermeisters Herrn Swen Ennullat steht den Delegierten und Gästen der große Saal der Stadtverwaltung im neuen Rathaus als Tagungsort zur Verfügung. Von ihm hat man einen wunderbaren Blick auf das im 14. Jahrhundert als Wasserburg errichtete und in späterer Zeit von Friedrich Wilhelm I., dem Soldatenkönig, als Jagdschloss und Sommersitz genutzte Schloss Königs Wusterhausen. Heute beherbergt das Gebäude ein Museum und gehört zu den gern besuchten Sehenswürdigkeiten preußischer Geschichte im Berliner Umland.

Der vom Verband herausgegebene Ganzsachenumschlag zeigt im Zudruck das Schloss, ergänzt vom Wappen der Stadt Königs Wusterhausen, das mit einer Abbildung der nördlichen Erdhalbkugel und drei Sendetürmen auf den in der Nähe der Stadt gelegenen "Funkerberg" als "Wiege des deutschen Rundfunks" verweist. Ein zweiter, als Blankobeleg angebotener Umschlag zeigt im Zudruck das Verbandsgebiet mit seinen zwischen Ostsee und Erzgebirge beheimateten Ortsvereinen.

Beide Belege können über die Fachstelle Belegwesen des Verbandes (Peter Hohnecker, Baikalstr. 21/16/17, 10319 Berlin; E-Mail: kochloeffel-peter@t-online.de) bezogen werden.

Passend dazu gibt es einen anlassbezogenen Sonderstempel, der als Motiv das neue Rathaus der Stadt Königs Wusterhausen zeigt. Dieser Stempel wird am Veranstaltungstag auch beim EB-Team der Deutschen Post vor Ort erhältlich sein.

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Neues für den Duden

Man "gendert" heute gerne, Geschlechtsneutralität ist angesagt.

Die geschlechtsneutrale Schreibweise hat derzeit noch nicht überall Platz gegriffen. Der Versuch, vermeindliche Diskriminierung durch (Bürger*innen) oder ähnliche Konstruktionen (Sehr geehrte Zuhörer und Zuhörerinnen) zu ersetzen, ist gut gemeint, aber nicht immer beflügelt es den Lesefluss, vor allem macht es die Sprache umständlicher. Der gelungene Versuch, die "Studententinnen und Studenten" gemeinsam anzusprechen, ist inzwischen am ehesten den Universitäten gelungen, wenn sie statt von den Studenten (d. h. der männlichen Form, die die weibliche mit einschließen soll) inzwischen von den Studierenden schreiben und die Institutionen (Studentenwerk o. ä.) ebenfalls neutralisieren.

Zu Wahlen im kommunalen, landes- oder bundesweiten Bereich suchte man seit jeher ehrenamtliche "Wahlhelfer", die gegen eine geringe Aufwandsentschädigung ihren Beitrag zur demokratischen Verfassung leisten, ohne dass damit nur männliche Helfer gemeint sind. In diesem Jahr finden die Europawahlen und in mehreren Bundesländern zusätzlich Landtags- und Kommunalwahlen statt. Wie immer werden Helfer und Helferinnen dringend gesucht, die in den Wahllokalen den Wahlvorgang im geordneten Fluss halten und am Ende die Stimmen auszählen usw.

Die Berliner Landesbehörde hat sich nun auch zur geschlechtsneutralen Ansprache an die Bürgerinnen und Bürger entschieden. Auf den Postsendungen, die in Berlin mehrheitlich über den privaten Postdienstleister PINmail in die Haushalte gelangen, lässt sie derzeit ihren Werbeaufruf mit der durchaus noch ungewohnten Ansprache: "Europawahl 2019 / Wahlhelfende gesucht ." an die Bürger senden. Viel Erfolg darf man wünschen.

Frank Walter (AIJP)

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Präsentation einer neuen Bauhausmarke in Dessau-Roßlau

Das Staatliche Bauhaus wurde 1919 von Walter Gropius in Weimar als Kunstschule gegründet. Nach Art und Konzeption war es damals etwas völlig Neues, da das Bauhaus eine Zusammenführung von Kunst und Handwerk beinhaltete. Das Bauhaus bestand von 1919 bis 1933. Während seiner Zeit von 1925-1931 in der Industriestadt Dessau gelangte es als „Hochschule für Gestaltung“ zu seiner vollen Blüte. In keiner Stadt hat das Bauhaus so nachhaltig gewirkt, wie in Dessau und nirgends sonst ist es heute noch so präsent.

