Aktuelles


Tag der Briefmarke 2017 in Berlin

Als eine von sechs Siedlungen der Moderne in Berlin steht die Hufeisensiedlung seit 2008 auf der Welterbeliste der UNESCO. Ihren eigentümlichen Namen verdankt das in Berlin-Britz gelegene Siedlungsgebiet dem in Form eines Hufeisens errichteten zentralen Wohngebäude, mit dem die Architekten Bruno Taut und Martin Wagner in den 1920er Jahren ihre Ideen von einem modernen Wohnungsbau umzusetzen suchten. Einbezogen in Planung und Ausführung der Bauarbeiten waren zudem die Gartenarchitekten Leberecht Migge und Ottokar Wagler, die entscheidenden Anteil daran hatten, die Hufeisensiedlung als kostengünstiges Modell funktionalen und zugleich naturnahen Wohnens zu realisieren. Entsprechend ist die Welterbe-Siedlung seit dem Jahre 2010 auch Gartendenkmal.

Inmitten dieses Bauensembles werden die Mitglieder des Philatelisten-Verbandes Berlin-Brandenburg e. V. am 21. Oktober 2017 ihren Tag der Briefmarke 2017 feierlich begehen. Die Veranstaltung, ausgerichtet vom Verein der Briefmarkenfreunde Berlin-Britz, der in diesem Jahr auf sein 60-jähriges Bestehen zurückblicken kann, ist mit Vortrag und Führungen durch die Hufeisensiedlung ganz auf das UNESCO Welterbe orientiert. Vielseitige Unterstützung bei ihrem Vorhaben erfahren die Berliner und Brandenburger Sammler dabei vom Verein "Freunde und Förderer der Hufeisensiedlung Berlin-Britz e. V." Die Festveranstaltung beginnt um 11.00 Uhr im Albert-Einstein-Gymnasium, Parchimer Allee 109, 12359 Berlin. Gäste sind herzlich willkommen.

Zur Erinnerung an Tag der Briefmarke 2017 in Berlin-Brandenburg wird eine Ganzsache mit 70 Cent Wertzeicheneindruck ATM Brandenburger Tor aufgelegt. Sie zeigt im Zudruck eine beeindruckende Luftaufnahme des "Hufeisens". Dazu passt in hervorragender Weise der nach einem Entwurf des Britzer Sammlerfreundes Johannes Schubert gefertigte Sonderstempel zur Festveranstaltung.

Der Beleg kann über die Fachstelle Belegwesen des PhVBB c/o P. Morgen, Am Dorfanger 11, 12529 Schönefeld, Tel.: 0 30-32 89 12 93, E-Mail: pm@morgana-edition.de zum Preis von 2,50 Euro bezogen werden.

Einen weiteren Beleg wird der Verein der Britzer Briefmarkenfreunde zur Erinnerung an sein Vereinsjubiläum auflegen. Nähere Informationen finden Sie auf der Webseite des Vereins.

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Mommsen in Berlin

Der Historiker und Altertumswissenschaftler Theodor Mommsen (1817 - 1908) hat mit seinen Forschungen und Publikationen zur römischen Geschichte maßgeblich unser Wissen über die Antike geprägt. Bereits zu Lebzeiten wurden ihm hohe Ehrungen zuteil.

Mommsens universitäre Karriere begann 1848 in Leipzig, es folgten Professuren in Zürich und Breslau, ab 1858 schließlich in Berlin an der Preußischen Akademie der Wissenschaften und an der Friedrich-Wilhelms-Universität, der späteren Humboldt-Universität. Zahlreiche Arbeiten zur Geschichte Roms entstanden in diesen Jahren. Eine Bibliographie aus dem Jahre 1905 listet über 1000 Studien und Abhandlungen auf. Für sein zwischen 1854 und 1856 in drei Bänden (Nachtragsband 1885) erschienenes Hauptwerk "Römische Geschichte" wurde Theodor Mommsen im Jahre 1902 der Nobelpreis für Literatur zugesprochen. Mommsen starb am 01.11.1908 in Berlin. Sein Grab befindet sich auf dem Dreifaltigkeitsfriedhof in Berlin-Kreuzberg. Im Ehrenhof der Humboldt-Universität erinnert ein von Adolf Brütt geschaffenes Sitzbild aus Carrara-Marmor an den bedeutenden Wissenschaftler des 19. Jahrhunderts. Zahlreiche Straßen, Plätze und Schulen tragen heute seinen Namen, seit dem 1. Mai 2003 auch ein Asteroid.

Anlässlich des 200. Geburtstages Theodor Mommsens erscheint am 2. November diesen Jahres eine Sondermarke zu einem Nennwert von 190 Cent. Bereits zweieinhalb Wochen zuvor wird das EB-Team Berlin zur Briefmarkenmesse Berlin (14./15. Oktober 2017) einen Sonderstempel mit dem Porträt Mommsens führen. Passend dazu gibt es am Informationsstand des Philatelisten-Verbandes Berlin-Brandenburg e. V. eine Ganzsache (ATM 70 Cent Brandenburger Tor) mit passendem Zudruck. Zugleich wird der Verband Blankoumschläge anbieten, die für den Messestempel individuell frankiert oder ab 2. November für die Sondermarke genutzt werden können.

Sammler, die keine Gelegenheit zum Messebesuch in Berlin haben, können den Sonderumschlag über die Fachstelle Belegwesen des PhVBB e. V. c/o Peter Morgen, Am Dorfanger 11, 12529 Schönefeld, Tel.: 0 30-32 89 12 93, E-Mail: pm@morgana-edition.de beziehen.

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90 Jahre Internationaler Aero-Philatelisten Club "Otto Lilienthal" e. V.

Der in Berlin ansässige Internationale Aero-Philatelisten Club begeht in diesen Tagen sein 90-jähriges Bestehen. 1927 von Raymund Scheer und einigen weiteren Luftpostsammlern gegründet, hat der Verein in den zurückliegenden Jahrzehnten herausragendes auf dem Gebiet der Aerophilatelie geleistet. Die 4mal im Jahr erscheinende Vereinszeitschrift "Luftpost" war dabei stets ein Bindeglied zwischen den im Verein tätigen Sammlerfreunden aus aller Welt.

