Aktuelles


Post aus dem Spreewald

Die jährliche Saisoneröffnung der Postzustellung per Spreewaldkahn wird von der Cottbuser Briefmarkensammlergemeinschaft seit Jahren durch die Herausgabe eines Sonderumschlags einschließlich Sonderpostbeförderung begleitet. Auch in diesem Jahr hielten die Cottbuser Sammlerfreunde an dieser Tradition fest.

Wie in den Vorjahren zeigt der Sonderumschlag im Zudrucks wieder ein Motiv aus dem Spreewald. In diesem Jahr wurde ein Aquarell des Cottbuser Hobbykünstlers A. Stiller ausgewählt.

Die Sonderpostbeförderung von Lehde nach Lübbenau wird durch einen Stempelabschlag in Grün dokumentiert.

Dem Cottbuser Verein ein herzliches Dankeschön für die Zusendung dieses besonderen Heimatbeleges. (kds)

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Briefmarkenschau zum Reformationsjubiläum

Mit einer Briefmarkenschau unter dem Titel "Reformation und Humanismus" wollen die Sammlerfreunde des Philatelisten-Vereins Greifswald e. V. das diesjährige Jubiläum "500 Jahre Reformation" bereichern. Für ihre Schau, die vom 11. bis 16. September 2017 im Historischen Gewölbe in der der Stadtbibliothek "Hans Fallada" in Greifswald zu besichtigen sein wird, laufen inzwischen die ersten Vorbereitungen. In den kommenden Wochen heißt es entsprechende Exponate zusammenzustellen und die ersten Entwürfe für den Sonderstempel und die dazu passenden Erinnerungsbelege zu gestalten. Wir wünschen viel Erfolg.

Über den Stand der Vorbereitungsarbeiten werden wir weiter berichten.

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Verbandstag des PhVBB tagte in Berlin

Delegierte aus 35 Vereinen, dazu viele interessierte Sammlerfreunde und Gäste aus Nah und Fern, kamen am 18. März im Depotgebäude des Museums für Kommunikation Berlin zum Verbandstag 2017 des Philatelisten-Verbandes Berlin-Brandenburg zusammen. Zurückblickend auf zwei Jahre Verbandsarbeit konnte der Vorsitzende Dr. Schult eine in vielen Punkten positive Bilanz der gemeinsamen Arbeit von Verband und Mitgliedsvereinen ziehen. Zahlreiche gute Veranstaltungen, kleine und große Ausstellungen, intensiv genutzte Weiterbildungsangebote und viele persönliche Kontakte hätten dazu beigetragen, dass Zusammengehörigkeitsgefühl der Berliner und Brandenburger Sammler im gemeinsamen Verband zu befördern. Im vertrauensvollen Miteinander von Vorstand, Fachstellenleitern und Vereinsvorständen, unterstützt von einer Vielzahl aktiver Mitglieder, sei es gelungen, ein abwechslungsreiches Bild der organisierten Philatelie zu gestalten und einer interessierten Öffentlichkeit zu präsentieren.

Dem Verbandstag oblag auch den Aufgabe, den Vorstand des Verbandes neu zu wählen. In großer Einmütigkeit wurden alle bisherigen Mitglieder des Vorstandes für eine weitere Amtszeit von zwei Jahren in ihren Funktionen bestätigt. Neu in den Vorstand wurde Sammlerfreund Stefan Schuster aus Neubrandenburg gewählt. Personell gut aufgestellt und finanziell abgesichert kann der Verband nun den kommenden Herausforderungen, die maßgeblich auch vom geplanten Beitritt weiterer Vereine bestimmt sein werden, entgegensehen.

Als Erinnerungsbeleg zum Verbandstag gab der PhVBB eine PLUSKARTE heraus. Diese zeigt - passend zum Wertzeichen - im Zudruck einen Teil der umfangreichen Briefkastensammlung im Depot des Museums für Kommunikation. Die Karte kann blanko oder gestempelt (Stempel: Museum für Kommunikation Berlin, 18.03.2017) bei der Fachstelle Belegwesen zum Preis von 2,50 Euro bezogen werden.

kds; Fotos: Bernhard Tiedt

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Neues von der PIN mail

Bundesweit nur noch ein Preis: Die PIN mail, der große private Postdienstleister in Berlin hat zum 1. März 2017 die Unterscheidung in das PIN-Zustellgebiet (vor allem Berlin, Brandenburg, Sachsen u.a.) und andere Bereiche im Bundesgebiet aufgehoben. Es gelten ab sofort für die üblichen Briefsendungen in alle Bereiche einheitliche Preise.