Das historische Bauhaus hat in diesem Jahr sein 100-jähriges Jubiläum und stellt heute insgesamt die einflussreichste Bildungsstätte im Bereich der Architektur, der Kunst und des Designs im 20. Jahrhundert dar. Es war eine lebendige Ideenschule und ein Experimentierfeld auf den Gebieten der freien und angewandten Kunst, der Gestaltung, der Architektur und der Pädagogik.

Am 04. April. 2019 findet im Bauhausgebäude die feierliche Präsentation einer zu diesem Anlass durch die Deutsche Post herausgegebenen Briefmarke statt, die dieses Jubiläum auch postalisch würdigt. In dem Zusammenhang wird eine Sonderpostfiliale vor Ort eingerichtet, die die Marke und andere Briefmarken anbietet und auch einen passenden Sonderstempel führt. Der Briefmarkenverein Dessau-Roßlau e.V. wird aus diesem Anlass ebenfalls anwesend sein und einen Schmuckumschlag offerieren (komplett: 2,50 Euro / Blankoumschlag 1,80 Euro).

Eine Bestellung der Belege ist über unseren Sammlerfreund, Herrn Peter Knoll, zeitnah unter der E-Mail-Adresse giselaundpeter@web.de bzw. postalisch in 06844 Dessau-Roßlau, Hallmeyerstr. 4 möglich.

Das konkrete Markenmotiv kann zeitnah auf der Webseite des Bundesministeriums der Finanzen eingesehen werden.

Briefmarkenverein Dessau-Roßlau e.V.

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Werbeschau in Haldensleben

Der Verein der „Briefmarkenfreunde von Haldensleben und Umgebung e. V.“ zeigt bis zum 11.3.2019 aus seinem Fundus postgeschichtliche Exponate mit Regionalbezug, Ansichtskarten aus der Stadt und dem Landkreis sowie sehenswertes Material aus der Geschichte des Vereins. Die 20-Rahmen-Schau im Foyer des neuen Landratsamtes in der Bornschen Str. 2 kann während der Öffnungszeiten des Amtes besichtigt werden.

Hauptanlass für die Ausstellung war eigentlich ein Jubiläum, das bereits 2016 gefeiert werden sollte: „200 Jahre Landkreis“. Damals befand sich das Amtsgebäude aber noch im Rohbau. Nach seiner Eröffnung bot sich nun Gelegenheit, die geplante Ausstellung in die Tat umzusetzen und einer interessierten Öffentlichkeit zu präsentieren.

Zu den ersten Besuchern gehörte der Landrat Martin Stichnoth, der mit großen Erstaunen die Vielfalt der dargebotenen Zeitdokumente zur Kenntnis nahm.

Weitere Informationen zur Briefmarkenschau finden Sie auf auf der Homepage des Landkreises Börde.

Bei ihrer nächsten Briefmarken-Börse am 4. Mai 2019 in der Kulturfabrik wollen die Haldenslebener Sammlerfreunde übrigens ein weiteres Jubiläum in den Mittelpunkt stellen: 600 Jahre Ersterwähnung des Haldenslebener Roland. Über zahlreiche Besucher würde sich der Verein sehr freuen.

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AeroBerlin 2019 an neuem Standort

Nicht termingerecht abgeschlossene bauliche Maßnahmen im Rathaus Berlin-Schöneberg stellten im Dezember das Organisationskommitee der AeroBerlin 2019 vor die schwierige Aufgabe, innerhalb kürzester Zeit neue Räumlichkeiten für die Präsentation der Ausstellung zu finden oder die Veranstaltung mit einem stark reduzierten Angebot zu verwirklichen.

Jetzt konnte von den „Machern“ grünes Licht für die Rang 2-Ausstellung mit internationaler Beteiligung gegeben werden.

Die AeroBerlin 2019 wird vom 26.4. und 27.4.2019, jeweils 10.00 bis 17.00 Uhr, und am 28.4.2019 von 10.00 bis 15.00 Uhr im Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur, Friedrichstr. 176-179, 10117 Berlin-Mitte ihre Pforten öffenen. Der Eintritt ist frei!