Auf Initiative von Sammlerfreund E. Schuppan sind zum Vereinsjubiläum zwei Marken Individuell und ein Sonderumschlag aufgelegt worden. Marken und Umschlag können bei Eberhard Schuppan, Redaktion Zeitschrift "Die Luftpost", E-Mail: eschuppan@gmx.de, Tel. 030 - 769 021 94 bezogen werden.

Besucher der Briefmarkenmesse Berlin, die am 14. und 15. Oktober auf dem Messegelände am Funkturm stattfindet, haben die zusätzliche Möglichkeit, Belege am Info-Stand unseres Verbandes zu erwerben. Beim Team Erlebnis:Briefmarken der Deutschen Post AG wird während der Messe zudem ein dem IAPC-Jubiläum gewidmeter Sonderstempel geführt, der Bezug nimmt auf einen Luftpostwerbestempel früherer Zeiten.

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Erstflug Berlin (SXF) - Luxemburg - Berlin (SXF)

EasyJet eröffnet am 31. Oktober eine neue Linie ab Berlin nach Luxemburg. Die neue Linie wird aerophilatelistisch dokumentiert:
31.10.2017 Berlin (SXF)- Luxemburg Erstflug (EZY 4573)
04.11.2017 Luxemburg - Berlin (SXF) 1. Postbeförderung (EZY 4574)
Geflogen wird mit A 319.

Sammlerbelege können bis zum 25. Oktober 2017 eingesandt werden an Reiner Stimm, Ravensbergstr. 34 in 14558 Nuthetal, OT Bergholz. Ein mit deutschen Marken frankierter Rücksendeumschlag sowie eine Bearbeitungsgebühr von 75 Cent, (für APCD-Mitglieder 50 Cent) sind mit einzusenden.

Das Porto beträgt ab Deutschland 90 Cent, ab Luxemburg 95 Cent. Ab Luxemburg wird ein Frankierservice angeboten, wobei hier gesondert ein Unkostenbeitrag von 1,20 € zu entrichten ist.

Folgende Anschriften sind zu verwenden:

Berlin-Luxemburg
(Eigener Name)
c/o Post Philately
13 rue Stümper
2992 Luxemburg
Luxembourg

Luxemburg-Berlin
(Eigener Name)
c/o Deutsche Post AG
Sonderstempelstelle Berlin
11508 Berlin
Deutschland

Zusatzleistungen wie Einschreiben usw. sind nicht möglich. Mitläufer sind in beiden Richtungen möglich. Für diese frankierten und gestempelten Belege gelten die gleichen Bedingungen wie für Direktpost, es sind die gleichen Anschriften zu verwenden. Um für die Post Luxemburg-Berlin einen Ankunftstempel in Berlin zu erlangen, ist auf der Rückseite der Belege eine 10 Cent Marke zu kleben.

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Briefmarkenschau "Reformation und Humanismus" in Greifswald

Im Frühjahr berichteten wir bereits über die Vorbereitungen zu einer dem Thema Reformation und Humanismus gewidmeten Ausstellung des Philatelisten-Vereins Greifswald.

Am 11. September 2017 hat die Schau nun ihre Pforten in der der Stadtbibliothek "Hans Fallada" in der Knopfstraße 18-20, 17489 Greifswald geöffnet. Am 16. September ist dann letzte Gelegenheit zu einer Besichtigung. An diesem Tag gibt es auch ein Sonderpostamt, das einen überaus ansprechenden Sonderstempel führt. Als Motiv zeigt der Stempel die Porträts von Luther und Bugenhagen, dem aus dem Herzogtum Pommern stammenden Gefährten des Wittenberger Reformators. Der vom Verein angebotene Jubiläumsumschlag mit Sonderstempel kann für 2,90 Euro plus 1,00 Euro Versand (oder zuadressiert) beim Verein bestellt werden. Kontaktdaten finden Sie auf unserer Vereinsseite

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Briefmarkenausstellung Schwedt-2017

Am 16. und 17. September laden die Schwedter Sammlerfreunde wieder zu ihrer nun schon traditionellen Herbstausstellung. Im Vereinshaus "Kosmonaut", Berliner Straße 52a, erwartet die Besucher eine abwechslungsreiche Werbeschau. Sie wird ergänzt von einem bunten Beiprogramm. An Heimatgeschichte interessierte Sammlerinnen und Sammler werden sicher gern zu den zwei Marken Individuell greifen, die der Verein in diesem Jahr anbietet. Sie zeigen zwei verschiedene Ansichten des Schwedter Schlosses, das nach schweren Zerstörungen im Weltkrieg bis in die 1960er Jahre als Ruine überdauerte. 1962 wurde die verbliebenen Gebäudereste gesprengt und bis Ende des Jahrzehnts beseitigt. Heute befinden sich auf dem ehemaligen Schlossgelände die Uckermärkischen Bühnen Schwedt. Passend zu dem beiden Marken gibt es einen Sonderstempel.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Vereins.

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Tag der Jungen Briefmarkenfreunde in Staaken

Die Jugendgruppe des Briefmarkensammler-Klubs Spandau 1904 e. V. veranstaltet am 28. September von 8.00 bis 16.00 Uhr in der Linden-Grundschule, Staakener Feldstraße 6, 13591 Berlin-Staaken den diesjährigen "Tag der Jungen Briefmarkenfreunde". Im Zentrum steht die diesjährige Ausgabe der Markenserie "Für die Jugend" mit Motiven aus der "Augsburger Puppenkiste", die am Veranstaltungstag bequem beim Sonderpostamt in der Schule erworben werden kann. Passend dazu gibt es einen Sonderstempel (siehe Abbildung). Das Sonderpostamt ist von 10.00 bis 16.00 Uhr geöffnet.