Es gibt eine aktualisierte Preisliste, die die Veränderungen aufweist. Wichtig für uns ist zunächst, dass die Postkarte weiterhin mit 0,45 € verschickt werden kann, der Standardbrief künftig aber 0,69 € kosten wird. Das ist immerhin eine deutliche Anpassung an den Mitbewerber Deutsche Post, die aber (Netto = Brutto) im Gegensatz zur PIN keinen Steueraufschlag zahlen muss, der bei der PIN beim Brief deren Netto-Betrag von 0,58 € auf 0,69 € erhöht.

Die neuen Portostufen sind: Standardbrief 0,69 €, Kompaktbrief 0,83 €, Großbrief 1,43 €, Maxibrief 2,56 €; bei der Postkarte bleibt es bei 0,45 €.

Näheres und auch das neue Bestellformular findet sich unter www.pin-ag.de/pin-briefmarken. Achtung: Alle bisher gültigen PIN-Briefmarken in den alten Wertstufen können ohne Zuzahlung uneingeschränkt weiterhin eingesetzt und verbraucht werden!

  

Für den Philatelisten sind damit zumindest zwei bemerkenswerte neue Marken auf dem Markt: Dem "Brandenburger Tor"-Sammler bietet PIN für den Standardbrief eine in der Wertstufe veränderte und damit neue Marke an. Die Spenden-Marke für die Kinderkliniken hat mit 0,69 + 0,02 € ebenfalls eine neue Wertstufe erreicht. Die nun auf 0,69 € (zuzügl. 2 Cent = 0,71 €) angehobene Zuschlagsmarke für die Charité-Kinderkliniken wird von der PIN mail weiterhin jeweils mit zusätzlich 2 Cent für den guten Zweck aufgewertet. Das ist immerhin eine Initiative, die man unterstützen sollte.

Frank Walter

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Themenabend der DGPT zum afghanischen Postwesen

Die Deutsche Gesellschaft für Post- und Telekommunikationsgeschichte lädt am 7. März 2017 zu ihrem Themenabend Philatelie in das Museum für Kommunikation Berlin, Leipziger Str. 16, 10117 Berlin ein.

Franz-Josef Pütz, 1. Vorsitzender des BSV BERLINER BÄR e.V. und Mitglied der DGPT Region Ost, berichtet unter der Überschrift "Ein Spaziergang durch das afghanische Postwesen - exotisch und spannend" über weitgehend Unbekanntes zur Postgeschichte dieses fernen Landes.

Gäste sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.

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Förderpreis "Bildung und Briefmarke" 2017

Kinder und Jugendliche über Briefmarken für Bildungsthemen begeistern - diese Idee steht im Mittelpunkt des Förderpreises "BILDUNG UND BRIEFMARKE", der von der Stiftung Deutsche Jugendmarke e. V. in Kooperation mit dem Bund Deutscher Philatelisten e. V. ins Leben gerufen wurde.

Mit dem Förderpreis werden besondere Leistungen in der Bildungsarbeit durch den Einsatz von Briefmarken in schulischen und außerschulischen Einrichtungen gewürdigt. Es kann es sich um einmalige Aktivitäten oder um auf Dauer angelegte Projekte handeln.

Im Jahr 2017 wird ein Sonderpreis in Höhe von 300 Euro für Beiträge zum Thema Martin Luther vergeben. Dabei ist es freigestellt, ob sich diese mit dem Leben des Reformators befassen oder mit Schwerpunkten der drei geplanten Briefmarkenausgaben des Jubiläumsjahres "500 Jahre Reformation", "Die Bibel in der Übersetzung Martin Luthers" und "Die Wartburg".

Die Geldpreise in Höhe von 500, 300 und 100 Euro sowie für den Sonderpreis werden im Rahmen der Internationalen Briefmarken-Messe 2017 in Essen verliehen.