Die Ausstellung, veranstaltet von der Forschungsgemeinschaft Berlin (FG Berlin),dem Aero-Philatelisten Club von Deutschland (APCD), dem Deutscher Aero-Philatelisten Club (DAPC), der Interessengemeinschaft Lufthansa Aerophilatelie (ILA) und der Arge Zeppelinpost unter Federführung des Internationalen Aerophilatelisten-Club "Otto Lilienthal" e. V. (IAPC) ist mehreren Anlässe gewidmet:

  • 100 Jahre amtliche erste Deutsche Luftpost
  • 70 Jahre Berliner Luftbrücke
  • 60 Jahre FG Berlin
  • 50 Jahre Mondlandung
  • 50 Jahre Concorde

Ungeachtet des Namens und der luftpostbezogenen Anlässe wird die AeroBerlin 2019 keine reine Luftpostausstellung werden. Im Wettbewerb präsentieren Sammlerinnen und Sammler ihre Exponate in neun Ausstellungsklassen von der Traditionellen Philatelie über die Postgeschichte, die Aero- und Astrophilatelie bis zur Open Philately. Hinzu kommen verschiedene Sonderschauen mit beeindruckenden philatelistischen und postgeschichtlichen Zeugnissen.

Im Begleitprogramm wird das EB-Team der deutschen Post mit den Sonderstempeln „100 Jahre deutsche Luftpost“, „70 Jahre Berliner Luftbrücke“, „60 Jahre FG Berlin“, mit Erinnerungsbelegen, Postkarten, Marken Individuell und Vignetten vor Ort sein. Des Weiteren sind Auktionatoren- und Händlerstände, Stände für Arbeits- und Forschungsgemeinschaften, Jahreshaupt- und Regionalversammlungen verschiedener Arbeits- und Forschungsgemeinschaften vorgesehen.

Am 27.4.2019 findet von 10.00 bis 12.30 Uhr der F.I.S.A. Weltkongress statt. Um 15.00 Uhr beginnt die Luftpostauktion der Firma Andreas Schlegel. Es folgt am 28.4.2019 von 10.30 bis 14.30 Uhr das Frühjahrsseminar des Philatelistenverbandes Berlin-Brandenburg e. V., zu dem alle Vereine noch einmal gesondert eingeladen werden.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der AeroBerlin 2019.

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Themenabend der DGPT Region Ost

Zu einem interessanten Themenabend lädt die DGPT Region Ost am Dienstag, 12. März 2019, 17:00 - ca. 19:30 Uhr in das Museum für Kommunikation Berlin, Raum 105 ein.

Unter dem Titel „Eine Vision wird Wirklichkeit - Zeppelin-Luftschiffe und ihre Post<“ berichtet Herr Erhard Rothbauer von der Erfindung des starren Luftschiffs durch einen wagemutigen Grafen mit dem Blick auf die postalische Seite und Begleitung dieser Entwicklung. Der Vortragende ist Mitglied der ARGE Lateinamerika und der ARGE Zeppelinpost und möchte mit seiner Präsentation einmal die Verbindung zwischen verschiedenen Bereichen der Philatelie zeigen.

Schon seit den ersten Fahrten der Luftschiffe war Post an Bord. Tausende Belege waren unterwegs. Es gab Bord- und Bordpoststempel, Sonderstempel und Begleitstempel, Startort und Ankunft wurden ebenso wie Weiterleitung oder Retouren dokumentiert. So existiert eine Fülle an philatelistischem und postgeschichtlichem Material, das seit Jahrzehnten Sammler in aller Welt in seinen Bann gezogen hat.

Der Eintritt ist frei. Ein barrierefreier Zugang vorhanden. Gäste sind herzlich willkommen!

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Ausstellung Phila-Numis „30 Jahre friedliche Revolution“ in Bautzen eröffnet

Eine besondere Ausstellung wurde am 17.01.2019 in der Volksbank Dresden-Bautzen e.G. feierlich eröffnet. Der Verein für Sächsische Postgeschichte und Philatelie e. V. veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Philatelistenverein Bautzen e. V. und dem Numismatischen Verein zu Bautzen e. V. eine geschichtsträchtige Sonderausstellung zur Erinnerung an die mutigen Bürger von 1989 und ihre Vorkämpfer. Über 150 Gäste verfolgten neben Vertretern der Öffentlichkeit die Eröffnung mit den Hymnen der DDR, BRD und Europa. Ein originales Textil-Banner von 1989 „überdachte“ die Festredner mit der patriotischen Losung „Hand in Hand und mit Verstand für ein einig deutsches Vaterland“ und verwies damit auch heute auf eine erstrebenswerte Generationenpflicht. Es weckte Erinnerungen an die Montagsdemonstrationen der „friedlichen Revolution 1989“ und sollte die jungen Menschen von heute anregen, sich auch mit der damaligen Geschichte zu beschäftigen, um ihren heutigen Wohlstand zu verstehen.