Für alle jungen und älteren Gäste wartet die Jugendgruppe mit einem reichhaltigen Programm auf. 100.000 Briefmarken zu je einen 1/2 Cent können erworben werden. Zum Angebot gehören weiterhin die Zeitschrift der jungen Sammler und natürlich passenden Briefumschläge für die Sondermarken. Entgehen lassen sollte man sich auch nicht die kleine philatelistische Ausstellung zum Thema "Marionetten auf Briefmarken".

M. Baltuttis

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Urmel und Kalle Wirsch zu Gast im Familienministerium

Zur Präsentation und feierlichen Übergabe der Jugendmarken 2017 hatte die Stiftung Deutsche Jugendmarke e. V. am 10. August in das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend eingeladen. Zu den von Ministerialdirigent Thomas Thomer herzlich begrüßten Gästen gehörten auch zwei VIPs, denen für ihr Kommen mit besonderem Applaus gedankt wurde. Extra aus Augsburg waren sie angereist, um an dieser Veranstaltung teilzunehmen: Seine Hoheit König Kalle Wirsch und das legendere Urmel aus dem Eis.

Auch wenn die großen Bühnen- und Fernseherfolge dieser beiden Stars bereits einige Jahrzehnte zurückliegen, noch heute erfreuen sie die Herzen vieler junger und junggebliebener Zuschauer. Manfred Krupp, Intendant des Hessichen Rundfunks, zeichnete ihre Erfolgsgeschichte nach und benannte den besonderen Stellenwert der Aufführungen der Augsburger Puppenkiste innerhalb des von der ARD ausgestrahlten Kinderfernsehens. Dass Urmel, Kalle Wirsch und Kater Mikesch, der leider nicht persönlich anwesend sein konnte, nun auch mit einer eigenen Briefmarke geehrt wurden, fand bei allen Anwesenden breite Zustimmung. Schön auch, dass mit diesen Marken nicht nur Postsendungen frei gemacht werden können, sondern zugleich ein Teil des Kaufpreises dazu dient, Gutes zu tun.

Staatssekretär Dr. Ralf Kleindiek (BMFSFJ) benannte einige der Projekte, bei denen mit dem Spendenaufkommen aus dem Verkauf der Jugendmarken erfolgreich Hilfe geleistet werden konnte. Insgesamt habe man - so ist auch dem Bericht der Stiftung Deutsche Jugendmarke e. V. zu entnehmen - im Jahre 2016 sechs zukunftsweisende, gemeinnützige Projekte mit 967.300 Euro gefördert.

Staatssekretär Werner Gatzer, Bundesministerium der Finanzen, stellte die diesjährige Briefmarkenserie "Für die Jugend" vor und überreichte Rote und Weiße Alben. Unter den Geehrten auch Vertreter der organisierten Philatelie, denen auf diese Weise stellvertretend Dank gesagt wurde für all die vielen Sammler, die mit ihren Markenkäufen die Erfolgsgeschichte der Zuschlagsmarken ganz entscheidend mitgeschrieben haben.

Nicht unerwähnt soll bleiben, dass zum Ende der Veranstaltung doch so mancher Teilnehmer alles daran setzte, sich mit einem der beiden Stars (oder beiden) ablichten zu lassen. Der Vorsitzende des PhVBB machte da keine Ausnahme. (kds)

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Aussteller aus dem PhVBB in Oldenburg erfolgreich

Sammlerfreunde aus Mitgliedsvereinen unseres Verbandes gehörten zu den überaus erfolgreichen Ausstellern der Bilateralen Briefmarkenausstellung Deutschland - Dänemark im Rang 1, die vom 28. bis 30. Juli 2017 in Oldenburg stattfand.

Mit Groß-Gold (94 Punkte) und dem Grand-Prix DK-Deutschland wurde Jan-Olof Ljungh für sein Objekt: "The first stamps of the German Empire: the eagle shield stamps and the values 10 and 30 groschen" in der Klasse Traditionelle Philatelie geehrt. Jan-Olof Ljungh ist Mitglied im Berliner Philatelisten-Klub von 1888 e. V.

Gleich mehrere hervorragende Ergebnisse konnten die "Postgeschichtler" erzielen. Über Groß-Gold und Ehrenpreis für sein Objekt "Mongolei - Land des Dschingis Khan. Postämter und Stempel 1878-1939" konnte sich Dr. Wilhelm Grundmann (Lichtenberger Philatelistenfreunde Lichtenberg '79 e. V.) freuen. Friedrich Meyer (Philatelisten-Klub von 1888) bekam von der Jury für "Das Stadt-Post-Amt Bremen für Oldenburg und Preußen, Briefe von den Anfängen bis 1867" ebenfalls eine Groß-Gold-Medaille zuerkannt. Dr. Hans-Werner Meiners (Schwedter Briefmarkensammlerverein e. V.) mit "Preußische Posttarife in der Nummernstempelzeit 1850-1859" und Dirk Pestlin (Neubrandenburger Briefmarkensammler-Verein) mit Dänemark 1918-1926, der 7 und 12 Öre-Tarif" wurden mit Groß-Vermeil ausgezeichnet.

In der Champion Class erzielten Michael Schewe ("Königreich Sachsen - König Johann Ausgabe") und Armin Knapp ("Ganzsachen im Königreich Sachsen, Entwicklung der Franco-Couverts, Gebrauch, Entwertungen und Porti innersächsisch, im Postverein, im europäischen Ausland und Übersee, Ausschnitte und Zusatzfrankaturen" vom Berliner Philatelisten-Klub von 1888 e. V. Groß-Gold-Medaillen. M. Schewe wurde zudem mit dem Grand Prix National geehrt.

Eine vollständige Ergebnisliste finden Sie auf der Webseite zur Ausstellung.

Allen Ausstellern sagen wir herzlichen Dank und gratulieren zu den hervorragenden Ergebnissen.

