Aktuelles

Exkursion zur Alten Posthalterei in Beelitz

Die Deutsche Gesellschaft für Post- und Telekommunikationsgeschichte (DGPT) veranstaltet am Dienstag, 13. Juni 2017, eine Exkursion nach Beelitz. Darin eingeschlossen eine von 15.00 bis 17.00 Uhr währende Führung durch das Museum Alte Posthalterei Beelitz.

Während der Führung wird den Besuchern ein authentischer Blick hinter die Kulissen des preußischen Postwesens vor zweieinhalb Jahrhunderten vermittelt. Der geschichtsträchtige Ort "Alte Posthalterei" wurde 1789 errichtet und ist der einzig noch derart gut erhaltene preußische Postbau aus der Postkutschenzeiten. Gezeigt werden zudem interessante Exponate zur Geschichte der Stadt Beelitz als Haltepunkt auf der Poststrecke Berlin-Leipzig.

Interessanten melden sich bitte beim Geschäftsführer der DGPT Ost, Herrn Hajo Böhme, unter der E-Mail-Adresse: hajo.boehme@t-online.de an. Sie erhalten dann ca. 2 Wochen vor dem Termin weitere Informationen.

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Interessantes zum Postkrieg

Jan Heijs, Philatelist aus Amsterdam, hat am Donnerstag, dem 4. Mai 2017, im AlliiertenMuseum in Berlin einen Vortrag über den Postkrieg gehalten: "Zurück an den Absender" - Der Postkrieg über den Eisernen Vorhang. 1942-1986.

Seit 30 Jahren sammelt Jan Heijs, der Mitglied der Forschungsgemeinschaft Berlin und des Philatelistenclubs Berlin-Mitte ist, Belege zu diesem Thema, um die 600 befinden sich in seiner Sammlung. Rund 300 Postkriege, an denen 70 Länder beteiligt waren, hat er in dieser Zeit dokumentiert.

  

Als Postkrieg bezeichnet man aus politischen Gründen getroffene Maßnahmen der Post des Empfängerlandes, die sich gegen die von einer anderen Postverwaltung herausgegebenen Postwertzeichen oder Poststempel richten. Jan Heijs stellte - eindrucksvoll bebildert - eine Reihe solcher Maßnahmen postalischer Propaganda vor und ging dabei auf die politischen Hintergründe und die Konsequenzen etwa für die Berliner Bevölkerung ein.

Ein Brief aus seiner privaten Sammlung zum Postkrieg ist als Leihgabe in der aktuellen Sonderausstellung des AlliiertenMuseums "100 OBJEKTE. Berlin im Kalten Krieg" zu sehen.

Text und Fotos: H. Schmollinger

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Leistung - Fairplay - Miteinander

Seit ihrer Gründung im Jahre 1967 hat die Deutsche Sporthilfe nahezu 50.000 Nachwuchs- und Spitzensportler in ihrer Entwicklung begleitet und erfolgreich gefördert. Dafür wurden rund 400 Millionen Euro aufgewendet. Ein nicht unerheblicher Teil dieser Fördermittel, seit 1968 waren es mehr als 130 Millionen Euro, wurde aus dem Verkauf von Sonderbriefmarken mit Zuschlag erwirtschaftet. Auch die diesjährige, aus drei Werten bestehende Markenserie "Für den Sport", die ab den 11. Mai 2017 bei den Verkaufsstellen der Deutschen Post AG erhältlich sein wird, enthält wieder einen PLUS-Betrag von 1,25 Euro. Doch ist der Gesamtbetrag von 4,20 Euro für den Markensatz sicher gut angelegt. Zum einen kann man damit Gutes für den Sport tun, zum anderen erhält man drei Briefmarken, die durch ihre Eleganz überzeugen und somit eine Aufwertung für jeden damit frankierten Brief darstellen. Natürlich kann man sie auch gleich nach dem Kauf ins Briefmarkenalbum stecken, um sich dann in späterer Zeit hin und wieder an ihnen zu erfreuen.