Drei Vereine arbeiteten gemeinsam für dieses Projekt und verwirklichten mit Exponaten der Philatelie und der Numismatik den Traum vieler Sammler von 1989: „Sammeln ohne Grenzen“. Die Ausstellung eignet sich vorzüglich zur Führung von und mit Bildungseinrichtungen. Anhand amtlicher Zeitzeugnisse (Briefmarken, Briefe und Münzen) werden der geschichtliche Ablauf in Ostdeutschland von 1945 bis 2002 dargestellt. Sammler aus ganz Deutschland zeigen einmalige Exponate u. a. mit Sächsischen Schwärzungen, Handstempeln, Losungsstempeln, Zensurpost, Motiven auf Briefmarken und die dazu zeitgerecht verwendeten Münzen. Weitere Höhepunkte sind die Schau der schönsten Arbeiten des bedeutenden Medailleurs Deutschlands, Herrn Peter Götz Güttler sowie die Medaillen des Bautzener Goldschmiedes Guido Erdmann Reiche von 1900.

Im 1. Teil der Ausstellung bis 08.02.2019 wird die Zeit vom Kriegsende bis zur Währungsreform 1948, die Teilung Deutschlands durch die Alliierten und der Weg bis zur Wiedervereinigung präsentiert. Auf Grund der Fülle der postgeschichtlichen Belege wird dann ab 11.02. der 2. Teil der Ausstellung mit Schwerpunkt ab 1988 bis 2002 eröffnet und ist bis zum 06.03.2019 zu den Banköffnungszeiten zu besichtigen. 6 Fachvorträge vermittelten Spezialwissen zu den jeweiligen Epochen.

Zur Ausstellungseröffnung wurde eine Sonderpostkarte und dazu bei PostModern eine Wunschbriefmarke zu 40 Cent mit einem Sonderstempel aufgelegt. Dieser Erinnerungsbeleg kann für 2,00 Euro + 1,00 Euro Versandkosten bei Volker Böhme, Dölzschener Str. 1 in 01159 Dresden bestellt werden. Die Lieferung erfolgt nach Zahlungseingang auf dem Vereinskonto des VSP: IBAN: DE34 8505 0300 3032 0005 63 bei der Ostsächsischen Sparkasse Dresden. Bitte Namen und Anschrift angeben.

Vielleicht weckt die Ausstellung das Interesse der Besucher an einer aktiven Vereinsmitgliedschaft.

Verein für Sächsische Postgeschichte und Philatelie e. V.
Philatelistenverein Bautzen e. V.
Numismatischer Verein zu Bautzen e. V.

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Block-Ausgaben zum Fall der Berliner Mauer

Zum 30. Jahrestag der Öffnung der innerdeutschen Grenzen im November 1989 hat die Republik Kongo bereits zum 1. Februar 2019 zwei markante Blockausgaben zum Fall der Mauer in Berlin angekündigt. Mal sehen, welche Postverwaltungen sich dem Reigen anschließen, um mit dem Jubiläum kleinere oder größere finanzielle Gewinne an Land zu ziehen.

Frank Walter (Berlin)

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100 Jahre Erste amtliche Luftpost in Deutschland

Vor 100 Jahren wurde die Erste amtliche Luftpost in Deutschland auf der Strecke Berlin (Johannisthal) - Weimar - Berlin (Johannisthal) aus Anlass der Tagung der deutschen Nationalversammlung in Weimar am 5. Februar eingerichtet. Es wurden an diesem Tage nur Zeitungen an Bord befördert, die „BZ am Mittag“ vom gleichen Tag. Der Pilot Otto Könneke und sein „Wegführer&ldquo" beförderten am 6. Februar 40 Briefe und 63 kg Zeitungen mit einem Doppeldecker LVG-C VI der Deutschen Luftreederei (DLR) und damit die 1. Amtliche Luftpost in Deutschland.