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Sonderpostamt beim Dampfpflügen in Friedersdorf

Am 26./27. August 2017 veranstaltet der Freundeskreis Friedersdorf e. V. das 5. Dampfpflügen. Die Gesamtveranstaltung steht unter dem Titel "Ackerbau und Handwerk im Wandel der Zeit".

Das Dampfpfluggespann, bestehend aus zwei Lokomobilen und dem Kipppflug, kommt aus dem bayrischen Landshut.

Der Freundeskreis Friedersdorf e. V. richtet gemeinsam mit dem Philatelistenklub Seelow und dem EB-Team Berlin am 26. August ein Sonderpostamt aus. Im Auftrag des Freundeskreises Friedersdorf e. V. wurde für diesen Anlass eine Postkarte entworfen, die durch den Philatelistenklub mit den Automatenmarken "Brandenburger Tor und Posttower" zu je 30 Cent + 15 Cent im Wechsel frankiert wird. Während des Schaupflügens werden die Postkarten mit dem Kipppflug von Lokomobil zu Lokomobil transportiert. Die beförderten Belege erhalten einen gesonderten Beförderungsstempel.

Informationen zur Belegbestellung erhalten Sie über Sammlerfreundin Karin Priemuth, Weidenweg 32, 15306 Seelow, Tel.: 03346/843224 bzw. per Mail. Bei schriftlichen Anfragen bitte eine Telefonnummer angeben.

Weitere Informationen zum Dampfpflügen finden Sie unter www.kunstspeicher-friedersdorf.de.

Thomas Dräger

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Interessantes Programm beim OSPC-Treffen

Zu drei interessanten Vorträgen rund um die Olympischen Spiele in PyeongChan 2018 lädt der Olympia- und Sport-Philatelisten-Club Berlin (OSPC) am 1. September 2017 in das Koreanische Kulturzentrum, Leipziger Platz 3, 10117 Berlin ein. Gespannt werden soll ein breiter Bogen sportlicher und philatelistischer Eindrücke von den Olympischen Spielen in Seoul 1988 bis zu den Sportereignissen des kommenden Jahres.

Die Veranstaltung beginnt um 10.30 Uhr. Gäste sind herzlich willkommen.

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Werbeschau in Friedrichshain

Der Briefmarkensammlerverein Berlin-Friedrichshain veranstaltet vom 1.9. bis zum 1.10.2017 eine Werbeschau zum Thema "500 Jahre Reformation". Die Ausstellung wird für die vom Verein betreuten Kinder organisiert, Gäste sind herzlich willkommen.

Ort: Evangelische Gemeinde St. Markus im Lazarus-Haus,
Marchlewskistr. 40,
10243 Berlin
(U5 bis Weberwiese oder Bus 240).

Die kleine Ausstellung kann Montag, Mittwoch und Donnerstag von 8:00 - 14:00 Uhr, Dienstag und Freitag von 8:00 - 18:00 Uhr besichtigt werden.

Für eventuelle Rückfragen steht Ihnen der Küster der Gemeinde St. Markus unter der Tel.-Nummer 030 - 2960290 oder per E-Mail zur Verfügung.

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Weltkulturerbe in Bernau

2015 feierte unser Verband in der ehemaligen Bundesschule des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes in Bernau den Tag der Briefmarke. Gemeinsam mit dem Verein "baudenkmal bundeschule bernau e. V." gestalteten wir eine Veranstaltung, die vielen Sammlerinnen und Sammlern in bleibender Erinnerung geblieben ist. Besonders beeindruckte alle Teilnehmer der Rundgang durch das Bauensemble, das damals auf 80 Jahre Geschichte zurückblicken konnte. Am Sonntag, den 9. Juli 2017, ist die ehemalige Bundesschule des ADGB von der Welterbekonferenz im polnischen Krakau zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt worden.


Unser Beleg zum Tag der Briefmarke 2015

Wir gratulieren all denen, die sich in über 25 Jahren für den Erhalt und die Rekonstruktion des Bauhausensembles engagiert haben. In besonderem Maße trifft dies auf die Mitglieder des Vereins "baudenkmal bundesschule bernau e. V.", die seit 1990 zudem sehr viel getan haben, um das Gebäude mit seiner einzigartigen Geschichte einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen. (kds)

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IMOS-Regionaltreffen "Rudersport" in Brandenburg an der Havel

Der Olympia- und Sport-Philatelisten-Club Berlin und die Internationale Motivgruppe "Olympiaden und Sport" waren am 17.06.2017 Gast in der Sportstadt Brandenburg an der Havel. Auf der Regattastrecke am Beetzsee trafen sich Mitglieder beider Gruppen und einer Delegation des Briefmarken-Sammler-Vereins "Brandenburgia" e.V. zu einer informativen und erlebnisreichen Veranstaltung unter der Leitung von Werner Sidow.

Hartmut Duif, Ehrenpräsident des Landesruderverbandes Brandenburg, eröffnete die Veranstaltung mit einem Vortrag zur Entstehung und Entwicklung der Regattastrecke sowie den sportlichen Höhepunkten der vergangenen Jahre. Ein gemeinsamer Rundgang auf der Regattaanlage mit Besichtigung des neuen Zielrichterturmes schloss den ersten Teil des Treffens ab. Es folgte ein interessanter Vortrag von Werner Sidow zur Geschichte des Rudersportes in der Havelstadt. Untermauert mit vielen philatelistischen und historischen Dokumenten war dieser Vortrag für die Brandenburger Philatelisten auch ein detaillierter Ausflug in die Geschichte des Rudersports ihrer Heimatstadt. Viele der gezeigten, teilweise sehr seltenen Belege hatte übrigens Sammlerfreund Harald Winkler aus unserem Verein dem Referenten für seinen Vortrag zur Verfügung gestellt.

Bei einem gemeinsamen Mittagessen wurde angeregt über die Veranstaltung, vereinsbezogene Interessengebiete und persönlichen Erfahrungen rund um die Regattastrecke am Beetzsee diskutiert.