Der 70-Cent-Wert. Der Ersttagsstempel verweist auf das Leitmotiv der Marken: Leistung.Fairplay.Miteinander

Am 3. Mai 2017 hat der Bundesminister der Finanzen, Dr. Wolfgang Schäuble, die drei von Prof. Wilfried Korfmacher gestalteten Sondermarken im "Quartier Zukunft" in Berlin-Mitte offiziell vorgestellt. Zugleich präsentierte er die von der Geltower Künstlerin Adelheid Fuss geschaffene 20-Euro-Gedenkmünze, die in diesem Jahr zum 50-jährigen Bestehen der Stiftung Deutsche Sporthilfe in den Qualitäten Stempel- und Spiegelglanz geprägt wurde. Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Dr. Ole Schröder, der Vorsitzende des Aufsichtsrates der Deutschen Sporthilfe Werner E. Klatten und der Gastgeber der Veranstaltung, Christian Sewing, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Nationalen Förderers Deutsche Bank und Sporthilfe-Aufsichtsrat, nahmen die ersten Andrucke der Briefmarken-Serie und die Spiegelglanz-Prägung der 20-Euro-Sondermünze von Bundesminister Schäuble entgegen.

Zu den mit einem Weißen Album und einer Gedenkmünze Geehrten gehörten auch die aus dem PhVBB kommenden Sammlerfreunde Lippert, Vierling und Schult. Ihnen - wie allen Philatelisten im Land - wurde sowohl vom Bundesminister Dr. Schäuble als auch von den Vertretern der Stiftung Sporthilfe mehrfach Dank gesagt und betont, dass ohne Unterstützung der Sammler, ohne ihre Bereitschaft zum Kauf der Zuschlagsmarken die Sportförderung nur in weit geringerem Umfang möglich gewesen wäre.

Ihren Abschluss fand die Veranstaltung im "Quartier Zukunft" mit einer kleinen "Lehrstunde" im Bogenschießen. Während Eric Skories Wissenswertes zum Umgang mit dem Recurve-Bogen vermittelte, legte die Silbermedaillen-Gewinnerin der Olympischen Spiele von Rio de Janeiro, Lisa Unruh, auf beeindruckende Weise ein Zeugnis ihre Treffsicherheit ab, indem sie drei der Sportmarken auf ungewöhnliche Art und Weise - per Pfeilschuss aus der Distanz - entwertete. Auch wenn die Olympiazweite mit ihrem ersten Schuss nicht ganz zufrieden war, für die Zuschauer war es eine beeindruckende Leistung.

Text und Fotos: K. Schult

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Spannende philatelistische Themen beim Frühjahrsseminar des PhVBB

Zwei spannende philatelistische Themen warteten auf die rund 40 Sammlerfreunde, die am 29. April das Frühjahrsseminar des PhVBB e. V. in Berlin besuchten. Aus einem großen Fundus an Belegen schöpfend, präsentierte Peter Koegel viel Wissens- und Sehenswertes zur Geschichte des Postschnelldienstes und der Rohrpost in Berlin (West) in den Jahren von 1949 bis 1963. Besonders beeindruckend seine detaillierten Beschreibungen und die mit großer Sachkenntnis vorgenommenen Bewertungen der gezeigten Belege, von denen nicht wenige zu den Raritäten Berliner Postgeschichte zu zählen sind. Ein Augenschmaus vom Feinsten.

Nach der Mittagspause, die wie immer zu einem angeregten Meinungsaustausch genutzt wurde, präsentierte Dr. Wilhelm Grundmann seinen Vortrag über "Die Mongolei - das Land des Dschingis Khan". Anhand von Briefmarken und Belegen vermittelte er viel Wissenswertes über die Geschichte, Kultur, Natur und natürlich die Philatelie und Postgeschichte der Mongolei und zeigte, dass dieses Land im fernen Osten dem Philatelisten, der sich neuen Sammelgebieten zuwenden möchte, noch viel Neuland und spannende Erlebnisse zu bieten vermag.

Nach den zwei umfangreichen Vorträgen blieb am späten Nachmittag dann auch noch etwas Zeit, die anwesenden Sammler über den für 2018 geplanten Beitritt von Vereinen aus Sachsen und Sachsen-Anhalt zum PhVBB zu informieren. Intensiv wird man sich, so der Verbandsvorsitzende Dr. Schult, dann im Juli beim Treffen mit den Vereinsvorsitzenden der Problematik zuwenden. (kds)

Fotos: Klaus Schult, Bernhard Tiedt

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250 Jahre Neulangsow - die Philatelisten feiern mit

Am 10. Juni 2017 feiert Neulangsow sein 250 jähriges Bestehen. 1765 wurde mit dem Bau des Ortes begonnen und Baumaterial für den Bau von 64 Häusern bereitgestellt. Im Sommer 1766 waren 128 Häuser bezugsfähig. 1767 lebten in Neulangsow 107 Familien mit 405 Personen. Die Siedler kamen unter anderem aus der Kurmark, aus Ostpreußen und aus dem Ausland. 1875 betrug die Einwohnerzahl 916 Bürger und im Ort hatten sich zahlreiche Handwerker angesiedelt.