Aus diesem Anlass verwendet die Deutsche Post am 5. Februar 2019 einen Sonderstempel in Berlin.

Das Organisationskomitee der AeroBerlin 2019 veranstaltet Anfang April 2019 aus gleichem Anlass einen Sonderflug mit einem Kleinflugzeug vom Typ Rockwell Commander 114 auf der Strecke Finowfurt - Berlin - mit Landung in Weimar.

Die für den Sonderflug eingesandten Belege erhalten den abgebildeten Sonderstempel in Berlin und in Weimar einen Ankunftstempel. Die erfolgte Bordpostbeförderung wird durch einen Bestätigungsstempel dokumentiert. Zugelassen sind Postkarten und Briefe ohne Einlage im Normalformat ohne Zusatzleistungen. Das Porto beträgt für Briefe 70 Cent, für Postkarten 45 Cent.

Vorgeschriebene Anschriften (zu 1. Rücksendung):
Eigener Name
Flugplatz Weimar
99441 Weimar-Umpferstedt

Sammler können ihre Belege bis zum 02. März 2019 einsenden an Reiner Stimm, Ravensbergstr. 34 in 14558 Nuthetal OT. Bergholz.

Es gibt zwei Arten der Rücksendung:
1. Ein frankierter Rückumschlag nach erfolgter Bordpostbeförderung
2. Rücksendung durch die Deutsche Post AG auf dem normalen Postweg, hier muss Ihre Anschrift auf den Belegen angebracht sein.
(Hier bitte beachten, dass jegliche Verantwortung für Verlust, Beschädigung usw. unsererseits ausgeschlossen ist. Ihre Anschrift muss auf dem Brief stehen.)

Mit einzusenden ist eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 0,80 ? pro Beleg.

Durch das Oragnisationskommitee wird eine Marke Individuell zu 70 Cent herausgegeben. Die Marke erscheint in Zehnerbogen. Sammler, die diese Marke kaufen wollen, schicken bitte 2,00 Euro/Stück + Porto 1,00 Euro. an R. Stimm. Wir frankieren Ihre Briefe auch mit dieser individuellen Briefmarke, Sie brauchen dann nur die Marke (2,00 Euro pro Beleg) zu bezahlen.

Mitläufer können unter den bekannten Bedingungen bis zum 25. März eingesendet werden. Bitte denken Sie an den frankierten Rückumschlag.

Zudem wird durch das Organisationskommitee der AeroBerlin 2019 ein Sonderumschlag aufgelegt. Diesen können Sie bei Eberhard Schuppan, Kaulbachstr. 25, 12247 Berlin, Tel: 030/76902194, E-Mail: eschuppan@gmx.de erwerben. Der Umschlag kostet 1,00 Euro plus Porto, er wird mit Rechnung versandt. Über die gleiche Adresse ist auch eine Bestellung der Briefmarke Individuell möglich.

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Vom Himmel hoch...

so titelte eine Berliner Tageszeitung passend zum Weihnachtsfest die Spitzennachricht von der gelungenen Rückkehr von Alexander Gerst auf die Erde. „Astro-Alex“ war vielen Menschen in Deutschland mit diesem Namen über seinen täglichen Chat als elfter deutscher Raumfahrer vertraut geworden. Ernsthaft und verständlich hatte der erste deutsche Kommandant der ISS aus dem Kosmos über die wissenschaftliche Arbeit und auch über die Alltagsprobleme an Bord der Internationalen Raumstation berichtet und auch von seiner im Weltall gewachsenen Sorge über den verletzlichen Heimatplaneten Erde. Herzlich willkommen zu Hause.

Wir zeigen den Startbeleg vom Kosmodrom Baikonur/Kasachstan am 6. Juni 2018.

Im August 2018 konnte Sigmund Jähn auf seinen Raumflug vor 40 Jahren mit Sojus 31 zur Station Saljut 6 als erster Deutscher im All zurückblicken. Mit einem Sonderstempel ehrte Baikonur dieses besondere Ereignis. Den Beleg für den heutigen Ehrenbürger Berlins bilden wir ebenfalls ab.