Die Mitglieder aus unserem Verein fanden, dass es eine wirklich gelungene Veranstaltung war. Wir bedanken uns bei Organisatoren und Referenten für die Möglichkeit der Teilnahme.

Anlässlich dieses Regionaltreffens wurde vom Briefmarken-Sammler-Verein "Brandenburgia" e. V. ein Ganzstück aufgelegt und den Teilnehmern als Erinnerung für diesen Tag als kleines Gastgeschenk überreicht. Restexemplare des Sonderbeleges können zum Preis von 2,00 EUR bei Interesse unter www.brandenburgia-shop.de bestellt werden.

G. Naumann

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FINLANDIA 2017 Sammler aus Vereinen des PhVBB überaus erfolgreich

Eine bemerkenswerte Zahl von Sammlerfreunden aus unseren Mitgliedsvereinen konnte bei der European Stamp Exhibition FINLANDIA 2017, die vom 24. - 28. Mai in Tampere stattfand, hervorragende Ergebnisse erzielen. Grund zum Feiern gibt es vor allem im Philatelistenklub von 1888, dessen teilnehmende Mitglieder etliche der Groß Gold-Medaillen aus Finland mit nach Hause nehmen konnten. So erzielte der in Liechtenstein wohnende Jan Huys-Berlingin für sein Ausstellungsobjekt "The First three stamps of Belgium 1849: the 'Epaulettes' and the 'Medaillions' 40c" die höchste Punktzahl (97) im Wettbewerb, dicht gefolgt von Rolf-Dieter Jaretzky mit "Peru 1857 1873" (96 + EP) und Karlfried Krauß "Prussia as the Main Link of the Russian-Polish Mail with the West" (96 + EP). 95 Punkte und Ehrenpreis gingen an Wolfgang Leupold "Russian Socialist Federative Soviet Republic 1918 1923", ein Erfolg, den man siccher nicht nur im Philatelistenklub von 1888, sondern auch im Verein der Briefmarkenfreunde Russland/UdSSR feiern wird.

Mit einer Goldmedaille im Gepäck kehrte Peter Süss, unser Fachstellenleiter Ausstellungswesen, aus Tampere zurück. Für sein Objekt "Jammu Kashmir" erhielt er 90 Punkte. Groß-Silber für sein Objekt mit österreichischen Ganzsachen erzielte Michael Fukarek aus Bernau, Dr. Hans-Wener Meiners vom Schwedter Verein wurde für sein Preußen-Exponat mit einer Vermeil-Medaille geehrt.

Wir gratulieren allen Ausstellern der FINLANDIA zu den erzielten Ergebnissen und wünschen weiterhin viel Erfolg bei kommenden Wettbewerben.

Die vollständige Ergebnisliste zur FINLANDIA 2017 und weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie hier.

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Interessantes zum Postkrieg

Jan Heijs, Philatelist aus Amsterdam, hat am Donnerstag, dem 4. Mai 2017, im AlliiertenMuseum in Berlin einen Vortrag über den Postkrieg gehalten: "Zurück an den Absender" - Der Postkrieg über den Eisernen Vorhang. 1942-1986.

Seit 30 Jahren sammelt Jan Heijs, der Mitglied der Forschungsgemeinschaft Berlin und des Philatelistenclubs Berlin-Mitte ist, Belege zu diesem Thema, um die 600 befinden sich in seiner Sammlung. Rund 300 Postkriege, an denen 70 Länder beteiligt waren, hat er in dieser Zeit dokumentiert.

  

Als Postkrieg bezeichnet man aus politischen Gründen getroffene Maßnahmen der Post des Empfängerlandes, die sich gegen die von einer anderen Postverwaltung herausgegebenen Postwertzeichen oder Poststempel richten. Jan Heijs stellte - eindrucksvoll bebildert - eine Reihe solcher Maßnahmen postalischer Propaganda vor und ging dabei auf die politischen Hintergründe und die Konsequenzen etwa für die Berliner Bevölkerung ein.

Ein Brief aus seiner privaten Sammlung zum Postkrieg ist als Leihgabe in der aktuellen Sonderausstellung des AlliiertenMuseums "100 OBJEKTE. Berlin im Kalten Krieg" zu sehen.

Text und Fotos: H. Schmollinger

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Leistung - Fairplay - Miteinander

Seit ihrer Gründung im Jahre 1967 hat die Deutsche Sporthilfe nahezu 50.000 Nachwuchs- und Spitzensportler in ihrer Entwicklung begleitet und erfolgreich gefördert. Dafür wurden rund 400 Millionen Euro aufgewendet. Ein nicht unerheblicher Teil dieser Fördermittel, seit 1968 waren es mehr als 130 Millionen Euro, wurde aus dem Verkauf von Sonderbriefmarken mit Zuschlag erwirtschaftet. Auch die diesjährige, aus drei Werten bestehende Markenserie "Für den Sport", die ab den 11. Mai 2017 bei den Verkaufsstellen der Deutschen Post AG erhältlich sein wird, enthält wieder einen PLUS-Betrag von 1,25 Euro. Doch ist der Gesamtbetrag von 4,20 Euro für den Markensatz sicher gut angelegt. Zum einen kann man damit Gutes für den Sport tun, zum anderen erhält man drei Briefmarken, die durch ihre Eleganz überzeugen und somit eine Aufwertung für jeden damit frankierten Brief darstellen. Natürlich kann man sie auch gleich nach dem Kauf ins Briefmarkenalbum stecken, um sich dann in späterer Zeit hin und wieder an ihnen zu erfreuen.