Heute gehört Neulangsow zur Gemeinde Werbig, diese ist wiederum ein Ortsteil von Seelow.

Der Philatelistenklub Seelow richtet gemeinsam mit dem Team Erlebnis Briefmarke am 10.06.2017 in der Zeit von 14:00 Uhr bis ca. 17:00 Uhr ein Sonderpostamt ein. Der abgebildete Beleg wird von der Feuerwehr während des Festumzuges transportiert und erhält einen Gummistempel als Bestätigung für den Sonderposttransport. Anschließend wird im Sonderpostamt der Stempel des EB-Teams abgeschlagen.

  

Informationen erhalten Sie über: Thomas Dräger, Frankfurter Str. 45, 15306 Seelow, Tel.: 03346/88735, Mail: draeger-philatelie@gmx.de

Oder besuchen Sie die Homepage der Stadt Seelow.

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Post aus dem Spreewald

Die jährliche Saisoneröffnung der Postzustellung per Spreewaldkahn wird von der Cottbuser Briefmarkensammlergemeinschaft seit Jahren durch die Herausgabe eines Sonderumschlags einschließlich Sonderpostbeförderung begleitet. Auch in diesem Jahr hielten die Cottbuser Sammlerfreunde an dieser Tradition fest.

Wie in den Vorjahren zeigt der Sonderumschlag im Zudrucks wieder ein Motiv aus dem Spreewald. In diesem Jahr wurde ein Aquarell des Cottbuser Hobbykünstlers A. Stiller ausgewählt.

Die Sonderpostbeförderung von Lehde nach Lübbenau wird durch einen Stempelabschlag in Grün dokumentiert.

Dem Cottbuser Verein ein herzliches Dankeschön für die Zusendung dieses besonderen Heimatbeleges. (kds)

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Briefmarkenschau zum Reformationsjubiläum

Mit einer Briefmarkenschau unter dem Titel "Reformation und Humanismus" wollen die Sammlerfreunde des Philatelisten-Vereins Greifswald e. V. das diesjährige Jubiläum "500 Jahre Reformation" bereichern. Für ihre Schau, die vom 11. bis 16. September 2017 im Historischen Gewölbe in der der Stadtbibliothek "Hans Fallada" in Greifswald zu besichtigen sein wird, laufen inzwischen die ersten Vorbereitungen. In den kommenden Wochen heißt es entsprechende Exponate zusammenzustellen und die ersten Entwürfe für den Sonderstempel und die dazu passenden Erinnerungsbelege zu gestalten. Wir wünschen viel Erfolg.

Über den Stand der Vorbereitungsarbeiten werden wir weiter berichten.

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Verbandstag des PhVBB tagte in Berlin

Delegierte aus 35 Vereinen, dazu viele interessierte Sammlerfreunde und Gäste aus Nah und Fern, kamen am 18. März im Depotgebäude des Museums für Kommunikation Berlin zum Verbandstag 2017 des Philatelisten-Verbandes Berlin-Brandenburg zusammen. Zurückblickend auf zwei Jahre Verbandsarbeit konnte der Vorsitzende Dr. Schult eine in vielen Punkten positive Bilanz der gemeinsamen Arbeit von Verband und Mitgliedsvereinen ziehen. Zahlreiche gute Veranstaltungen, kleine und große Ausstellungen, intensiv genutzte Weiterbildungsangebote und viele persönliche Kontakte hätten dazu beigetragen, dass Zusammengehörigkeitsgefühl der Berliner und Brandenburger Sammler im gemeinsamen Verband zu befördern. Im vertrauensvollen Miteinander von Vorstand, Fachstellenleitern und Vereinsvorständen, unterstützt von einer Vielzahl aktiver Mitglieder, sei es gelungen, ein abwechslungsreiches Bild der organisierten Philatelie zu gestalten und einer interessierten Öffentlichkeit zu präsentieren.

Dem Verbandstag oblag auch den Aufgabe, den Vorstand des Verbandes neu zu wählen. In großer Einmütigkeit wurden alle bisherigen Mitglieder des Vorstandes für eine weitere Amtszeit von zwei Jahren in ihren Funktionen bestätigt. Neu in den Vorstand wurde Sammlerfreund Stefan Schuster aus Neubrandenburg gewählt. Personell gut aufgestellt und finanziell abgesichert kann der Verband nun den kommenden Herausforderungen, die maßgeblich auch vom geplanten Beitritt weiterer Vereine bestimmt sein werden, entgegensehen.