Wir leiten mit der Erinnerung an diese erfolgreichen Missionen über in das neue Jahr, in dem wir mit der AeroBerlin 2019 philatelistisch mehrerer Luft- und Raumfahrt-Jubiläen gedenken. Vielleicht besucht uns Dr. Sigmund Jähn zur Eröffnung unserer Ausstellung?

Frank Walter

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Nikolaus mit Bodenhaftung

Am 2. Dezember kurz nach 11.00 Uhr sollte er abheben - der Nikolaus. Und mit ihm die vielen, vielen philatelistischen Briefsendungen der 58. Weihnachtsballonpost aus Christkindl. Doch 2018 blieben Nikolaus und Sonderpost am Boden. Der grüne Bordstempel auf den Belegen verrät den Grund: Dichter Nebel verhinderte die Ballonfahrt.

Die Empfänger der Christkindl-Briefe werden sich trotzdem - oder gerade wegen des nicht erfolgten Starts - über ihre schöne Weihnachtspost gefreut haben. Und mit ihnen die Kinder des Pestalozzi-Kinderdorfes, war doch die Ballonpostbeförderung aus Christkindl auch in diesem Jahr wieder mit einer Spende zugunsten der Kinderdörfer versehen.

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Quedlinburg in Feierstimmung

Das Jahr 2019 wird für Quedlinburg viele Jubiläen bringen, die entsprechend gewürdigt werden. Bei allen Ereignissen wird auch die Deutsche Post vertreten sein und entsprechende Sonderstempel auflegen.

Sonderstempel zur 1000-Jahr-Feier der Stadt im Jahre 1922

Vier wichtige Ereignisse stehen im Mittelpunkt des Jahres 2019:

  • 1100. Jahrestag der Krönung Heinrich I. zum deutschen König
  • 1100 Jahre Deutsches Reich
  • Sachsen-Anhalt-Tag
  • 25 Jahre Weltkulturerbe

Es beginnt bereits am 7. Januar mit der Eröffnung des Festjahres. Am 19. Mai wird die offizielle Festveranstaltung zum 1100. Jahrestag der Krönung Heinrich I. stattfinden. Mit dem Sachsenherzog Heinrich kam erstmals ein Herrscher aus dem späteren Deutschland auf den Thron. Natürlich können wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht von Deutschland und einem deutschen Volk sprechen. Der Bildungsprozess dazu dauerte wesentlich länger. Dennoch wird das Jahr 919 allgemein als die Gründung des Deutschen Reiches angesehen. Heinrich I. und seine Gemahlin Mathilde wurden in der Krypta der Stiftskirche zu Quedlinburg beigesetzt, wo sich bis heute die Gräber befinden.

Im Mai wird die Deutsche Post AG zu diesem Anlass eine Gedenkganzsache herausgeben, mit das Jubiläum der Krönung und die Ernennung von Quedlinburg zum Weltkulturerbe der UNESCO am 12. Dezember 1994 gewürdigt werden.

Zum Weltkulturerbe wurde Quedlinburg wegen seiner historischen und kunstgeschichtlichen Bedeutung erklärt. Für die deutschen Könige und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation war die Pfalz in Quedlinburg eine der wichtigsten Aufenthaltsorte. Auf keiner anderen Pfalz haben sich die Herrscher bis 1200 so häufig aufgehalten wie in Quedlinburg. Regelmäßig feierten sie hier das Osterfest. Auf dem Schlossberg hat sich ein einmaliges Ensemble romanischer Bauten erhalten, die im kaiserlichen Auftrage errichtet wurden und zu den Meisterwerken der Epoche gehören.

Quedlinburg ist aber auch die Stadt des deutschen Fachwerks. Da die Stadt nie durch Kriege zerstört wurde, haben sich rund 1600 Fachwerkbauten aus allen Zeiten erhalten. Das älteste Fachwerkhaus stammt bereits von 1350. Quedlinburg ist Deutschlands größtes Flächenkulturdenkmal. Hier blieb ein vollständiges mittelalterliches Stadtbild erhalten.

Es wird also 2019 in Quedlinburg viel zu feiern geben. Alle Sammlerinnen und Sammler, die sich mit den Themen Weltkulturerbe, deutsche Geschichte, Baukunst, Literatur oder Sport beschäftigen, sollten sich um die dann erscheinenden Belege bemühen.

D. Ecklebe

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