Der 70-Cent-Wert. Der Ersttagsstempel verweist auf das Leitmotiv der Marken: Leistung.Fairplay.Miteinander

Am 3. Mai 2017 hat der Bundesminister der Finanzen, Dr. Wolfgang Schäuble, die drei von Prof. Wilfried Korfmacher gestalteten Sondermarken im "Quartier Zukunft" in Berlin-Mitte offiziell vorgestellt. Zugleich präsentierte er die von der Geltower Künstlerin Adelheid Fuss geschaffene 20-Euro-Gedenkmünze, die in diesem Jahr zum 50-jährigen Bestehen der Stiftung Deutsche Sporthilfe in den Qualitäten Stempel- und Spiegelglanz geprägt wurde. Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Dr. Ole Schröder, der Vorsitzende des Aufsichtsrates der Deutschen Sporthilfe Werner E. Klatten und der Gastgeber der Veranstaltung, Christian Sewing, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Nationalen Förderers Deutsche Bank und Sporthilfe-Aufsichtsrat, nahmen die ersten Andrucke der Briefmarken-Serie und die Spiegelglanz-Prägung der 20-Euro-Sondermünze von Bundesminister Schäuble entgegen.

Zu den mit einem Weißen Album und einer Gedenkmünze Geehrten gehörten auch die aus dem PhVBB kommenden Sammlerfreunde Lippert, Vierling und Schult. Ihnen - wie allen Philatelisten im Land - wurde sowohl vom Bundesminister Dr. Schäuble als auch von den Vertretern der Stiftung Sporthilfe mehrfach Dank gesagt und betont, dass ohne Unterstützung der Sammler, ohne ihre Bereitschaft zum Kauf der Zuschlagsmarken die Sportförderung nur in weit geringerem Umfang möglich gewesen wäre.

Ihren Abschluss fand die Veranstaltung im "Quartier Zukunft" mit einer kleinen "Lehrstunde" im Bogenschießen. Während Eric Skories Wissenswertes zum Umgang mit dem Recurve-Bogen vermittelte, legte die Silbermedaillen-Gewinnerin der Olympischen Spiele von Rio de Janeiro, Lisa Unruh, auf beeindruckende Weise ein Zeugnis ihre Treffsicherheit ab, indem sie drei der Sportmarken auf ungewöhnliche Art und Weise - per Pfeilschuss aus der Distanz - entwertete. Auch wenn die Olympiazweite mit ihrem ersten Schuss nicht ganz zufrieden war, für die Zuschauer war es eine beeindruckende Leistung.

Text und Fotos: K. Schult

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Spannende philatelistische Themen beim Frühjahrsseminar des PhVBB

Zwei spannende philatelistische Themen warteten auf die rund 40 Sammlerfreunde, die am 29. April das Frühjahrsseminar des PhVBB e. V. in Berlin besuchten. Aus einem großen Fundus an Belegen schöpfend, präsentierte Peter Koegel viel Wissens- und Sehenswertes zur Geschichte des Postschnelldienstes und der Rohrpost in Berlin (West) in den Jahren von 1949 bis 1963. Besonders beeindruckend seine detaillierten Beschreibungen und die mit großer Sachkenntnis vorgenommenen Bewertungen der gezeigten Belege, von denen nicht wenige zu den Raritäten Berliner Postgeschichte zu zählen sind. Ein Augenschmaus vom Feinsten.

Nach der Mittagspause, die wie immer zu einem angeregten Meinungsaustausch genutzt wurde, präsentierte Dr. Wilhelm Grundmann seinen Vortrag über "Die Mongolei - das Land des Dschingis Khan". Anhand von Briefmarken und Belegen vermittelte er viel Wissenswertes über die Geschichte, Kultur, Natur und natürlich die Philatelie und Postgeschichte der Mongolei und zeigte, dass dieses Land im fernen Osten dem Philatelisten, der sich neuen Sammelgebieten zuwenden möchte, noch viel Neuland und spannende Erlebnisse zu bieten vermag.

Nach den zwei umfangreichen Vorträgen blieb am späten Nachmittag dann auch noch etwas Zeit, die anwesenden Sammler über den für 2018 geplanten Beitritt von Vereinen aus Sachsen und Sachsen-Anhalt zum PhVBB zu informieren. Intensiv wird man sich, so der Verbandsvorsitzende Dr. Schult, dann im Juli beim Treffen mit den Vereinsvorsitzenden der Problematik zuwenden. (kds)

Fotos: Klaus Schult, Bernhard Tiedt

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250 Jahre Neulangsow - die Philatelisten feiern mit

Am 10. Juni 2017 feiert Neulangsow sein 250 jähriges Bestehen. 1765 wurde mit dem Bau des Ortes begonnen und Baumaterial für den Bau von 64 Häusern bereitgestellt. Im Sommer 1766 waren 128 Häuser bezugsfähig. 1767 lebten in Neulangsow 107 Familien mit 405 Personen. Die Siedler kamen unter anderem aus der Kurmark, aus Ostpreußen und aus dem Ausland. 1875 betrug die Einwohnerzahl 916 Bürger und im Ort hatten sich zahlreiche Handwerker angesiedelt.

Heute gehört Neulangsow zur Gemeinde Werbig, diese ist wiederum ein Ortsteil von Seelow.

Der Philatelistenklub Seelow richtet gemeinsam mit dem Team Erlebnis Briefmarke am 10.06.2017 in der Zeit von 14:00 Uhr bis ca. 17:00 Uhr ein Sonderpostamt ein. Der abgebildete Beleg wird von der Feuerwehr während des Festumzuges transportiert und erhält einen Gummistempel als Bestätigung für den Sonderposttransport. Anschließend wird im Sonderpostamt der Stempel des EB-Teams abgeschlagen.

  

Informationen erhalten Sie über: Thomas Dräger, Frankfurter Str. 45, 15306 Seelow, Tel.: 03346/88735, Mail: draeger-philatelie@gmx.de

Oder besuchen Sie die Homepage der Stadt Seelow.

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Post aus dem Spreewald

Die jährliche Saisoneröffnung der Postzustellung per Spreewaldkahn wird von der Cottbuser Briefmarkensammlergemeinschaft seit Jahren durch die Herausgabe eines Sonderumschlags einschließlich Sonderpostbeförderung begleitet. Auch in diesem Jahr hielten die Cottbuser Sammlerfreunde an dieser Tradition fest.