Als Erinnerungsbeleg zum Verbandstag gab der PhVBB eine PLUSKARTE heraus. Diese zeigt - passend zum Wertzeichen - im Zudruck einen Teil der umfangreichen Briefkastensammlung im Depot des Museums für Kommunikation. Die Karte kann blanko oder gestempelt (Stempel: Museum für Kommunikation Berlin, 18.03.2017) bei der Fachstelle Belegwesen zum Preis von 2,50 Euro bezogen werden.

kds; Fotos: Bernhard Tiedt

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Neues von der PIN mail

Bundesweit nur noch ein Preis: Die PIN mail, der große private Postdienstleister in Berlin hat zum 1. März 2017 die Unterscheidung in das PIN-Zustellgebiet (vor allem Berlin, Brandenburg, Sachsen u.a.) und andere Bereiche im Bundesgebiet aufgehoben. Es gelten ab sofort für die üblichen Briefsendungen in alle Bereiche einheitliche Preise.

Es gibt eine aktualisierte Preisliste, die die Veränderungen aufweist. Wichtig für uns ist zunächst, dass die Postkarte weiterhin mit 0,45 € verschickt werden kann, der Standardbrief künftig aber 0,69 € kosten wird. Das ist immerhin eine deutliche Anpassung an den Mitbewerber Deutsche Post, die aber (Netto = Brutto) im Gegensatz zur PIN keinen Steueraufschlag zahlen muss, der bei der PIN beim Brief deren Netto-Betrag von 0,58 € auf 0,69 € erhöht.

Die neuen Portostufen sind: Standardbrief 0,69 €, Kompaktbrief 0,83 €, Großbrief 1,43 €, Maxibrief 2,56 €; bei der Postkarte bleibt es bei 0,45 €.

Näheres und auch das neue Bestellformular findet sich unter www.pin-ag.de/pin-briefmarken. Achtung: Alle bisher gültigen PIN-Briefmarken in den alten Wertstufen können ohne Zuzahlung uneingeschränkt weiterhin eingesetzt und verbraucht werden!

  

Für den Philatelisten sind damit zumindest zwei bemerkenswerte neue Marken auf dem Markt: Dem "Brandenburger Tor"-Sammler bietet PIN für den Standardbrief eine in der Wertstufe veränderte und damit neue Marke an. Die Spenden-Marke für die Kinderkliniken hat mit 0,69 + 0,02 € ebenfalls eine neue Wertstufe erreicht. Die nun auf 0,69 € (zuzügl. 2 Cent = 0,71 €) angehobene Zuschlagsmarke für die Charité-Kinderkliniken wird von der PIN mail weiterhin jeweils mit zusätzlich 2 Cent für den guten Zweck aufgewertet. Das ist immerhin eine Initiative, die man unterstützen sollte.

Frank Walter

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Themenabend der DGPT zum afghanischen Postwesen

Die Deutsche Gesellschaft für Post- und Telekommunikationsgeschichte lädt am 7. März 2017 zu ihrem Themenabend Philatelie in das Museum für Kommunikation Berlin, Leipziger Str. 16, 10117 Berlin ein.

Franz-Josef Pütz, 1. Vorsitzender des BSV BERLINER BÄR e.V. und Mitglied der DGPT Region Ost, berichtet unter der Überschrift "Ein Spaziergang durch das afghanische Postwesen - exotisch und spannend" über weitgehend Unbekanntes zur Postgeschichte dieses fernen Landes.

Gäste sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.

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Förderpreis "Bildung und Briefmarke" 2017

Kinder und Jugendliche über Briefmarken für Bildungsthemen begeistern - diese Idee steht im Mittelpunkt des Förderpreises "BILDUNG UND BRIEFMARKE", der von der Stiftung Deutsche Jugendmarke e. V. in Kooperation mit dem Bund Deutscher Philatelisten e. V. ins Leben gerufen wurde.

Mit dem Förderpreis werden besondere Leistungen in der Bildungsarbeit durch den Einsatz von Briefmarken in schulischen und außerschulischen Einrichtungen gewürdigt. Es kann es sich um einmalige Aktivitäten oder um auf Dauer angelegte Projekte handeln.