Informationen und der Bewerbungsbogen stehen auf www.jugendmarke.de sowie auf der Homepage des BDPh bereit oder sind über die Stiftung Deutsche Jugendmarke e.V., Rochusstraße 8-10, 53123 Bonn erhältlich.

Der Bewerbungsschluss ist der 31. März 2017.

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Neuer Vorstand beim Verein "Philatelistenfreunde Lichtenberg '79 e. V."

Nach 16 Jahren an der Spitze seines Vereins hat Sammlerfreund Helmuth A. Kolitsch am 9. Januar 2017 während der Jahreshauptversammlung der Philatelistenfreunde Lichtenberg '79 e. V. das Amt des Vorsitzenden in jüngere Hände gegeben.Ebenfalls aus dem Amt als Schriftführer schied Sammlerfreund Heinz Marschallek. Die zahlreich erschienenen Vereinsmitglieder dankten beiden Vorstandsmitgliedern für ihre geleistete Arbeit und würdigten die Verdienste ihres scheidenden Vorsitzenden mit der Ernennung zum Ehrenmitglied des Vereins. Dr. Schult, der als Gast an der Jahreshauptversammlung teilnahm, sprach den besonderen Dank des Philatelisten-Verbandes Berlin-Brandenburg aus und überreichte Helmuth A. Kolitsch für sein langjähriges und engagiertes Wirken im Verband eine Ehrenurkunde.

Udo Segelbach dankt Helmuth A. KolitschEhrenurkunde des PhVBB e. V.,
überreicht von Dr. Schult

In seinem letzten Rechenschaftsbericht als Vorsitzender konnte Sammlerfreund Kolitsch noch einmal eine beeindruckende Bilanz bisheriger philatelistischer Arbeit ziehen. Regelmäßige Tauschveranstaltungen, Vorträge, Werbeschauen, dazu die 8. LIPHILA, die 2016 in enger Zusammenarbeit mit dem Stadtbezirk im Rathaus Lichtenberg durchgeführt wurde und - begleitet von einer intensiven Öffentlichkeitsarbeit - zahlreiche Besucher anlockte, bestimmten das philatelistische Leben im Verein. Er sei optimistisch, dass diese Bilanz unter dem neuen Vorsitzenden eine Fortsetzung finden werde.

Fortan wird Sammlerfreund Udo Segelbach dem überaus rührigen Verein vorstehen. Ihm zur Seite ein gut aufgestelltes Team, das bereits in den zurückliegenden Jahren für die aktive Vereinsarbeit verantwortlich zeichnete.

Text: kds; Fotos: B. Tiedt

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Ersttag der neuen ATM am 3.1.2017

Die neuen Automatenmarken sind ab dem ersten Verkaufstag, dem 3. Januar 2017 bundesweit zunächst nur an 28 Standorten von Briefmarkenautomaten (ATM-Drucker) erhältlich. Für die Ersttagsstempel und den Erstverwendungsstempel bei den ebenfalls erscheinenden Ganzsachen gibt es ja die bekannte Frist, die eine Einsendung an die Stempelstelle in Ruhe ermöglicht.

Wer sich diese Marken für den persönlichen FDC (mit dem in der Postfiliale sauber beschafften Stempel von diesem Tag und der datierten ATM-Quittung vom Ersttag) selbst beschaffen möchte, wird es eiliger haben: Im Verbandsgebiet Berlin-Brandenburg sind es nur drei Drucker, die am Ersttag bereits mit den neuen Automatenmarken ausgestattet sind. Man kann die beiden ATM nur an einem dieser Standorte aus dem Automaten ziehen:

  • 10178 Berlin-Mitte Rathausstraße 5
  • 10318 Berlin-Karlshorst Ehrenfelsstraße 42-44
  • 14467 Potsdam Am Kanal 16-18

Vielleicht ist es für den einen oder anderen Sammler im Norden Brandenburgs sogar näher, nach 19063 Schwerin (Berliner Platz 4) zu fahren. Da wird ebenfalls ein Drucker entsprechend ausgestattet sein.

Frank Walter (AIJP)

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