Wie in den Vorjahren zeigt der Sonderumschlag im Zudrucks wieder ein Motiv aus dem Spreewald. In diesem Jahr wurde ein Aquarell des Cottbuser Hobbykünstlers A. Stiller ausgewählt.

Die Sonderpostbeförderung von Lehde nach Lübbenau wird durch einen Stempelabschlag in Grün dokumentiert.

Dem Cottbuser Verein ein herzliches Dankeschön für die Zusendung dieses besonderen Heimatbeleges. (kds)

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Briefmarkenschau zum Reformationsjubiläum

Mit einer Briefmarkenschau unter dem Titel "Reformation und Humanismus" wollen die Sammlerfreunde des Philatelisten-Vereins Greifswald e. V. das diesjährige Jubiläum "500 Jahre Reformation" bereichern. Für ihre Schau, die vom 11. bis 16. September 2017 im Historischen Gewölbe in der der Stadtbibliothek "Hans Fallada" in Greifswald zu besichtigen sein wird, laufen inzwischen die ersten Vorbereitungen. In den kommenden Wochen heißt es entsprechende Exponate zusammenzustellen und die ersten Entwürfe für den Sonderstempel und die dazu passenden Erinnerungsbelege zu gestalten. Wir wünschen viel Erfolg.

Über den Stand der Vorbereitungsarbeiten werden wir weiter berichten.

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Verbandstag des PhVBB tagte in Berlin

Delegierte aus 35 Vereinen, dazu viele interessierte Sammlerfreunde und Gäste aus Nah und Fern, kamen am 18. März im Depotgebäude des Museums für Kommunikation Berlin zum Verbandstag 2017 des Philatelisten-Verbandes Berlin-Brandenburg zusammen. Zurückblickend auf zwei Jahre Verbandsarbeit konnte der Vorsitzende Dr. Schult eine in vielen Punkten positive Bilanz der gemeinsamen Arbeit von Verband und Mitgliedsvereinen ziehen. Zahlreiche gute Veranstaltungen, kleine und große Ausstellungen, intensiv genutzte Weiterbildungsangebote und viele persönliche Kontakte hätten dazu beigetragen, dass Zusammengehörigkeitsgefühl der Berliner und Brandenburger Sammler im gemeinsamen Verband zu befördern. Im vertrauensvollen Miteinander von Vorstand, Fachstellenleitern und Vereinsvorständen, unterstützt von einer Vielzahl aktiver Mitglieder, sei es gelungen, ein abwechslungsreiches Bild der organisierten Philatelie zu gestalten und einer interessierten Öffentlichkeit zu präsentieren.

Dem Verbandstag oblag auch den Aufgabe, den Vorstand des Verbandes neu zu wählen. In großer Einmütigkeit wurden alle bisherigen Mitglieder des Vorstandes für eine weitere Amtszeit von zwei Jahren in ihren Funktionen bestätigt. Neu in den Vorstand wurde Sammlerfreund Stefan Schuster aus Neubrandenburg gewählt. Personell gut aufgestellt und finanziell abgesichert kann der Verband nun den kommenden Herausforderungen, die maßgeblich auch vom geplanten Beitritt weiterer Vereine bestimmt sein werden, entgegensehen.

Als Erinnerungsbeleg zum Verbandstag gab der PhVBB eine PLUSKARTE heraus. Diese zeigt - passend zum Wertzeichen - im Zudruck einen Teil der umfangreichen Briefkastensammlung im Depot des Museums für Kommunikation. Die Karte kann blanko oder gestempelt (Stempel: Museum für Kommunikation Berlin, 18.03.2017) bei der Fachstelle Belegwesen zum Preis von 2,50 Euro bezogen werden.

kds; Fotos: Bernhard Tiedt

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Neues von der PIN mail

Bundesweit nur noch ein Preis: Die PIN mail, der große private Postdienstleister in Berlin hat zum 1. März 2017 die Unterscheidung in das PIN-Zustellgebiet (vor allem Berlin, Brandenburg, Sachsen u.a.) und andere Bereiche im Bundesgebiet aufgehoben. Es gelten ab sofort für die üblichen Briefsendungen in alle Bereiche einheitliche Preise.

Es gibt eine aktualisierte Preisliste, die die Veränderungen aufweist. Wichtig für uns ist zunächst, dass die Postkarte weiterhin mit 0,45 € verschickt werden kann, der Standardbrief künftig aber 0,69 € kosten wird. Das ist immerhin eine deutliche Anpassung an den Mitbewerber Deutsche Post, die aber (Netto = Brutto) im Gegensatz zur PIN keinen Steueraufschlag zahlen muss, der bei der PIN beim Brief deren Netto-Betrag von 0,58 € auf 0,69 € erhöht.

Die neuen Portostufen sind: Standardbrief 0,69 €, Kompaktbrief 0,83 €, Großbrief 1,43 €, Maxibrief 2,56 €; bei der Postkarte bleibt es bei 0,45 €.

Näheres und auch das neue Bestellformular findet sich unter www.pin-ag.de/pin-briefmarken. Achtung: Alle bisher gültigen PIN-Briefmarken in den alten Wertstufen können ohne Zuzahlung uneingeschränkt weiterhin eingesetzt und verbraucht werden!

  

Für den Philatelisten sind damit zumindest zwei bemerkenswerte neue Marken auf dem Markt: Dem "Brandenburger Tor"-Sammler bietet PIN für den Standardbrief eine in der Wertstufe veränderte und damit neue Marke an. Die Spenden-Marke für die Kinderkliniken hat mit 0,69 + 0,02 € ebenfalls eine neue Wertstufe erreicht. Die nun auf 0,69 € (zuzügl. 2 Cent = 0,71 €) angehobene Zuschlagsmarke für die Charité-Kinderkliniken wird von der PIN mail weiterhin jeweils mit zusätzlich 2 Cent für den guten Zweck aufgewertet. Das ist immerhin eine Initiative, die man unterstützen sollte.