Im Jahr 2017 wird ein Sonderpreis in Höhe von 300 Euro für Beiträge zum Thema Martin Luther vergeben. Dabei ist es freigestellt, ob sich diese mit dem Leben des Reformators befassen oder mit Schwerpunkten der drei geplanten Briefmarkenausgaben des Jubiläumsjahres "500 Jahre Reformation", "Die Bibel in der Übersetzung Martin Luthers" und "Die Wartburg".

Die Geldpreise in Höhe von 500, 300 und 100 Euro sowie für den Sonderpreis werden im Rahmen der Internationalen Briefmarken-Messe 2017 in Essen verliehen.

Informationen und der Bewerbungsbogen stehen auf www.jugendmarke.de sowie auf der Homepage des BDPh bereit oder sind über die Stiftung Deutsche Jugendmarke e.V., Rochusstraße 8-10, 53123 Bonn erhältlich.

Der Bewerbungsschluss ist der 31. März 2017.

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Neuer Vorstand beim Verein "Philatelistenfreunde Lichtenberg '79 e. V."

Nach 16 Jahren an der Spitze seines Vereins hat Sammlerfreund Helmuth A. Kolitsch am 9. Januar 2017 während der Jahreshauptversammlung der Philatelistenfreunde Lichtenberg '79 e. V. das Amt des Vorsitzenden in jüngere Hände gegeben.Ebenfalls aus dem Amt als Schriftführer schied Sammlerfreund Heinz Marschallek. Die zahlreich erschienenen Vereinsmitglieder dankten beiden Vorstandsmitgliedern für ihre geleistete Arbeit und würdigten die Verdienste ihres scheidenden Vorsitzenden mit der Ernennung zum Ehrenmitglied des Vereins. Dr. Schult, der als Gast an der Jahreshauptversammlung teilnahm, sprach den besonderen Dank des Philatelisten-Verbandes Berlin-Brandenburg aus und überreichte Helmuth A. Kolitsch für sein langjähriges und engagiertes Wirken im Verband eine Ehrenurkunde.

Udo Segelbach dankt Helmuth A. KolitschEhrenurkunde des PhVBB e. V.,
überreicht von Dr. Schult

In seinem letzten Rechenschaftsbericht als Vorsitzender konnte Sammlerfreund Kolitsch noch einmal eine beeindruckende Bilanz bisheriger philatelistischer Arbeit ziehen. Regelmäßige Tauschveranstaltungen, Vorträge, Werbeschauen, dazu die 8. LIPHILA, die 2016 in enger Zusammenarbeit mit dem Stadtbezirk im Rathaus Lichtenberg durchgeführt wurde und - begleitet von einer intensiven Öffentlichkeitsarbeit - zahlreiche Besucher anlockte, bestimmten das philatelistische Leben im Verein. Er sei optimistisch, dass diese Bilanz unter dem neuen Vorsitzenden eine Fortsetzung finden werde.

Fortan wird Sammlerfreund Udo Segelbach dem überaus rührigen Verein vorstehen. Ihm zur Seite ein gut aufgestelltes Team, das bereits in den zurückliegenden Jahren für die aktive Vereinsarbeit verantwortlich zeichnete.

Text: kds; Fotos: B. Tiedt

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Ersttag der neuen ATM am 3.1.2017

Die neuen Automatenmarken sind ab dem ersten Verkaufstag, dem 3. Januar 2017 bundesweit zunächst nur an 28 Standorten von Briefmarkenautomaten (ATM-Drucker) erhältlich. Für die Ersttagsstempel und den Erstverwendungsstempel bei den ebenfalls erscheinenden Ganzsachen gibt es ja die bekannte Frist, die eine Einsendung an die Stempelstelle in Ruhe ermöglicht.

Wer sich diese Marken für den persönlichen FDC (mit dem in der Postfiliale sauber beschafften Stempel von diesem Tag und der datierten ATM-Quittung vom Ersttag) selbst beschaffen möchte, wird es eiliger haben: Im Verbandsgebiet Berlin-Brandenburg sind es nur drei Drucker, die am Ersttag bereits mit den neuen Automatenmarken ausgestattet sind. Man kann die beiden ATM nur an einem dieser Standorte aus dem Automaten ziehen:

  • 10178 Berlin-Mitte Rathausstraße 5
  • 10318 Berlin-Karlshorst Ehrenfelsstraße 42-44
  • 14467 Potsdam Am Kanal 16-18

Vielleicht ist es für den einen oder anderen Sammler im Norden Brandenburgs sogar näher, nach 19063 Schwerin (Berliner Platz 4) zu fahren. Da wird ebenfalls ein Drucker entsprechend ausgestattet sein.

Frank Walter (AIJP)

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