Frank Walter

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Themenabend der DGPT zum afghanischen Postwesen

Die Deutsche Gesellschaft für Post- und Telekommunikationsgeschichte lädt am 7. März 2017 zu ihrem Themenabend Philatelie in das Museum für Kommunikation Berlin, Leipziger Str. 16, 10117 Berlin ein.

Franz-Josef Pütz, 1. Vorsitzender des BSV BERLINER BÄR e.V. und Mitglied der DGPT Region Ost, berichtet unter der Überschrift "Ein Spaziergang durch das afghanische Postwesen - exotisch und spannend" über weitgehend Unbekanntes zur Postgeschichte dieses fernen Landes.

Gäste sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.

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Förderpreis "Bildung und Briefmarke" 2017

Kinder und Jugendliche über Briefmarken für Bildungsthemen begeistern - diese Idee steht im Mittelpunkt des Förderpreises "BILDUNG UND BRIEFMARKE", der von der Stiftung Deutsche Jugendmarke e. V. in Kooperation mit dem Bund Deutscher Philatelisten e. V. ins Leben gerufen wurde.

Mit dem Förderpreis werden besondere Leistungen in der Bildungsarbeit durch den Einsatz von Briefmarken in schulischen und außerschulischen Einrichtungen gewürdigt. Es kann es sich um einmalige Aktivitäten oder um auf Dauer angelegte Projekte handeln.

Im Jahr 2017 wird ein Sonderpreis in Höhe von 300 Euro für Beiträge zum Thema Martin Luther vergeben. Dabei ist es freigestellt, ob sich diese mit dem Leben des Reformators befassen oder mit Schwerpunkten der drei geplanten Briefmarkenausgaben des Jubiläumsjahres "500 Jahre Reformation", "Die Bibel in der Übersetzung Martin Luthers" und "Die Wartburg".

Die Geldpreise in Höhe von 500, 300 und 100 Euro sowie für den Sonderpreis werden im Rahmen der Internationalen Briefmarken-Messe 2017 in Essen verliehen.

Informationen und der Bewerbungsbogen stehen auf www.jugendmarke.de sowie auf der Homepage des BDPh bereit oder sind über die Stiftung Deutsche Jugendmarke e.V., Rochusstraße 8-10, 53123 Bonn erhältlich.

Der Bewerbungsschluss ist der 31. März 2017.

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Neuer Vorstand beim Verein "Philatelistenfreunde Lichtenberg '79 e. V."

Nach 16 Jahren an der Spitze seines Vereins hat Sammlerfreund Helmuth A. Kolitsch am 9. Januar 2017 während der Jahreshauptversammlung der Philatelistenfreunde Lichtenberg '79 e. V. das Amt des Vorsitzenden in jüngere Hände gegeben.Ebenfalls aus dem Amt als Schriftführer schied Sammlerfreund Heinz Marschallek. Die zahlreich erschienenen Vereinsmitglieder dankten beiden Vorstandsmitgliedern für ihre geleistete Arbeit und würdigten die Verdienste ihres scheidenden Vorsitzenden mit der Ernennung zum Ehrenmitglied des Vereins. Dr. Schult, der als Gast an der Jahreshauptversammlung teilnahm, sprach den besonderen Dank des Philatelisten-Verbandes Berlin-Brandenburg aus und überreichte Helmuth A. Kolitsch für sein langjähriges und engagiertes Wirken im Verband eine Ehrenurkunde.

Udo Segelbach dankt Helmuth A. KolitschEhrenurkunde des PhVBB e. V.,
überreicht von Dr. Schult

In seinem letzten Rechenschaftsbericht als Vorsitzender konnte Sammlerfreund Kolitsch noch einmal eine beeindruckende Bilanz bisheriger philatelistischer Arbeit ziehen. Regelmäßige Tauschveranstaltungen, Vorträge, Werbeschauen, dazu die 8. LIPHILA, die 2016 in enger Zusammenarbeit mit dem Stadtbezirk im Rathaus Lichtenberg durchgeführt wurde und - begleitet von einer intensiven Öffentlichkeitsarbeit - zahlreiche Besucher anlockte, bestimmten das philatelistische Leben im Verein. Er sei optimistisch, dass diese Bilanz unter dem neuen Vorsitzenden eine Fortsetzung finden werde.

Fortan wird Sammlerfreund Udo Segelbach dem überaus rührigen Verein vorstehen. Ihm zur Seite ein gut aufgestelltes Team, das bereits in den zurückliegenden Jahren für die aktive Vereinsarbeit verantwortlich zeichnete.

Text: kds; Fotos: B. Tiedt

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Ersttag der neuen ATM am 3.1.2017

Die neuen Automatenmarken sind ab dem ersten Verkaufstag, dem 3. Januar 2017 bundesweit zunächst nur an 28 Standorten von Briefmarkenautomaten (ATM-Drucker) erhältlich. Für die Ersttagsstempel und den Erstverwendungsstempel bei den ebenfalls erscheinenden Ganzsachen gibt es ja die bekannte Frist, die eine Einsendung an die Stempelstelle in Ruhe ermöglicht.

Wer sich diese Marken für den persönlichen FDC (mit dem in der Postfiliale sauber beschafften Stempel von diesem Tag und der datierten ATM-Quittung vom Ersttag) selbst beschaffen möchte, wird es eiliger haben: Im Verbandsgebiet Berlin-Brandenburg sind es nur drei Drucker, die am Ersttag bereits mit den neuen Automatenmarken ausgestattet sind. Man kann die beiden ATM nur an einem dieser Standorte aus dem Automaten ziehen:

  • 10178 Berlin-Mitte Rathausstraße 5
  • 10318 Berlin-Karlshorst Ehrenfelsstraße 42-44
  • 14467 Potsdam Am Kanal 16-18

Vielleicht ist es für den einen oder anderen Sammler im Norden Brandenburgs sogar näher, nach 19063 Schwerin (Berliner Platz 4) zu fahren. Da wird ebenfalls ein Drucker entsprechend ausgestattet sein.

Frank Walter (AIJP)

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